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Wild Duck. Empirische Philosophie der Mensch-Computer-Vernetzung [Gebundene Ausgabe]

Gunter Dueck
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

18. September 2003 3540407022 978-3540407027 3., überarb. u. erg. Aufl.

Ein Buch mit echtem Wow!-Effekt. Provozierend, atemberaubend querdenkend über wichtige Themen, die uns zum Teil nicht einmal in den Sinn kommen. Spannend geschrieben, teils sanft, mal bitterböse, immer witzig-brillant: Vorsicht, langsam lesen und genießen - nichts verpassen! Es hält eine merkwürdige Balance zwischen Ironie, Scharfrichterernst, Slapstickeinlage, Satire und philosophischer Ruhe. Wir schwanken: "Das stimmt genau." - "Ist das wirklich ernst gemeint?" - "Das darf man so nicht sagen!" Wußten Sie schon, daß Menschen am besten und erfolgreichsten arbeiten, wenn sie Sinn und Herausforderung in ihrer Tätigkeit sehen, wenn sie in ihr Erfüllung und Freude finden? Jeder von uns weiß das, aber unsere Erziehungs- und Managementsysteme sind erst zufrieden, wenn Lernen und Lehren, Arbeit und Fortkommen Mühsal sind. Der Autor wagt die provozierende Prognose: Die kontrollierenden Computer der Zukunft werden erzwingen, daß Arbeit Spaß macht.


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 438 Seiten
  • Verlag: Springer; Auflage: 3., überarb. u. erg. Aufl. (18. September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3540407022
  • ISBN-13: 978-3540407027
  • Größe und/oder Gewicht: 23,8 x 16 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.278.025 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Mehr über den Autor

Gunter Dueck ist 1951 in Hildesheim geboren und lebt heute mit seiner Frau Monika in Walhilsbach bei Heidelberg. Ihre Kinder Anne und Johannes sind "schon groß" und promovieren derzeit in Biochemie bzw. Mathematik.
GD studierte in Göttingen Mathematik und BWL, danach folgten Promotion (1977) und Habilitation (1981) an der Universität Bielefeld, wo er bis 1987 als Professor für Mathematik lehrte. Dann trat er ins IBM Wissenschaftliche Zentrum der IBM ein, betrieb Forschungen in der Optimierung von Industrieproblemen, war mit seinen Finanzrisikobetrachtungen damals hoffnungslos zu früh dran, baute das Data Warehousegeschäft der IBM auf und legte in neuester Zeit das Fundament für IBM Cloud Computing. Zuletzt war er bis 2011 Chief Technology Officer der IBM Deutschland. Heute arbeitet er als Schriftsteller und Keynotespeaker nach seiner Pensionierung weiter.

Gunter Dueck ist IBM Distinguished Engineer Emeritus, Fellow des amerikanischen Ingenieurverbandes IEEE und korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Er war je acht Jahre Mitglied der Präsidien der Gesellschft für Informatik und der Dt. Mathematikervereinigung. Er schreibt seit 1999 in jedem Heft des Informatik-Spekrtrum eine lange Kolumne und alle vierzehn Tage ein "Daily Dueck" auf seiner vielbesuchten Homepage "omnisophie.com", wo auch Videos von Reden, viel mehr Infos als hier und alles zu finden ist, was man so über ihn wissen kann.

Seine Bücher sind zum größeren Teil philosophisch und ranken sich um sein großes Thema der "artgerechten Haltung des Menschen". Die nichtartgerechte Haltung geißelt er so herrlich beißend-gallig-satirisch in seinen Büchern "Lean Brain Management" (FTD Management Buch des Jahres 2006!) und "Direktkarriere", dass etliche Leser die Bücher wörtlich bierernst nehmen und schlechte Rezensionen bei Amazon schreiben. Sein großer Versuch einer neuen Wirtschaftsdeutung "Abschied vom Homo Oeconomicus" wurde vom Handelsblatt zu den zehn wichtigsten Wirtschaftsbüchern 2007 gezählt.

