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Wikinomics: Die Revolution im Netz [Gebundene Ausgabe]

Don Tapscott , Anthony D. Williams , Helmut Dierlamm , Ursel Schäfer
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

5. September 2007
Immer mehr Menschen nutzen Online-Foren, sind begeisterte Blogger, arbeiten aktiv mit bei Projekten wie Open Source oder Wikipedia - beruflich und privat.

Ausgeschlafene Unternehmen erkennen die Zeichen der Zeit und nutzen die neue Macht der mündigen Kunden, die sich nicht länger alles vorsetzen lassen: Sie öffnen mutig die Unternehmensgrenzen und laden buchstäblich Zigtausende von Kunden und Nutzern zum Dialog ein. So erfahren sie früher als andere, welche Produkte die Menschen wirklich begeistern, von welchen Dienstleistungen sie träumen - und wofür sie bereit sind zu bezahlen.

Doch die besten Unternehmen bleiben dabei nicht stehen: Sie binden einen riesigen Talent-Pool von Forschern, Produktentwicklern, Trendscouts aus aller Welt ein. Entscheidend ist nicht, ob sie zum Unternehmen gehören oder ob sie in Amerika, Europa oder Asien leben - entscheidend ist allein, dass sie eine gute Idee mitbringen.

Wie wird dieser mächtige Trend unser Leben und unsere Wirtschaft verändern? Wie können wir diese Entwicklung für uns nutzen? Dieses Buch gibt die Antwort.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 324 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 1 (5. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446412190
  • ISBN-13: 978-3446412194
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 15,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 618.947 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Revolutionen finden heutzutage vor allem in der Wirtschaftswelt statt. Und das junge Medium Internet ist ihr Treiber. Der amerikanische Internet-Visionär Don Tapscott und sein Kollege Anthony D. Williams denken die durch das Netz ausgelösten Umbrüche und Veränderungen nun ein Stück weiter. Ihr Buch liefert die erste Bestandsaufnahme der neuen kooperativen Weltökonomie, die sich jenseits der hierarchischen und Eigentums-basierten Geschäftsmodelle der alten Wirtschaft herausbildet. Es ist ein richtungweisendes und bahnbrechendes Buch über eine Revolution der Zusammenarbeit zwischen den Menschen: "Wir treten in ein neues Zeitalter ein, wo die Menschen in einer Weise am Wirtschaftsgeschehen teilnehmen wie nie zuvor. Noch nie hatten Einzelne die Macht und die Gelegenheit, in losen Netzwerken Gleichgestellter und Gleichgesinnter ('Peers') zu kooperieren und Waren und Dienstleistungen kontinuierlich und in konkret fassbarer Form herzustellen."

Das nennen Tapscott und Williams Wikinomics, die neue kooperative Weltökonomie auf Basis globaler Netze und Technologien. Deren Losung lautet: Allein bist du wenig, nur gemeinsam mit anderen bist du stark und kreativ. Statt "jeder gegen jeden" heißt es jetzt "jeder mit jedem"! Voneinander lernen und dem anderen helfen, selbst wenn er Konkurrent oder Mitbewerber ist, ist die Grundphilosophie der Wikinomics-Welt. Das gemeinsame Tun steht im Vordergrund: teilen, Kontakte knüpfen, zusammenarbeiten und etwas gemeinsam schaffen. Die klassische Zweiteilung zwischen Konsumenten und Produzenten findet in der neuen Wirtschaft ebenfalls ihr Ende. Heute sind Verbraucher zugleich auch Hersteller. Prosumenten, wie man im schicken Managementdeutsch sagt.

Kurzum, es geht um Teilhabe der Menschen an der Wirtschaft. Das ist der Grundgedanke. Die Vision: "Wir werden unsere eigene Volkswirtschaft: ein großes, globales Netzwerk spezialisierter Produzenten, die Dienstleistungen in den Bereichen Unterhaltung, Versorgung und Lernen hin und her schieben und untereinander austauschen. Eine neue ökonomische Demokratie entsteht, in der wir alle eine Führungsrolle einnehmen." Jahrelang haben Tapscott und Williams nach Menschen, Firmen und Organisationen gesucht, welche diese Welt konfigurieren und vorantreiben. Ihr Buch bietet eine erste Zusammenschau - zwar nicht global, aber zumindest aus amerikanischer Perspektive. -- changeX

Pressestimmen

»Die erste große Bestandsaufnahme über die neue kooperative Weltökonomie.«
Süddeutsche Zeitung 27.10.2007 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Typisch amerikanisch!?! 13. Mai 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch von Tapscoot/Williams ist für mich ganz klar amerikanisch geprägt. Es postuliert Unternehmen fast auf jeder zweiten Seiten "Schwimm mit, oder gehe unter!", d.h. entweder man fügt sich den Entwicklungen des Web 2.0 und nutzt diese für die eigenen Belange oder man kann am Markt einpacken.
Das dies zu linear gedacht ist und keinesfalls der Web 2.0-Logik (sofern es diese gibt) entspricht, wird mit fortlaufender Lektüre deutlich. Die Entwicklungen sind nämlich weder linear, noch vorhersehbar. Deutlich wird nur, ein mitunter altes Prinzip, dass man Chancen erkennen und auch nutzen sollte, ohne sie gleich (oder erstmal) zu verteufeln.
Unangenehm sind auch viele normative Aussagen, die scheinbar keinen Zweifel zulassen, aber dann doch teilweise von den Autoren selbst wieder in Frage gestellt werden.

