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Kundenrezensionen

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Für diejenigen, die die Hollies kennen und später dann CSN schätzen gelernt haben, ist Graham Nash kein Fremder. Heute ist er über 70 Jahre alt und hat mit „Wild Tales“ ein sehr persönliches Buch über sein Leben geschrieben. Natürlich steht vom Anfang bis zum Ende die Musik im Vordergrund.

Man lernt Graham Nash nicht nur als Pop- und Rockstar kennen, sondern als Menschen in der Vernetzung mit allen seinen musikalischen Partnern, mit seinem familiären Umfeld und mit denen, die er als seine Freunde bezeichnet. Gerade durch die Schilderungen seiner teilweise sehr intensiven Beziehungen zu anderen Künstlern ist zu zu spüren, dass Leben und Musik bei ihm eine Einheit bilden, was besonders dadurch deutlich wird, wenn er über die Entstehung von bestimmten Songs berichtet.

Ein wesentlicher Fixpunkt seines Buches (seines Lebens) ist deshalb auch das Thema Freundschaft, insbesondere die zu Allan Clarke und zu David Crosby. Mit Allan Clarke gründete er die „Hollies“ und mit David Crosby und Stephen Stills „Crosby, Stills & Nash“. Immer dann wenn er über CSN schreibt, wird deutlich, wie Musik, Freundschaft und Leben letztlich eine vernetzte Einheit bilden und wie sehr ihre Beziehungen zu einander ihre Musik beeinflusste. Und die waren alles andere als immer ausgeglichen.

Graham Nash schreibt auch ungeschminkt über den zeitweise exzessiven Drogenkonsum in der damaligen Musikszene und insbesondere darüber wie die Abhängigkeit David Crosby mehrmals an den Rand des Todes führte.

„Wild Tales“ zeigt auch, dass Nash immer mehr war als nur Musiker. Es zeigt seine Entwicklung zum Fotografen und zu einem Künstler, der sich ebenfalls an Malerei und Bildhauerei ausprobierte. Nash, der aus sehr einfach einfachen nordenglischen Verhältnissen kommt, hat sich seinen Jugendtraum erfüllt und noch mehr als das; es ist ihm gelungen, trotz all` der Wirren und trotz all` der Hochs und Tiefs bodenständig und authentisch zu bleiben.

War seine Musik bei den Hollies davon getrieben populäre Hits zu produzieren, entwickelte er sich mit Crosby und Stills zu einem auch sozialpolitischen Songwriter, der neben seiner Musik gesellschaftspolitische Verantwortung zu aktuellen Themen übernahm und weiterhin übernimmt.

In „Wild Tales“ lernt man Nash quasi als Multitalent kennen, der durch seine Offenheit und sein sensibles Interesse am Leben und insbesondere am menschlichen Miteinander, einen hohen Grad an humanistischer Reife erlangt hat. Es wird deutlich, dass Graham Nash nicht in die Kategorie kurz aufblitzender Popstars einzuordnen ist, sondern er gehört zu den Küntlern, die immer wieder offen für neue Entwicklungsphasen sind. Das besondere Merkmal an ihm ist, dass er durch eine besondere Loyalität und Treue mit denen verbunden bleibt, mit denen er am besten Musik machen konnte.

Und dieses am besten sich in Musik ausdrücken, funktioniert nur dann, wenn die Verbindung mit den anderen Musikern durch Vertrauen geprägt ist. Dieses tiefliegende Vertrauen fand er bei David Crosby und Stehpen Stills – zeitweise auch mit Neil Young, der aber in „Wild Tales“ als relativ schwierige Persönlichkeit dargestellt wird.

Fazit: Rein literarisch betrachtet ist das Buch von Graham Nash kein highlight, aber für die Musikinteressierten, für die Fans der Hollies und für die Fans von CSN ist es total interessant. Es liest sich flüssig, wird nie langweilig und es bewegt auch emotional, weil es menschliche Tragödien anspricht und das Leben eines Rock`n- Roll-Stars nicht blind verherrlicht.

In Kurzform: „Wild Tales“ zeigt nicht nur den Künstler Nash; es zeigt den Menschen Graham Nash mit seinen tieferen menschlichen Facetten.

