So ein Film käme also dabei heraus, wenn sich Jules Verne und Gene Roddenberry getroffen hätten, um einen Märchenfilm über den wilden Westen zu drehen.
Dass es viele Kritiker und Rezensenten gibt, die sich mit WWW nicht anfreunden können, ist nicht weiter verwundernswert, denn hier haben wir einen Genre-Mix, der bestenfalls unkonventionell zu nennen ist.
Ob man den Film jetzt als Western bezeichnen darf oder nicht, ist mir persönlich ziemlich egal, da es sich für mich um ein SciFi-Märchen handelt, das halt eben kurz nach Ende des Sezessions-Krieges spielt.
Zugegebenermassen hätte man bei dieser Story und diesen Helden- und Schurkenfiguren das Szenario überall in die Welt setzen können, aber abgesehen von ShanghaiNoon gab es in der letzten Zeit sowieso keinen Film mehr im Wild-West-Szenario.
Wer einen guten Western im klassischen Sinn sucht, soll zu Erbarmungslos und dem endlich erschienenen Spiel mir das Lied vom Tod greifen.
Fantasy- und Märchenfreunde, die eine abgedrehte Story mit dazu passenden Charakteren suchen, können zugreifen.
Zum Schluss noch 2 Dinge, die viele kritisiert haben, aber dennoch stimmen:
1.) Die ersten Sonnenbrillen gab es bereits seit den 1840ern.
2.) Es gab nach Ende der Sezessions-Kriege diverse schwarze Marshalls.
Aber das nur am Rade.