Wer Mount Sims einmal live erlebt hat, weiß: Er ist einer der heißesten und attraktivsten Acts seit langem. Seine Auftritte sind die Finalisierung seiner Definition von Musik, „Technosexual Pop", der eine lange Geschichte und künstlerische Entwicklung vorangeht.
Sein neues Album ist geprägt von minimalistischen Techno-Rhytmen und teilweise sehr düsteren, bösen Melodien. Einige Songs scheinen stark von den 8oern beeinflusst zu sein. "Morning Birds Scream" erinnert irgendwie intensiv an Cure oder Sisters of Mercy. Aber das ist kein Abklatsch, sondern klingt nach ziemlich gekonnter Weiterentwicklung.
Auf der Platte sind wahre Hymnen - "Morning Birds" ist schon genannt. Aber auch "9Voltz" könnte ein Tanzflächenfüller sein, genauso wie "Wild Light" und "No Yellow Lines". "Forest Chamber" ist einer der böseren fieseren Tracks!
Eins sei hier jetzt schon gesagt: Diese Scheibe ist wirklich hymnenhaft, in sich eine Meisterleistung und mit nichts zu vergleichen und zu übertreffen. Das Beste, was ich seit langem gehört habe.