Und sonst? "Ich bin schon ziemlich alt, aber eigentlich Digital Native. Ich frage mich, ob ich nicht Botschaften bei YouTube hochladen sollte statt lange an Büchern zu feilen. Ich bin beeindruckt vom Echo auf Videobotschaften! Am liebsten wäre ich reiner Dichter geworden. Mein mir am meisten am Herzen liegendes Buch ist mein Vampirroman Ankhaba! Darf ich das hier einmal sagen? Ich habe einen ziemlich offiziellen Beruf und würde anderswo mit so einem Bekenntnis ausgelacht. Den Roman würde ich gerne verfilmen, ich schreibe bestimmt noch Fortsetzungen! Ach ja, jeder hat seine Träume, oder?"


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Was könnte man abschließend neben viel Lob noch über dieses Buch schreiben? Wahrscheinlich am ehesten: das hätte ich gerne selbst geschrieben - aber ich bin ja noch keine 50! also habe ich es mit viel Spaß und oftmals auch mit Zustimmung gelesen - und letzteres, d.h. das Lesen dieses Buches, kann ich allen empfehlen, die es noch nicht getan haben."
Aus: Operation Research News, März 2002

Aus den Rezensionen zur 3. Auflage:

"… Das Buch hebt sich wohltuend von denen ab, die abstrakt Kommunikation rufen und ellenlange alltagsferne ‘individuelle‘ Theorien erfinden … Dueck schafft es wie kein Zweiter, die Verhaltensweisen der jeweiligen Charaktere präzise, aus dem Leben gegriffen … zu schildern. Die fast … unvermeidbaren Probleme und Konflikte in allen menschlichen Gruppen … ergeben sich aus den nicht wahrnehmbaren und nicht nachvollziehbaren unterschiedlichen Sichtweisen von Individuen. … Ein Muss für alle Menschen, die tagtäglich zusammen- und gegeneinanderarbeiten und doch nur verschiedene Trommeln hören ... Ein seltenes Juwel, aktueller denn je!"

(www.changeX.de)

Autorenkommentar

"Computerherrschaft bringt Sinn, Freude, Vernunft, oder?"
Der Klappentext des Buches liest sich wirklich angenehm und ich war sehr beeindruckt, wie gut das Buch ist. Andererseits ist es wohl eher schwer für Sie zu erkennen, worum es darin eigentlich geht. Also: Ich wollte eigentlich eine Art Rundumschlag gegen die "vermessene Welt" schreiben, weil ich als Vater, Professor und Manager immer mehr bedrückt sehe, wie Menschen, Arbeit, Liebe, Sport, Musik als Zahlenwerte aufbereitet werden. Alles wird gemessen, in Abiturpunkten, Profiten, Weltcup-Punkten, Hitlistenzahlen. Auch vor dem Lesen dieses Buches werden Sie erst einmal den Amazon-Verkaufsrangplatz anschauen, um es angemessen beurteilen zu können. "Wie viel bringt es unter dem Strich?" fragen wir. Wie viel Punkte gibt es fürs Lernen, wie viel Geld fürs Rasenmähen? Wie viel kostet das Betriebsfest (muss das sein?), wie viel Wählerstimmen kostet eine eigene Meinung? Zunehmend nutzen wir zum Messen Computer, um graphisch zu sehen, wie es ausgehen wird: Wie viele Handschläge macht ein guter Mitarbeiter mehr als ein anderer? Wir spüren, dass die Zahlenfanatiker die Oberhand haben. Was wird aus uns werden, wenn wir nur noch aus Computerwerten bestehen? Ich selbst habe mich als Manager mit dem Aufbau des Data-Warehouse-Geschäftes beschäftigt, also mit dem Aufbau großer Datenbanken, die alle die Messdaten über uns enthalten: Wer wann was warum gekauft hat, welche Vorlieben er hat, was er im Internet anklickt, wer öfter etwas umtauscht (schrecklich!). Ich habe von Berufs wegen mit solchen Fragen zu tun und ich merke langsam, dass die Computer sich von ihren Auftraggebern lösen. Eigentlich wurden viele Programme zum Kontrollieren gebaut, zum Messen von Leistungen, Verkäufen, Umsätzen, Gewinnen, Noten, Prüfungsergebnissen. Computer sind eine Art Über-Ich, das über uns wachen soll. Und wissen Sie, was langsam herauskommt? Aus nackten Zahlen? Die Wahrheit! "Zufriedene Kunden sind die besten Kunden." - "Glückliche Menschen arbeiten am besten." - "Interessanter Unterricht führt zu den besten Noten." - "In kleinen Firmen ist der Arbeitssinn spürbarer, ein großes Plus." Dies kommt als Wahrheit oder Analyse aus den Zahlenmaschinen heraus! Computer merken, dass Freude an der eigenen Wirksamkeit, Sinngefühl, Echtheit und frischer Schwung den Ausschlag dafür geben, dass hinterher die Gewinne stimmen. Das wissen fast alle Menschen. Wir brauchen keine Computerrechnungen. Aber, und das ist mein entscheidender Gedanke in diesem Buch: Die Computerergebnisse bestimmen letztlich, was wirklich gemacht wird! Weil nämlich Manager auf Computer und Zahlen hören. Wenn also Computer aus Daten hart herausrechnen, dass im philosophischen Sinn "gute" Menschen in etwa gleichzeitig die "gewinnoptimalen" Menschen darstellen, dann werden die Kontrollcomputer im Dienste des Profites dafür Sorge tragen, dass die Menschen im philosophischen Sinne gute Menschen werden müssen, damit sie gewinnoptimal sind. Noch einmal: Es ist schon lange bekannt, dass gute Menschen gut arbeiten, aber trotz aller Propheten, Philosophen und Religionsstifter werden ziemlich viele Menschen nicht gute Menschen. Jetzt aber verstehen die Computer, was notwendig ist. Und ich tippe, dass sie es schaffen. Als starker Tobak formuliert: "Die Computer werden aus uns gute Menschen machen, weil sie auf Profitgier programmiert sind. Sie werden schaffen, wozu Menschen zu schwach waren, weil nämlich "zufällig" der profitmaximale Mensch nicht sehr vom "guten" Menschen im naiven oder philosophischen Sinne verschieden ist."

