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Wild at Heart

Nicolas Cage , Laura Dern    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Kurzbeschreibung

Mit unendlichem Haß und glimmernder Eifersucht verfolgt Marietta die Liebe zwischen ihrer Tochter Lula und deren Lover Sailor. Zum Letzten entschlossen setzt sie einen Killer auf den gerade auf Bewährung freigelassenen Sailor an. Lula und Sailor flüchten in ihrem 65er Thunderbird. Auf ihrer ruhelosen Odyssee durch den schwülen Süden Amerikas finden sich Lula und Sailor immer wieder in brennendem Verlangen, im Wechselbad zwischen aggressiver Begierde und atemloser Erotik. Mit im Reisegepäck: die bizarren Erinnerungen an die Vergangenheit. Die Suche nach Wärme, Liebe und Geborgenheit endet in einem skurilen Nest in Texas. Zwischen Säufern und Huren, Killern und Geisteskranken trifft er auf seine ehemalige Geliebte Perdita, die ihn geradewegs an Mariettas Killer ausliefert. Der zerstörerischen Kraft in dieser Welt von Drop-outs hält Lulas und Sailors Liebe nicht stand. Doch die Hilfe kommt von unerwarteter Seite...

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Als David Lynchs Wild at Heart im Mai 1990 seine Weltpremiere im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes erlebte und wenige Tage später dann auch noch mit der Goldenen Palme, dem Hauptpreis des Festivals, ausgezeichnet wurde, hatten die 90er-Jahre im Kino unwiderruflich begonnen. Das Streichholz, das im ersten Bild dieser wilden Höllenvision aufflammt, entfacht ein Feuer, das zwar nicht alles auslöscht, was vorher einmal war, aber dafür von dem kündet, was nun in den nächsten Jahren kommen sollte. Lynchs Albtraum von einer Welt, die aus allen Fugen geraten ist, in der aber trotz allem die Liebe zweier naiver Seelen nicht chancenlos ist, hat das Kino seines Jahrzehnts mehr geprägt als jeder andere Film dieser Zeit. Seine damals noch unglaublich erscheinenden Exzesse, sein überaus radikales Sounddesign, aber auch seine seltsame lyrische Schönheit haben den Weg für eine neue Generation von Filmemachern geebnet.

Mit der Verfilmung von Barry Giffords Roman Wild at Heart: Die Geschichte von Sailor und Lula hat sich David Lynch zum ersten Mal an ein klassisches Roadmovie gewagt und damit seinen eigenen Kosmos noch einmal entscheidend erweitert. Die Flucht der beiden Liebenden Sailor (Nicolas Cage) und Lula (Laura Dern) vor mehreren Killern, die von Lulas Mutter (Diane Ladd) beauftragt wurden, Sailor zu töten und Lula zurückzubringen, ist kaum mehr als ein roter Faden, auf dem Lynch eine ganze Serie von kleineren Geschichten und einzelnen Szenen gleich Perlen aufgereiht hat. Sie alle fügen sich zu einem beispiellosen Trip zusammen, der einer Fahrt durch eine besonders höllische Geisterbahn gleicht und zugleich an Dorothys Reise durch das Land hinter dem Regenbogen in Der Zauberer von Oz erinnert.

Der Kontrast zwischen der märchenhaften Liebe von Sailor und Lula, die in ihren Äußerlichkeiten, aber auch in ihrer Naivität an Figuren aus den Rebellen- und Teenagerfilmen der 50er-Jahre angelehnt sind, und dem von Gewalt und Tod, Feuer und Zerstörung geprägten Treiben um sie herum könnte kaum größer sein. In ihm liegt eine wahrhaft explosive Kraft, die einen im tiefsten Innern verstört und zugleich wie Strudel in die dunkelsten Tiefen von David Lynchs Fantasie mitreißt. Einige Szenen wie die an dem Schauplatz eines schrecklichen Autounfalls werden einen genauso wie etwa Willem Dafoes fast zahnloser Bobby Peru und Isabella Rossellinis Perdita Durango gleich Geistern auf ewig verfolgen. --Sascha Westphal

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: In Ton und Bild ein erfreuliches Master, leider enthält die Disc kein Bonusmaterial, das einem Neo-Klassiker wie "Wild At Heart" durchaus zukommen würde. Die Synchronfassung des märchenhaften und verschlüsselten Gewalt- und Liebesepos ist teilweise etwas fragwürdig: nicht nur könnte man über die etwas zu melancholische Synchronstimme von Rolf Zacher für Cage streiten, auch sind einige Dialogpassagen eindeutig ihres lyrischen Reizes beraubt worden. So wurde etwa die schöne Zeile "You mark me deeply" (Laura Dern), die eindeutig verbal-sexuell gefärbt ist, mit einem belanglosen "Du gehst mir unter die Haut" übersetzt. Ohne in die Tiefenanalyse gehen zu wollen, muß angemerkt werden, daß in der Übersetzung der vaginal-körperliche Aspekt dieser Äusserung eliminierrt wurde. "Wild At Heart" ist immer noch so aufregend wie zu seiner Uraufführung, allein schon weil Lynchs Manierismen seinerzeit noch nicht so abgegriffen waren. Sehenswert.

