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100 Jahre Universal Pictures
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Produktinformation
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Mit der Verfilmung von Barry Giffords Roman Wild at Heart: Die Geschichte von Sailor und Lula hat sich David Lynch zum ersten Mal an ein klassisches Roadmovie gewagt und damit seinen eigenen Kosmos noch einmal entscheidend erweitert. Die Flucht der beiden Liebenden Sailor (Nicolas Cage) und Lula (Laura Dern) vor mehreren Killern, die von Lulas Mutter (Diane Ladd) beauftragt wurden, Sailor zu töten und Lula zurückzubringen, ist kaum mehr als ein roter Faden, auf dem Lynch eine ganze Serie von kleineren Geschichten und einzelnen Szenen gleich Perlen aufgereiht hat. Sie alle fügen sich zu einem beispiellosen Trip zusammen, der einer Fahrt durch eine besonders höllische Geisterbahn gleicht und zugleich an Dorothys Reise durch das Land hinter dem Regenbogen in Der Zauberer von Oz erinnert.
Der Kontrast zwischen der märchenhaften Liebe von Sailor und Lula, die in ihren Äußerlichkeiten, aber auch in ihrer Naivität an Figuren aus den Rebellen- und Teenagerfilmen der 50er-Jahre angelehnt sind, und dem von Gewalt und Tod, Feuer und Zerstörung geprägten Treiben um sie herum könnte kaum größer sein. In ihm liegt eine wahrhaft explosive Kraft, die einen im tiefsten Innern verstört und zugleich wie Strudel in die dunkelsten Tiefen von David Lynchs Fantasie mitreißt. Einige Szenen wie die an dem Schauplatz eines schrecklichen Autounfalls werden einen genauso wie etwa Willem Dafoes fast zahnloser Bobby Peru und Isabella Rossellinis Perdita Durango gleich Geistern auf ewig verfolgen. --Sascha Westphal
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Zur Handlung sage ich nichts,da ihr sie wahrscheinlich sowieso bereits kennt und es würde auch zu weit führen sie zu erläutern.Falls ihr nichts wisst,empfehle ich: einfach selber anschauen!
Am meisten beeindruckt hat mich bei diesem Film Nicolas Cage in seiner Rolle als Sailor.Ich mochte Nicolas Cage nie sonderlich gerne.Seit ich aber Wild at Heart auf Englisch gesehen habe und seine Orginalstimme hören konnte (Elvis lässt grüssen),verstehe ich warum er so beliebt ist.Ich finde,seine deutsche Synchronstimme passt irgendwie nicht zu ihm und klingt irgendwie doof.Ich empfehle daher allen,sich diesen Film auf Englisch anzusehen.Das sollte man eigentlich immer tun,da bei den meisten Filmen durch die Synchronisation jeglicher Witz und Pepp verloren geht(zum Glück gibt es ja DVD).
Ich verstehe nicht,warum so viele hier etwas an der Technik und Ausstattung der DVD auszusetzen haben.Die Bildqualität kann sich für einen Film von 1990 echt sehen lassen.Da gibt es jüngere Filme mit wesentlich schlechterem Bild.Beim Ton ist es ähnlich.Zwar kommt dieser nicht sonderlich Druckvoll,aber reicht immer noch mehr als aus (zumindestens in der englischen Version).Zur Ausstattung: Warum sind alle hier so versessen auf Bonus-Material?Kommt es nicht eigentlich auf den Film an?Was habt ihr denn bei Videofilmen gemacht,die ja (ausser in seltenen Fällen einem Interview) so gut wie nie einen Bonus hatten und vom Preis fast genauso lagen wie DVDs?
Alles in Allem ein toller Film,der auch ohne Extras super viel Spaß macht.Nicht nur für Lynch Fans!
Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte als Roadmovie unter brutal/bizarren Umständen....aber mit HAPPY END! Lesen Sie weiter...
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