"Das meinen Sie nicht ernst, oder?" Ich habe schon etliche Festvorträge "darüber" gehalten und heiß diskutiert. Ich weiß schon, was Sie zuerst denken. Aber: Ich meine es ziemlich ernst.

Diese Thesen habe ich zum Ausgangspunkt des Buches gewählt. Herausgekommen ist eine Art Geschichte/Satire/Sachbuch/Philosophie, mit vielen Beispielen, Anekdoten, Theorien und unerschrockenen Meinungen. Was bei den Computermessungen herauskommt, ist, dass wir uns viel mehr mit der Verschiedenartigkeit der Menschen auseinandersetzen müssen. Ich habe einen guten Teil des Buches verwendet, um darzulegen, wie verschiedene Menschencharaktere auf fast alles im Leben verschieden reagieren. Beispiele: Arbeit soll Spaß machen. Oder eine Herausforderung darstellen. Oder nähren und Aufstieg gewähren. Manche wollen vor allem unter Freunden arbeiten. Viele sehen Schule als Vorbereitungsübung (die haben es gut), andere wollen tiefes Wissen erwerben, viele hoffen auf Interessantes (!). Eltern definieren Erziehung: Als Fährtenführung zur Selbstdisziplin, als Persönlichkeitswerdung und Sinnfindung, als Wissenserwerb zur Selbstständigkeit, oder als Zeit, "zum Ausleben, bevor man dafür zu groß wird". Das klingt wie: Waldorfschule, Antiautoritäre Erziehung, Wissenschaft, Gesellschaftliche Ordnung. Aus diesen Verschiedenartigkeiten ergibt sich zwingend, dass es verschiedene Arten gibt, ein guter oder glücklicher Mensch zu sein. Die Gesellschaft gönnt jedem "auf seine Art glücklich zu sein", aber man betont im selben Atemzug, dass sich die Menschen an gewisse Regeln zu halten hätten. Meist geben diese Regeln vor, dass alle Menschen ziemlich gleich sein sollen, nämlich normal. Normal ist, was Eltern, Lehrer, Politiker normalerweise wollen. Das Paradigma des Normalen sind die Kopfnoten der Schule: Noten für Fleiß, Artigkeit, Aufmerksamkeit, Disziplin, Betragen. Lesen Sie dagegen einmal in Stellenanzeigen, welche Eigenschaften wertvolle Menschen haben sollen: Kreativität, Wandlungsfähigkeit, Führungstalent, Charisma, Positives Denken, Zuversicht, Schwung, Proaktivität. So will uns die Arbeitsgesellschaft! Im Buch diskutiere ich längere Zeit über verschiedene Menschen, verschiedenes Glück, mehrere Arten von Sinn. Die Lösung des Problems der allgemeinen Glücklichkeit liegt wohl eher in der Richtung, verschiedene Arten von Menschen zu akzeptieren und damit verschiedene Glücks- und Sinnbegriffe. Menschen können das nicht. Menschen denken, "alle" sollten normal sein oder besser noch grad so wie sie. Philosophen wollen, dass alle Menschen ihr buchgewordenes Sinnverständnis tätig leben, aber sie erheben meist nur einen Sinn des Menschen zur Allgemeingültigkeit: Alle sollen "so" sein. Und nun das Hauptargument für Computer: Computer akzeptieren verschiedene Menschen, solange sie gut arbeiten! Computer könnten mir neue Computer, frische Blumen, einen Perserteppich im Büro gegen 5% Minusgehalt erlauben. Ein Chef würde garantiert sagen: "Geht nicht. Es hat einen Sinn, ja, aber jeden einzelnen besonders behandeln? Es würde jeden freuen, ist aber zu kompliziert. Wir motivieren der Einfachheit halber nur mit Geld, einer Zahl." Dafür verzeihen Menschen einander notgedrungen gewisse "Verrücktheiten" am Arbeitsplatz: Aufschneiderei, Vertuschungen, Beschönigungen, allerlei schwach Neurotisches. Das verzeihen Computer nicht. Überhaupt nicht. Wir sollen doch gut werden, oder? Von den Unvollkommenheiten des Menschen muss also mehr im Buch behandelt werden, als Ihnen lieb sein kann. Ein ganzes Kapitel handelt von der Topimierung, der Kunstfertigkeit des Menschen, sich und seinen Status Quo als bestmöglich hinzustellen. Dort ist des Pudels Kern.