Bild: Insgesamt absolut solide Werte. Die Charakteristik des Bildes kann als leicht geglättet und weitgehend artefakt-resistent bezeichnet werden. Geglättet wirken etwa Naheinstellungen von Gesichtern (00.28.56), die Hautfurchen und Kleinstdetails leicht kaschieren. Bei gesundem Color-Grading entwickelt das Bild wegen des straffen Kontrastes eine überzeugende Tiefenwirkung und bleibt bei Kamerabewegungen (auch Schwenks über detailintensive Motive: 00.02.53 - Deckengemälde) stabil. Die Schärfe könnte einen Tick griffiger sein, behauptet sich aber souverän im Gut-Bereich.

Ton: Das 5.1-Remaster beweist sich in allen Tonspuren als geglücktes. Der Ton entwickelt eine recht greifbare Soundatmosphäre und hantiert mit überwiegend stimmigen Rear-Effekten. Vereinzelt entstehen kleine Höheneinschränkungen in der deutschen Version (00.12.20, Jazz-Score), die aber nur im direkten Vergleich ins Gewicht fallen. Insgesamt wäre noch etwas mehr Transparenz denkbar, aber der Sound ist kraftvoll und von solider Klarheit, teilweise sogar von enormer Klarheit etwa im dem Jazz-Act bei 00.30.50, wo das Saxophon durch klangreine Obertöne begeistert. --movieman.de

VideoMarkt

Als Sailor aus dem Knast kommt, sind die beiden Liebenden Sailor und Lula nach zweijähriger Trennung wieder vereint. Doch wie in der Vergangenheit hetzt Lulas besessene Mutter dem Desperado, der nur auf Bewährung entlassen wurde, eine Meute finsterer Gestalten hinterher. Das Paar flüchtet in den Süden der USA und stößt in dem Provinznest Big Tuna auf eine Gruppe absonderlicher Freaks, die dem Paar nicht wohlgesonnen sind. Als Sailor bei all den Hemmnissen verzweifelt, die seiner Liebe im Weg stehen, taucht eine gute Fee auf, die ihm im letzten Moment weiterhilft.

Video.de

David Lynchs Brutalo-Märchen sorgte 1990 in Cannes bei der internationalen Presse für frenetische Kritiken. Atemberaubende Bilder, glänzende schauspielerische Leistungen von Nicolas Cage ("Mondsüchtig"), Willem Dafoe ("Saigon") und eine Fülle surrealer Momente machten Lynchs Meisterwerk zum Kultfilm der Post-Punk-Generation. Lynchs Hommage an das uramerikanische Märchen vom Zauberer von Oz präsentiert sich als kunterbunter Genremix mit Explosivstoff - Herzensbrecher und Dynamit zugleich.

Blickpunkt: Film

Grandioses, hochstilisiertes Roadmovie mit Love Story und handfester Moralbotschaft. Nichts für die Mainstream-Fankurve, aber - auch dank eines edlen Soundtracks - für aufgeschlossene Filmfreunde ein perfekter Genuß (Goldene Palme von Cannes).

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Furioses Roadmovie von David Lynch über die Höllenfahrt eines gesetzlosen Pärchens. Gewinner der Goldenen Palme in Cannes 1990.

Synopsis

Mit unendlichem Hass und glimmernder Eifersucht verfolgt Marietta die Liebe zwischen ihrer Tochter Lula und deren Lover Sailor. Zum Letzten entschlossen setzt sie einen Killer auf den gerade auf Bewährung freigelassenen Sailor an. Lula und Sailor flüchten in ihrem 65er Thunderbird. Auf ihrer ruhelosen Odyssee durch den schwülen Süden Amerikas finden sich Lula und Sailor immer wieder in brennendem Verlangen, im Wechselbad zwischen aggressiver Begierde und atemloser Erotik. Mit im Reisegepäck: die bizarren Erinnerungen an die Vergangenheit. Die Suche nach Wärme, Liebe und Geborgenheit endet in einem skurrilen Nest in Texas. Zwischen Säufern und Huren, Killern und Geisteskranken trifft er auf seine ehemalige Geliebte Perdita, die ihn geradewegs an Mariettas Killer ausliefert. Der zerstörerischen Kraft in dieser Welt von Drop-outs hält Lulas und Sailors Liebe nicht stand. Doch die Hilfe kommt von unerwarteter Seite...
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