Ein sehr lesenswertes Buch!
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am 26. Juni 2014
Ein sehr offenes und schonungsloses Buch über Graham Nash`s Zeiten mit den Hollies aber vor allem mit Steven Stills, David Crosby und Neil Young. Die für mich schönste Stelle ist die Begegnung mit Crosby und Stills, die mit zweistimmigen Gesang beginnt und dann mit dreistimmigen Gesang endet. Die Geburtsstunde von C, S & N und ihrem unnachahmlichen, einzigartigen Stil. Die Beziehung zu "Croz" nimmt einen sehr grossen Teil des Buches ein und entsprechend viel erfährt man auch über ihn. Es ist offensichtlich, dass David Crosby ein grosses Vorbild für Graham Nash damals war und immer noch ist, zum einen was die musikalische und persönliche Selbstfindung betrifft, zum anderen leider auch was Drogen angeht. Es ist schon sehr ernüchternd - oder sollte ich sagen erschütternd - was für eine grosse Rolle harte Drogen im Leben von Crosby & Nash spielten. Eigentlich ein Wunder, dass beide noch leben.
Leider legt dies für mich auch einen Schatten auf die Betrachtung dieser Gruppe (David Crosby & Graham Nash)und deren Musik, waren sie doch in meiner Jugend ein Vorbild an musikalischer Kreativität, an Können und immer verbunden mit politischem Engagement. Aber das hat mit diesem Buch nichts zu tun, dass wirklich sehr empfehlenswert ist und sich aus der Menge an Musiker-Autobiographien positiv hervortut.
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am 12. Juni 2014
Sehr gut geschrieben, für Fans von CSN&Y ein Genuss und echtes Roadmovie für den Kopf....Ich habe dieses Buch verschlungen, die Schilderungen der Höhen und Tiefen eines RocknRoll-Lebens und besonders die der tiefen Freundschaft von Croz und Nash sind sehr berührend und authentisch. Man begegnet vielen begnadeten Musikern und der Hippie-Zeit, die ich gerne selbst erlebt hätte. Dabei ist dieses Buch nie seicht, sondern hat entsprechend Tiefgang und spricht viele umwelt- und gesellschaftspolitisch drängenden Probleme der heutigen Zeit an.
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am 16. Mai 2014
Graham Nash hat ein wunderbar flüssig geschriebenes Werk über ein sein Leben verfasst. Das ist eine
völlig uneitel aufgerollte Story über das was ROCK'ROLL in vielen Klischees darstellt, SEX, DROGEN und MUSIK.
Es gibt nachdenkliches aus der Frühphase des Autors, über ein bitteres und ärmliches dasein im Manchester der
50ziger Jahre. Der Aufstieg mit den HOLLIES und der Sprung über den Großen Teich in die USA. Das Leben als
Star mit CROSBY,STILLS, NASH + YOUNG. Einer Band aus lauter Egoisten, die sich aber immer wieder musikalisch
zusammengerauft haben. Vor allem über NASHs Busenfreund CROZ (Crosby) gibt es erhellendes. Das diese Apotheke
auf zwei Beinen noch immer existiert und ein großartiges musikalisches Spätwerk vollenden konnte, ein Wunder ! Nachzulesen warum in WILD TALES von Graham Nash. Das ist wirklich nie langweilig zu konsumieren denn der Autor hat was erlebt.
Empfehlenswert !
in diesem 350 Seiten Band.
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am 11. Mai 2016
Wenn man bedenkt dass nach dem erscheinen des Buches, die Freundschaft zwischen crosby und nash zu ende war, CSN nicht mehr auftreten werden und Nash sich ausserdem scheiden ließ, kann man erahnen dass in dem buch viele unangenehme Dinge stehen. Und so ist es auch.. Speziell die Beschreibungen ueber crosbys drogensucht, youngs persönlichichkeit und Nash's Alkoholismus sind schockierend. Auch mit sich selber geht Graham Nash zum Teil hart ims Gericht. Die einzige die in dem Buch nur gehuldigt wird ist Joni Mitchell.
Für CSN Fans ein must read, für alle anderen eine interessantes Sittengemälde über die Musikszene in LA in den 60er und 70er Jahren.
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am 5. Juni 2014