Ein streitbares Nachdenkbuch. "Wild Duck" heißt im Amerikanischen: Querdenker. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf dem Weg zum Eigentlichen 17. April 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Duecks Grundthese ist: "Manager und Schulen messen zu viel. Das
verleitet die Menschen und Schueler zum Beschummeln, aber nicht zum
Besserwerden. Zukuenftig koennen Computer aber noch viel genauer
messen, dann werden Menschen beurteilt, das macht sie gluecklicher und
bringt auch wirtschaftliche Profite."
Davon kann man halten, was man will; ich halte sie nicht fuer den
Hauptbeitrag des Buches. Die amuesante Darstellungsweise mit den
vielen so realistischen und doch verrueckten Beispielen ist schon eher
ein Grund, das Buch zu lesen.
Was mich aber am meisten beeindruckt hat, ist Duecks aufgeklaerte
humanistische Grundhaltung, die in jeder einzelnen Geschichte
durchscheint. Ich selbst lese keine Buecher, um mich darueber zu
informieren, was "die Computer" bald mit unserer Gesellschaft
anstellen. Ich moechte wissen, wie ich mein eigenes Leben in die Hand
nehmen kann. Und dazu liefert Dueck mit seiner Ganzheitlichen
Betrachtungsweise viel Material zwischen den Zeilen. Wir wissen alle:
"Die Menschen sind verschieden." Aber was bedeutet das genau.
Vielleicht kann man das nur durch lange Erfahrung und Nachdenken
herausfinden. Zu beidem macht Dueck aber Beitraege: viele
einfuehlsame Beispiele und Reflektion anhand der Keirsey-Theorie.
Dueck hat ja die Theorie der Persoenlichkeiten in seinen spaeteren
Werken (insbes. Omnisophie) noch ziemlich erweitert. Ich meine aber,
dass die Verwendung von Keirsey als beispielhafte Typologie, wie er es
in "Wild Duck" tut, die wesentlich einsichtsvollere Loesung ist.
Keine der aktuellen Typologien (Keirsey, Enneagram, Omnisophie)
beschreibt den Menschen richtig gut.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jede Seite ist absolut seine Zeit wert. 5. Juni 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin schon langjähriger Kunde von Amazon aber ich muss gestehen, dass dies meine erste Bewertung ist. Erst bei diesem Buch habe ich wirklich das Verlangen dem Autor gegenüber meinen Respekt gepaart mit Dankbarkeit auszudrücken. Das Buch öffnet einem gnadenlos die Augen.
Es erklärt wieso sich manche Menschen, obwohl sie sich wirkliche Mühe geben, einfach gegenseitig nicht verstehen. Wieso viele Menschen nicht gerne zur Arbeit gehen. Wieso die Gesellschaft, unser Schulsystem, unser arbeitgebendes Unternehmen, usw. Grundlegendes nicht sehen oder nicht sehen wollen und deshalb viel Potenzial verschenken. Wieso sich viele Menschen durchs leben mogeln MÜSSEN. Und Vieles mehr.
Aber das Beste ist, dass dieses Buch eine ganz klare Lösung dieser Probleme beschreibt.
Persönlich habe ich viel mitnehmen können. Es hat Spaß gemacht mal eine ganz andere Sicht auf die Politik, das Schulwesen, die Unternehmen, die Menschen aber vor allem auf das eigene Ich kennen zu lernen. Ich würde sogar soweit gehen, dass dieses Buch meine bis dato „beschränkte" Sicht dieser Dinge erweitert hat.
Fazit: Sollte man sich mit dem Inhalt des Buches identifizieren können, so hat das Folgen. Ich behalte auf jeden Fall die Botschaft im Hinterkopf und bin mir sicher, dass meine Umwelt aber vor allem meine Kinder davon profitieren werden.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich - die preiswerte Ausgabe des Kultbuchs! 17. Juni 2005