Dennoch fasst dieses Buch m.E. die wesentlichen Entwicklungen gut zusammen und bringt zahlreiche Beispiele wie Firmen diese bereits genutzt haben bzw. nutzen sollten (um nicht unterzugehen). Zudem macht es zwischen den Zeilen auch die individuellen Möglichkeiten deutlich, die man hat, um sein Wissen bzw. sein Potenzial gewinnbringend in der Web-Community zu integrieren.

Das Buch kann ich jedem empfehlen, der sich für die Entwicklungen des Web 2.0 und den damit verbunden Chancen und Risiken für Firmen und Individuen beschäftigen möchte. Allerdings sollte man dann nicht vor dem (klassisch?) amerikanischen Schreibstil und den teilweise langatmigen Ausführungen zurückschrecken.

Was steht überhaupt in dem Buch?
Im Wesentlichen geht es um die Peer-Production hinsichtlich Software (Prosumenten), Wissen (Ideagoras; Alexandriner) und der Organisation von Arbeitsplätzen und Kooperationen (Wikiarbeitsplatz).

Die drei Sterne gibts von mir für die Inhalte mit den zahlreichen Beispielen und Möglichkeiten zum Weiterdenken.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend - Leider 26. September 2008
Von OSS rulez
Format:Gebundene Ausgabe
Obwohl mir das Buch von Kollegen aus dem Open-Source-Umfeld wärmstens empfohlen wurde, muß ich leider gestehen, daß es nicht wesentlich über das hinausgeht, was die Community bereits kennt.

Nach amerikanischem Stil wird anhand von Beispielen erklärt, wie die Wirtschaft von morgen aussehen könnte. Die Autoren kommen dabei ohne Fakten oder belastbare Zahlen aus. Die Schilderungen sind teils langatmig und gründen oftmals auf Vermutungen oder Behauptungen. Dem Buch geht nach etwa 150 Seiten die Luft aus.

Ursprünglich hatte ich mir Anreize für mein Unternehmen erhofft, welches starke Wurzeln im Open-Source-Umfeld hat. Für Leute, die mit Open-Source-Software profitabel arbeiten, ist es zu inhaltsarm.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen wissenschaftlich ungeeignet 19. Juni 2008
Von K., Rene
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch erntete während des Lesens ein ums andere Mal mein verständnisloses Kopfschütteln. Der einzige sich hindurchziehende rote Faden ist der des reißerischen Schreibkonzeptes. Voller nervtötender Redundanzen, scheinen die Autoren nicht im entferntesten daran zu denken ihre wilden Theorien a) wissenschaftlich nachvollziehbar zu belegen und/ oder b) kritisch in Frage zu stellen. Wer sich halbwegs mit Theorien zu Kommunikations- und Medienpsychologie, Soziologie u. Zukunftsentwicklung auseinandergesetzt hat sollte sich das Buch ersparen.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch über die Web-2.0-Wirtschaft 26. Oktober 2007
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Internet und E-Mail sind inzwischen in jedem modernen Unternehmen selbstverständlich. Doch die wahre Revolution steht gemäß Tapscott und Williams erst noch bevor: Das Web 2.0 wird zu einer neuen Form der Wertschöpfung führen, die auf gänzlich anderen Prinzipien basiert als die derzeitigen Modelle. Wie diese neue Weise des Wirtschaftens aussehen wird und welche Modelle derzeit schon existieren, beschreibt das Autorenduo in der für angelsächsische Bücher charakteristischen, leicht verständlichen Art und Weise. Viele aktuelle Beispiele von Wikipedia über Second Life bis YouTube verdeutlichen, dass es hier nicht um Gedankenspielereien, sondern um eine reale Veränderung geht. Die Darstellung ist allerdings etwas einseitig: Die Autoren sehen überaus optimistisch in die Zukunft, betonen vorwiegend die Chancen des Web 2.0 und fokussieren ausschließlich auf Erfolgsbeispiele. Gibt es auch Risiken oder Nachteile bei den Wikinomics? Das muss sich der Leser selbst überlegen. Wir empfehlen das Buch allen, die wissen wollen, wie sich das Web 2.0 auf die Wirtschaft von morgen auswirken wird.
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