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Wild at Heart [VHS]

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Produktinformation

  • Darsteller: Nicolas Cage, Laura Dern, Harry Dean Stanton, Diane Ladd, Willem Dafoe
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL, Farbe
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 11. November 1997
  • Spieldauer: 120 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RUZZ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.081 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Mit unendlichem Haß und glimmernder Eifersucht verfolgt Marietta die Liebe zwischen ihrer Tochter Lula und deren Lover Sailor. Zum Letzten entschlossen setzt sie einen Killer auf den gerade auf Bewährung freigelassenen Sailor an. Lula und Sailor flüchten in ihrem 65er Thunderbird. Auf ihrer ruhelosen Odyssee durch den schwülen Süden Amerikas finden sich Lula und Sailor immer wieder in brennendem Verlangen, im Wechselbad zwischen aggressiver Begierde und atemloser Erotik. Mit im Reisegepäck: die bizarren Erinnerungen an die Vergangenheit. Die Suche nach Wärme, Liebe und Geborgenheit endet in einem skurilen Nest in Texas. Zwischen Säufern und Huren, Killern und Geisteskranken trifft er auf seine ehemalige Geliebte Perdita, die ihn geradewegs an Mariettas Killer ausliefert. Der zerstörerischen Kraft in dieser Welt von Drop-outs hält Lulas und Sailors Liebe nicht stand. Doch die Hilfe kommt von unerwarteter Seite..."

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Als David Lynchs Wild at Heart im Mai 1990 seine Weltpremiere im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes erlebte und wenige Tage später dann auch noch mit der Goldenen Palme, dem Hauptpreis des Festivals, ausgezeichnet wurde, hatten die 90er-Jahre im Kino unwiderruflich begonnen. Das Streichholz, das im ersten Bild dieser wilden Höllenvision aufflammt, entfacht ein Feuer, das zwar nicht alles auslöscht, was vorher einmal war, aber dafür von dem kündet, was nun in den nächsten Jahren kommen sollte. Lynchs Albtraum von einer Welt, die aus allen Fugen geraten ist, in der aber trotz allem die Liebe zweier naiver Seelen nicht chancenlos ist, hat das Kino seines Jahrzehnts mehr geprägt als jeder andere Film dieser Zeit. Seine damals noch unglaublich erscheinenden Exzesse, sein überaus radikales Sounddesign, aber auch seine seltsame lyrische Schönheit haben den Weg für eine neue Generation von Filmemachern geebnet.

Mit der Verfilmung von Barry Giffords Roman Wild at Heart: Die Geschichte von Sailor und Lula hat sich David Lynch zum ersten Mal an ein klassisches Roadmovie gewagt und damit seinen eigenen Kosmos noch einmal entscheidend erweitert. Die Flucht der beiden Liebenden Sailor (Nicolas Cage) und Lula (Laura Dern) vor mehreren Killern, die von Lulas Mutter (Diane Ladd) beauftragt wurden, Sailor zu töten und Lula zurückzubringen, ist kaum mehr als ein roter Faden, auf dem Lynch eine ganze Serie von kleineren Geschichten und einzelnen Szenen gleich Perlen aufgereiht hat. Sie alle fügen sich zu einem beispiellosen Trip zusammen, der einer Fahrt durch eine besonders höllische Geisterbahn gleicht und zugleich an Dorothys Reise durch das Land hinter dem Regenbogen in Der Zauberer von Oz erinnert.