Von isy3
Format:Taschenbuch
Gunter Dueck schreibt hier über verschiedenartige Menschen und ihr Verhältnis zur modernen Arbeitswelt, die zunehmend vom Computer geprägt wird. Der Autor kennt sich aus mit dem Computer (er ist Mathematiker und entwickelte Optimierungsprogramme), weiß um den Arbeitsalltag im Management und die Probleme im Inneren des Großkonzernes. Dueck hat den Wissenschaftsbetrieb durchlebt und engagiert sich bei der Förderung junger Talente. Er hat zwei Kinder, die das deutsche Schulsystem durchleiden müssen, um später im Beruf erfolgreich zu sein, und er hat auch seine eigene Schulzeit noch nicht vergessen...
Gunter Dueck schreibt mit Sachkenntnis, Humor und menschlichem Einfühlungsvermögen, spart aber auch die unangenehmen Aspekte des heutigen Arbeitslebens nicht aus. Dueck sah früh die Gefahren voraus, die sich am Horizont der Arbeitswelt abzeichneten, weshalb sein Buch sich wohltuend unterschied von den vielen gleichzeitig erschienenen euphorischen Wirtschafts- und Managementbüchern anderer Autoren, die darum nach der Rezession von 1999 auch wieder sang- und klanglos vom Buchmarkt verschwunden sind. "Wild Duck" hingegen ist zeitlos und frisch geblieben und hat mittlerweile Kultstatus erreicht. Es hat das Zeug zum Klassiker, weil es wesentliche neue Erkenntnisse aus Psychologie und Philosophie vermittelt. Zwischendrin enthält das Buch, das wissenschaftlich gut fundiert und psychologisch so exakt erfaßt ist, humorvolle Geschichten aus dem Leben und überraschende poetische und visionäre Einschübe, die mich mitunter ein wenig an Stanislaw Lem erinnern.
Die preiswerte Taschenbuchausgabe macht das Buch zum empfehlenswerten Geschenk für Freunde allgemeinverständlicher wissenschaftlicher Literatur, Manager, Angestellte in Großkonzernen, Eltern schulpflichtiger Kiner, Studenten, Computerfreaks und Querdenker aller Art.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Unterschiedlichkeit der Menschen verstehen 10. Juli 2005
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
'Wild Duck' ist im Englischen der Querdenker, und als solcher hat der Mathematiker und IBM-Forscher einen Ruf weg. Dueck analysiert und philosophiert über die Verschiedenheit der Menschen, die Gesellschaft, das Management, den Alltag, und entwickelt dabei verblüffende Ideen und Modelle. Damit erklärt er dann die Hintergründe vieler alltäglicher Probleme. Im Wesentlichen kritisiert er die Gleichmacherei und das Messen von allem nach gleichen Kriterien ("Omnimetrie"). Dueck teilt die Menschen mit einem vereinfachten Modell zur Psychoanalyse (Keirsey/ Myer-Briggs) in 4 Typen ein und beschreibt die Unterschiede und Krisenherde anhand vieler alltäglicher Kleinigkeiten. Seine unkonventionelle Sichtweise und vielen Beispiele führen zu erstaunlichen Aha-Effekten und Lachern, und sie machen die Welt um einiges klarer. Eine seiner zentralen Thesen ist, dass die Menschen unterschiedliche Arbeitsbedingungen benötigen um optimale Ergebnisse zu erzielen. Gleichmacherei führt demnach nicht zum gesellschaftlichen oder betriebswirtschaftlichen Optimum, sondern es werden individuell zugeschnittene Programme benötigt. Diese Feinabstimmung werden erst Computer in der Zukunft erreichen.