Ich muss erst mal meinen Gefühlen,nach dem schliessen des Buches,freien Lauf lassen! Zum Ende hin überwog bei mir ein wenig Unmut über die Selbstdarstellung des Autors,die sich unendlich oft wiederholte! Mitgefühl und Empathie hatte ich das ganze Buch über.....aber irgendwann war es auch genug! Darum muss ich einen Stern abziehen.......ansonsten las sich das Buch total gut und nahm mich gleich mit,mit auf eine Reise durch das aufregende Leben eines Rockstars......SEX,DRUGS & ROCK`N Roll......sehr überzeugend,spannend und leicht zu lesen!!!!!! Über den Inhalt möchte ich nicht zu viel verraten,nur soviel:selten hat man Gelegenheit so tief in ein für uns fernes Leben zu tauchen und selten macht es soviel Spass! Durchaus gelungen und empfehlenswert!
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am 21. Dezember 2014
Die Hollies waren in jungen Jahren meine Stars ( ja, bin alt ) und auch CSN gehören zu meinen Favoriten. Also lag es auf der Hand, mir Graham Nashs Erinnerungen anzuschauen. Und in der Tat ist es eine spannende Lektüre für alle, die zur gleichen Generation gehören. Diese Biographie unterteilt sich in drei Abschnitte: Die Jugendjahre in Manchester ( Familie, Alan Clarke, Gründung der Hollies), die Karriere-Geschichte der Hollies ( die eher knapp ausfällt ) und die lange Zeit in den USA bis heute ( CSN(Y) ) . Das alles liest sich flüssig und authentisch, aber Graham Nash hat bei mir eine ganze Reihe Sympathiepunkte eingebüßt. Er erscheint mir oft einfach sehr selbstgerecht und überheblich. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass alle erwähnten Mitmusiker und Freunde wohl eine etwas andere Version der Geschichte zu erzählen hätten. Auch die permanenten Anspielungen auf exzessiven Drogenkonsum und flüchtige Sexabenteuer nerven mit der Zeit ein wenig; vor allem, weil Nash deutlich zu machen versucht, dass er selbst nie so weit die Kontrolle verloren hat wie alle um ihn herum. Und letztlich fällt auch die Einschätzung seiner musikalischen Beiträge zu den Bestselleralben der 70iger und 80iger ...sagen wir mal... ausgesprochen selbstbewusst aus.Kurz: Der Leser erfährt eine ganze Menge über das Leben der Erfolgsmusiker über viele Jahrzehnte hinweg, einige kräftige Dosis Eitelkeit des Erzählers muss man schon hinnehmen..
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am 14. Juni 2014
Als großer Fan von Musikerbiografien, hier wieder einmal eine besonders gelungene Biografie.
Graham Nash gelingt, die Zeit einzufangen und einen guten Überblick über sein Schaffen zu geben.
Bernd Skubinn
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am 23. Juli 2015
Das ist wirklich nur für Hardcore-Fans. Am spannendsten noch dort, wo er von seiner Jugend und den Anfängen im tristen Nordengland berichtet. Die Lads von den Hollies erweisen sich dabei übrigens als hundertmal sympathischer als die eingebildeten CSNY-Westcoast-Hippies, denen er sich später anschloss. Letztlich erfährt man trotz all dem Namensgeklimper herzlich wenig. Dass David Crosby Drogen nahm - tatsächlich? Dass Neil Young ein ziemlicher Kotzbrocken sein konnte - wer hätte das gedacht? Selbst über Joni Mitchell, die immerhin seine Freudin war, weiss man nachher kaum mehr. Charakterstudien - das ist ganz bestimmt nicht Herrn Nashs Ding. Ganz übel wird es dort, wo er sich endlos über seine tollen Songs auslässt und leider auch nicht mit Zitaten geizt. Denn als gelesener Text ist das sehr dünn. Fast lachhaft ist schon, wie er ständig auf seinem politischen Engagement herumreitet - als ahnte er, dass man ihm das nie recht abgenommen hat.
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am 13. Juni 2014
...mit Vergnügen gelesen. Ein langer musikalischer Weg über ein halbes Jahrhundert wird da nachgezeichnet, gepflastert mit "Sex, Drugs and Rock'n Roll" Erlebnissen. Die Freundschaft zwischen Crox und Nash scheint großartig zu sein... Mich hat die Lektüre inspiriert, das 2013 veröffentlichte Album "Crosby & Nash" zu entdecken: Wunderschön! Bin schon bei der Neil Young Biographie gelandet....
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