Der Kontrast zwischen der märchenhaften Liebe von Sailor und Lula, die in ihren Äußerlichkeiten, aber auch in ihrer Naivität an Figuren aus den Rebellen- und Teenagerfilmen der 50er-Jahre angelehnt sind, und dem von Gewalt und Tod, Feuer und Zerstörung geprägten Treiben um sie herum könnte kaum größer sein. In ihm liegt eine wahrhaft explosive Kraft, die einen im tiefsten Innern verstört und zugleich wie Strudel in die dunkelsten Tiefen von David Lynchs Fantasie mitreißt. Einige Szenen wie die an dem Schauplatz eines schrecklichen Autounfalls werden einen genauso wie etwa Willem Dafoes fast zahnloser Bobby Peru und Isabella Rossellinis Perdita Durango gleich Geistern auf ewig verfolgen. --Sascha Westphal

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Haywood Yablowme am 20. Mai 2007
Format: DVD
Schade das es Universal nicht hinbekommen hat wie für die alte Auflage ohne Bonusmaterial ein unzensiertes Master aufzutreiben. So haben wir jetzt zwar 5.1 Ton und eine schöne Auswahl an Bonusmaterial bekommen, aber dafür ist das Bild weniger Scharf und übersättigt im direkten Vergleich zur Erstauflage. Besonders unverständlich, warum wir jetzt nur noch die leicht zensierte US Fassung zu sehen bekommen, anstatt wie in der alten Auflage die unzensierte Fassung. Die 2 Sterne gibts nur für den 5.1 Ton und die schönen Extras. Fans müssen wohl beide Auflagen haben.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Endverbraucher am 19. Juli 2008
Format: DVD
Neue David Lynch Fans sollten sich vom Marketinggeschwätz einiger DVD-Produzenten nicht beeindrucken lassen. Diese sogenannte Collectors-Edition ist definitiv gekürzt! David Lynch hat dieser kommerziellen Maßnahme zu keinem Zeitpunkt zugestimmt. Die berüchtigte Kopfschussszene war den amerikanischen Behörden schon immer ein Dorn im Auge und wurde zwecks Altersfreigabe entsprechend entschärft.

Nur die normale Ausgabe mit dem roten "Herz-Cover" ist dagegen in der Originalfassung zu bewundern! Die Abtastung ist übrigens auch besser als bei dieser Edition mit einem eher weichgezeichnetem Bild.