Einige der Fragestellungen: Warum sind so viele Menschen ständig überarbeitet, im Stress, erreichen ihre Ziele nicht? Wie ist es möglich, dass sich trotzdem nahezu jeder Mensch zum oberen Drittel zählt? Mit welchem Trick erreicht das "Sintflutprinzip" mit simplen Zufallsentscheidungen automatisch Optima? Wie überzeugen die manipulativen Topimierer? Duecks erstes Werk hat auf den letzten 100 Seiten zwar noch einige Längen, aber seine 5 Sterne hat er da bereits schon lange verdient.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Tolle Gegenwartsanalyse und naiv-optimistische...
Dieses Buch ist absolut lesenswert. Die Gedanken und Ausführungen zur Analyse der aktuellen Probleme unserer Gesellschaft/Wirtschaft sind toll und Gold wert. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von egladil veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Geniales Buch, das zum Nachdenken anregt
Nachdem ich Gunter Dueck einmal live erlebt habe, wollte ich seine Gedanken auch mal in schriftlicher Form haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2012 von Robin Hermann
5.0 von 5 Sternen Ehrlichkeit und Mathematik statt Topimierung
'Provozierend, ironisch und atemberaubend querdenkend entführt uns Dueck mit wahnwitzig klingenden Thesen in neue Erfahrungswelten' steht im Klappentext... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. September 2011 von Erich Feldmeier
5.0 von 5 Sternen Es ist Hasensaison! Entensaison! Feuer!
Also, dieses Buch hat meinen IQ bestimmt um 10 Punkte gehoben,
so anregend waren die Ideen. Schade, daß das nicht mit allen
meinen gelesenen Sachbüchern... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. März 2011 von Hauke Reddmann
5.0 von 5 Sternen Jeder Jeck ist anders - Freiheit für die "wilde Ente"!
Tipp: Lesen!
Das Buch schlägt aberwitzige Brücken: vorgestellt werden immer wieder vier Menschen-Typen („Myers-Briggs“), mit schmunzelanregenden Beispielen - aber... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. März 2008 von Serenus Zeitblom
4.0 von 5 Sternen Sehr treffende Erklärungen für Missverständnisse im...
Auch für mich ist dies die erste Rezension bei amazon, aber ein solches Buch kann man nicht unkommentiert lassen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Mai 2007 von D. Pape
5.0 von 5 Sternen Herausragend
Selten wurde so offen, so humorvoll und so lebendig über das "Wesen" der Menschen nachgedacht. Moderne Philosophie "at its best". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Mai 2006 von Amazon Customer
5.0 von 5 Sternen Wild Duck = Guenther Dueck
Das Deutschland im 21 Jahrhundert das Land der Dichter und Denker ist beweist uns Guenther Dueck u.a. mit seinem Buch Wild Duck. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. März 2006 von Pablo Orosco Joerger
1.0 von 5 Sternen Geldverschwendung
Warum nicht lieber dem omnipräsenten und allwissenden Computern die Sinnstiftung für unser Leben überlassen? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2006 von Amazon Kunde
5.0 von 5 Sternen Sehr intelligent und amüsant!
Gunter Dueck bietet einen erfrischend neuen Ansatz zum Verständnis von systembedingten Leistungsbarrieren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Juni 2003 von Rolf Dobelli
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