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Der Film basiert auf der Fernsehserie Verrückter Wilder Westen aus den frühen 60er Jahren, in der Robert Conrad die Hauptrolle spielte (in Deutschland war die Serie Anfang der 90er Jahre auf Sat 1 zu sehen). Dessen Rolle, den Secret Service Agenten James West, hat in der Verfilmung aus dem Jahre 1999 Will Smith übernommen, seinen Partner, den genialen Erfinder, stellt Oscar-Gewinner Kevin Kline dar.
Präsident Ulysses G. Grant (ebenfalls Kevin Kline) setzt die beiden Agenten auf die Spur des ebenfalls genialen Erfinders und früheren Generals der Südstaaten-Armee Dr. Arliss Loveless (Kenneth Brannagh) an, der offenbar einen gewaltigen Coup plant, der die Vereinigten Staaten in ihren Grundwerten erschüttern könnte.
Effekte werden in einer vollkommen verschwenderischen Art eingesetzt, leider aber entsprechen sie nicht immer dem, was effektetechnisch eigentlich heute möglich wäre. Daher fehlt ihnen die Kraft, von der an sich recht einfach gestrickten Geschichte abzulenken. Auch Kenneth Brannagh hat sichtlich Mühe, sich in seiner Rolle zurecht zu finden, so dass das Gelingen des Filmes in den Händen von Smith und Kline liegt. Smiths jugendlicher Charme und Klines unterschwelliger Witz bringen dem Film denn auch Punkte. Leider nicht genug. --Marshall Fine
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Dass es viele Kritiker und Rezensenten gibt, die sich mit WWW nicht anfreunden können, ist nicht weiter verwundernswert, denn hier haben wir einen Genre-Mix, der bestenfalls unkonventionell zu nennen ist.
Ob man den Film jetzt als Western bezeichnen darf oder nicht, ist mir persönlich ziemlich egal, da es sich für mich um ein SciFi-Märchen handelt, das halt eben kurz nach Ende des Sezessions-Krieges spielt.
Zugegebenermassen hätte man bei dieser Story und diesen Helden- und Schurkenfiguren das Szenario überall in die Welt setzen können, aber abgesehen von ShanghaiNoon gab es in der letzten Zeit sowieso keinen Film mehr im Wild-West-Szenario.
Wer einen guten Western im klassischen Sinn sucht, soll zu Erbarmungslos und dem endlich erschienenen Spiel mir das Lied vom Tod greifen.
Fantasy- und Märchenfreunde, die eine abgedrehte Story mit dazu passenden Charakteren suchen, können zugreifen.
Zum Schluss noch 2 Dinge, die viele kritisiert haben, aber dennoch stimmen:
1.) Die ersten Sonnenbrillen gab es bereits seit den 1840ern.
2.) Es gab nach Ende der Sezessions-Kriege diverse schwarze Marshalls.
Aber das nur am Rade.
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