2 Sterne wegen den Extras, sonst keine Kaufempfehlung...
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Matthias Bauer am 2. Juni 2003
Format: DVD
...aber dennoch ein fantastischer Film,der vor Allem durch seine schönen Bilder zu begeistern weiß.Wer Road-Movies mag und ein Faible für schwarzen Humor hat,der wird diesen Film lieben.
Zur Handlung sage ich nichts,da ihr sie wahrscheinlich sowieso bereits kennt und es würde auch zu weit führen sie zu erläutern.Falls ihr nichts wisst,empfehle ich: einfach selber anschauen!
Am meisten beeindruckt hat mich bei diesem Film Nicolas Cage in seiner Rolle als Sailor.Ich mochte Nicolas Cage nie sonderlich gerne.Seit ich aber Wild at Heart auf Englisch gesehen habe und seine Orginalstimme hören konnte (Elvis lässt grüssen),verstehe ich warum er so beliebt ist.Ich finde,seine deutsche Synchronstimme passt irgendwie nicht zu ihm und klingt irgendwie doof.Ich empfehle daher allen,sich diesen Film auf Englisch anzusehen.Das sollte man eigentlich immer tun,da bei den meisten Filmen durch die Synchronisation jeglicher Witz und Pepp verloren geht(zum Glück gibt es ja DVD).
Ich verstehe nicht,warum so viele hier etwas an der Technik und Ausstattung der DVD auszusetzen haben.Die Bildqualität kann sich für einen Film von 1990 echt sehen lassen.Da gibt es jüngere Filme mit wesentlich schlechterem Bild.Beim Ton ist es ähnlich.Zwar kommt dieser nicht sonderlich Druckvoll,aber reicht immer noch mehr als aus (zumindestens in der englischen Version).Zur Ausstattung: Warum sind alle hier so versessen auf Bonus-Material?Kommt es nicht eigentlich auf den Film an?Was habt ihr denn bei Videofilmen gemacht,die ja (ausser in seltenen Fällen einem Interview) so gut wie nie einen Bonus hatten und vom Preis fast genauso lagen wie DVDs?
Alles in Allem ein toller Film,der auch ohne Extras super viel Spaß macht.Nicht nur für Lynch Fans!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Maldoror am 20. Mai 2003
Format: DVD
"Wild at Heart" hätte natürlich 5 Sterne verdient, keine Frage. Lynchs Roadmovie um Sailor und Lula ist sicherlich einer der besten Filme aller Zeiten. Zur DVD: anamorphe Abtastung und gute Bildqualität. Auch ist der Film meiner Meinung nach nicht geschnitten. Die Länge des Film entspricht präzise der USA-Version (FSK18)= 1:59:56. 5.1-Ton in Deutsch, Englisch, Französisch, keine aufgezwungenen Untertitel, was auch gefällt. ABER: Was ich aber von UNIVERSAL ganz daneben finde ist, dass man es nicht hinbekommen hat, auch nur das allerkleinste Extra auf die DVD zu packen, kurz: es gibt nicht das geringste Bonus-Material, nicht eine Sekunde. Das geht definitiv besser!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frankipani108 am 14. September 2011
Format: Blu-ray
"Wild at heart" ist ein "Roadmovie", der uns zeigt, dass es sich lohnt zu sich & seinen Gefühlen zu stehen!
Es ist vollgepackt mit starken Bildern, ein Film der zu Herzen geht und die Liebe als das höchste Gut im Leben aufzeigt!
Auch die Filmmusik "nimmt einen mit" (vortrefflich integriert, gesungen von Nicolas Cage/Love me tender von Elvis Presley, Komponisten wie: Angelo Badalamenti etc. machen den Film auch zu einem "Ohrenschmaus"), eines der Glanzstücke der moderneren Filmkunst! Die Geschichte ist zwar naiv gestrickt & mit einem "Happy Ending" gekrönt, aber "bildgewaltig" von David Lynch verwirklicht!
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27 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Totto am 22. Februar 2004
Format: DVD
Ein weiteres Märchen hat jüngst die Ehre erfahren, auf einer Silberscheibe veröffentlicht zu werden: Das Märchen vom „Zauberer von Oz".
Halt! Ist das etwas besonderes?
Nun, die Angelsachsen haben diesem Film eine Freigabe von 18 Jahren verpasst. (Hierzulande bekam die Uncut-Version erstaunlicherweise eine FSK-16 Freigabe.) Dies erstaunt nur dann nicht mehr, wenn man davon Kenntnis genommen hat, dass der cineastische Chef-Exzentriker David Lynch eine Hommage an eben jenen Stoff präsentiert.
Wer jetzt den „Weiter"-Button betätigt, sei noch schnell gewarnt: Dies ist eines von Lynch's frühen Werken. Bereits schrill und abgedreht, aber der Film eröffnet dennoch jedem einen Zugang und versperrt sich nicht mangels Verständnis dem Zuschauer, wie es seine späteren Werke oft genug getan haben.
*
Begleiten wir knappe zwei Stunden Sailor (Nicolas Cage) und Lula (Laura Dern) auf der Flucht: Auf der Flucht vor Mördern, auf der Flucht vor einer kranken Mutter und auf der Flucht vor sich selbst. Wir begegnen dabei großen Gangstern und kleinen Gaunern; armen Geschöpfen, die ihren Trieben freien Lauf lassen und gewissenlos das Leben anderer auslöschen, um Befriedigung zu erlangen; kaltblütigen Geschäftleuten, die per Quarter den Auftrag vergeben, ein unbequemes Leben zu beseitigen.
Wir begegnen aber auch einem unschuldigen Geschöpf, dem von der Welt schon in jungen Jahren auf das äußerste übel mitgespielt wurde; welches in seiner albtraumhaften Naivität glaubt, den Märchenprinzen gefunden zu haben, der es in das „Land hinter dem Regenbogen" führt...
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