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Wild Orchids/Special ed.
 
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Wild Orchids/Special ed.

Steve Hackett Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Musik

Bild des Albums von Steve Hackett

Fotos

Abbildung von Steve Hackett

Biografie

Live Rails

STEVE HACKETT ist begnadeter Gitarrist und Suchender - ein konsequenter noch dazu. Getragen vom Wunsch, die Tiefen seines Instruments auszuloten und dessen Geheimnisse spielerisch zu ergründen, fahndete er schon während seiner Zeit bei Genesis, deren Musik er acht Alben lang mit elegantem Saitenspiel prägte, permanent nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten.

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Produktinformation

  • Audio CD (8. September 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Camino Records (SPV)
  • ASIN: B000H9I100
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 129.685 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Transylvanian Express
2. Waters of the wild
3. Set you compass
4. Down street
5. A girl called Linda
6. Blue child
7. To a close
8. Ego & Id
9. Man in the long black coat
10. Cedars of Lebanon
11. Wolfwork
12. Why
13. She moves in memories
14. The fundamental brainwashing
15. Howl
16. A dark night in Toytown
17. Until the last butterfly

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der letzte Grenzensprenger der alten Progrock-Heldenriege veröffentlicht erneut ein Album voller wunderschöner Melodien, innovativer Songideen und Streicheleinheiten für die Seele.

Statt sich in die Frührente zurückzuziehen oder zu versuchen, die kommerziellen Highlights der Vergangenheit wiederzukäuen, ist der ehemalige Genesis-Gitarrist Steve Hackett nach wie vor auf der Suche nach immer neuen Sounds, ungehörten Gesangslinien und originellen Instrumentierungen. Wild Orchids gefällt mit vielen kleinen Querverweisen zu Hacketts Sternstunden mit Genesis, wichtiger sind jedoch die enorm facettenreichen, völlig klischeefreien Rock-Arrangements, außerordentlich feinfühligen Klassik-Einschübe und das breite Arsenal an Sahnehäubchen aus der schottischen, irischen, französischen, orientalischen und karibischen Folklore. Der Multiinstrumentalist und Sänger formt zusammen mit seiner versierten Band aus den zahlreichen Zutaten ein einzigartiges, inspiriertes Klangkunstwerk, das sich zu keinem Zeitpunkt hinter seinen ersten, gefeierten Soloalben aus den siebziger Jahren verstecken muss. -- Michael Rensen

Produktbeschreibungen

WILD ORCHIDS/SPECIAL ED.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Welch ein Werk! 2. Oktober 2006
Von Der Tom
Format:Audio CD
Das Gefühl wird immer stärker: wenn man wissen will, wie Genesis hätte werden können, dann muß man sich die Scheiben anhören, die deren ehemaliger Gitarrist (wenn er mit dieser Beschreibung nicht unterbewertet war und ist) Steve Hackett nach 1977 herausgebracht hat. Und noch stärker als die Werke zuvor, seien es rockig-durchmischte Dinger wie "To Watch The Storms" oder"Guitar Noir" oder Klassisch-Akustisches wie "A Midsummer Night's Dream" oder "Metamorpheus", bringt die Neue "Wild Orchids" eine unglaubliche Vielfalt an Kompositionen, an Arrangements, an Melodien und Einfällen, die man sonst nicht zu hören bekommt.

"Wild Orchids" gibt einem keine Gelegenheit zur Ruhe. Hat man sich gerade über das seltsame Intro-Lied "Transsylvanian Express" gewundert, wird man danach musikalisch in den arabischen Raum entführt, wo sich exzessive Drum-Klänge mit traditionellen Instrumenten mischen. Und so geht es weiter: malerische Klänge folgen auf rumpelnde Bässe und Drums, wunderbare Gesangslinien korrespondieren mit außergewöhnlichen Akkordfolgen, völlig abgedrehte Arrangements gehen in sanfte 12-string-Gitarrenklänge über und wieder zurück. Und wenn man sich dann über ein gerade mal 40 Sekunden langes Stück "Why" im Stile der Ballroom-Musik der Vierziger gewundert hat, taucht man ein in ein Stück von dermaßen schlichter Schönheit (man beachte hier das Zusammenspiel mit dem Text...), daß einem fast die Tränen kommen("To a close"), dessen Arrangement dann noch einmal sinfonisch aufbereitet ein paar Stücke später ausgebreitet wird wie eine weiche und gemütliche Kuscheldecke, in der man alles andere vergißt.

"Wild Orchids" ist eine wunderbare Scheibe, der ich allen Erfolg gönne. Wie gesagt: so hätte Genesis klingen können - aber die sind ja den Weg von Phil Collins und damit den Weg alles Irdischen gegangen. Aber Hackett lebt und spielt, und das ist die gute Nachricht.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr gelungen! 28. September 2006
Format:Audio CD
Steve Hackett ist für mich ein Beispiel für einen Künstler der immer wieder an sich arbeitet ohne seinen ureigenen Stil zu verraten. Und er ist sich nicht zu gut, auch an seiner Technik zu feilen und zu lernen. In seiner bewegten Geschichte von GENESIS, über GTR bis zu seinen klassischen Kompositionen Mitte der 90er und den letzten rockigeren Alben, hat sich Steve immer durch eine sehr sanfte Art zu komponieren und zu spielen charakterisiert. Er klingt manchmal nach einer Enja des Prog-Gitarren-Rocks.

Die wilde Orchidee ist selten und wertvoll. Ihr Duft ist reich und schwerer als der ihrer gezüchteten Artgenossen. So ist das ein schöner Titel für ein Werk, das jedoch letzlich nichts mit der Wildnis zu tun hat.

Dieses Album beginnt mit einem ganz besonderen Song: "A dark night in toytown" ist so etwas wie ein Malmsteen-Song mit Originalität. Statt der obligatorischen Doublebass kommt ein spannend treibender Achtel-Rhythmus und statt dem Gekreische hört man einen ziemlich blasierter aber sanft dunklen Gesang. Und wer hätte gedacht, dass Hackett so gut auf der Gitarre ist. Gut, Klassikgitarre hat er immer hervorragend gespielt, aber die E-Gitarre hat mich nie so sehr überzeugt wie bei diesem Song.

"Waters of the wild" bringt Exotik in der Instrumentenwahl und in der Melodieführung. Wir sind wohl irgendwo auf dem indischen Subkontinent und reiten auf einem Elefanten.

"Set your compass" ist eine klassische Enja-Hackett Nummer. Klingt sehr elegisch. Aber Hackett will wohl zeigen, dass er nicht nur nett ist. Und so kommt mit "Down Street" eine böse und coole Nummer daher. Dieser Wechsel zwischen Sphären und Coolnes wird uns das ganze Album über begleiten. Es zeigt sich, dass es Hackett in dem ganzen Album um eine Reise durch die menschliche Psyche in allen Ausformungen geht.

Lange hält Hackett das cool sein ja nicht durch. "A girl called Linda" plätschert mit jazzigem Unterton dahin. "To A close" ist schon ganz kuschelweich.

Überraschend switched Hackett auf böse mit der stampfenden Mittempo Nummer "Ego and Id". Wieder zeigt sich der Blick in die psychischen Prozesse, und dass der Typ auf der Gitarre etwas zu sagen hat.

"The man with the long black coat": ein Bob Dylan Cover, das Hackett toll interpretiert. Das klingt so schön und macht mir als alten BD Fan eine große Freude! Hackett selbst meint apologetisch, dass seine Fans dieses Lied wohl nicht so mögen würden. Ich denke er irrt.

Bei" Wolfwork" kommt das Underworld Orchestra, das dieses Album begleitet, so richtig zur Geltung. Mittendrin wird es auf einmal ganz elektronisch kühl, um gleich wieder in die ursprüngliche Stimmung zurück zu gleiten. Da hört man auch wieder Hacketts Vorliebe für sphärische Gitarreneffekte.

"Why" dauert Gottseidank nur 50 Sekunden und ist im Stil des 20er Jahres Swing-Jazz als Intermezzo eingebaut. Weiter geht es mit einer typischen AH-Romantik-Nummer: "She moves in memories"  kein Highlight.

"The fundamentals of brainwashing" ist wieder ein bisschen böse, aber nicht so böse wie die Abschlussnummer "Howl", ein Instrumental, das noch einmal Hacketts außerordentliches Gitarrentalent unter Beweis stellt.

Resümee: Am Anfang kommt das Beste, der Rest ist auch sehr gut. Das Elegische nervt ab und zu, aber so ist Hackett halt. Und das Coole und Böse steht im gar nicht so gut...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wild Orchids 26. September 2006
Von Mick Hell
Format:Audio CD
Besser,irgendwie flüssiger und ausgeglichener als "To watch the storms":Man sollte sich nicht vom,wieder ziemlich unschönen(sorry Kim Poor),Cover abschrecken lassen.Sehr abwechslungsreiche CD mit allem was ein Steve Hackett-Album ausmacht:Rock, Art-Rock ,Klassik,Blues und Jazzelemente.Mal düster,mal romantisch und hier und da mit dem Schalk im Nacken. Eigentlich kommt nur die Special Edition in Frage,da ich auf keinen der 17 Titel verzichten möchte und mir das ganze Werk sonst zu kurz währe.
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