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Wieviel Wahrheit braucht der Mensch ? Über das Denkbare und das Lebbare. Taschenbuch – 1. Februar 1993


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 216 Seiten
  • Verlag: Fischer; Auflage: 13. (1. Februar 1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596109779
  • ISBN-13: 978-3596109777
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 1,7 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.202 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Rüdiger Safranski, geboren 1945, studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte und arbeitete danach als Wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Germanistik der Freien Universität Berlin und in der Erwachsenenbildung. Seit 1985 ist er als freier Autor tätig, dessen Werke mittlerweile in 26 Sprachen übersetzt sind. Er wurde mit dem Friedrich-Märker-Preis, dem Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik und dem Friedrich-Nietzsche-Preis ausgezeichnet.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

48 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von C. Mayer am 28. Juli 2009
"Wieviel Wahrheit braucht der Mensch?" Auf den ersten Blick eine recht verwirrende Frage. Gerade unsere vom empirischen Wissenschafts- und Wahrheitsverständnis geprägt Zeit lässt die Tatsache vergessen, dass die Wissenschaft nicht nur im beobachtbaren Raum nach Wahrheiten sucht(e), ja es aus wissenschaftlicher Perspektive nicht nur die Eine Wahrheit geben kann. Und so macht sich Rüdiger Safranski auf die Suche nach einer Wahrheit, die sich entgegen dem zeitgenössischen Verständnis nicht außerhalb als viel mehr im Inneren des Menschen befindet und beschreitet damit den Pfad des Konstruktivismus.

Safranski nimmt den Leser an die Hand und begibt sich mit ihm in die tief greifenden philosophischer Überlegungen von Rousseau, Kleist, Nietzsche und Kafka - und findet dort mehrere Wahrheiten.
Die Pluralität des Wahrheitsbegriffes bzw. die Negation einer objektiven Wahrheit, klingt heutzutage vermutlich recht spekulativ, doch beweist unsere Historie das Gegenteil. Rüdiger Safranski widmet ein ganzes Kapitel Hitler, Goebbels und damit dem Nationalsozialismus. Er zeigt wie eine Ideologie, ein konstruiertes Wahrheitsbild aus dem Inneren eines Menschen heraustreten kann, eine neue moralische Ordnung mit eigenem Gewissen schafft, die dann eine ganze Nation in ihren Bann ziehen kann und damit auch zur äußeren Wirklichkeit wird. Zwar veramt das Leben "wenn man [...] nur das zu denken wagt, was man auch glaubt leben zu können". Doch verwüstet das Leben, "wenn man [...] um jeden Preis, auch um den der Zerstörung, etwas leben will, bloß weil man es gedacht hat".

Die Frage, wie viel Wahrheit der Mensch nun braucht, wird nicht beantwortet.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von saibach am 29. Januar 2010
Rüdiger Safranski nimmt den Begriff Wahrheit als Auftaktzeichen eines schön durchkomponierten Versuchs über die Frage, wieviel aus der Gedankenwelt wir im Leben gebrauchen können. Der Mittelteil über die Metaphysik ist als kleine Geschichte dieser Wissenschaft von dem Sein jenseits des Dinglichen kaum lesbarer und verständlicher zu machen. Von den Griechen über die Agonie in der Allmachtsvision der Monotheismen hin zur Krise der Metaphysik im Missbrauch der Überzeugungstäter des 20. Jahrhunderts werden die Entwicklungen im Denken des an sich schwer Denkbaren geschichtlich eingeordnet.
Auftakt und Schluss der Beweisaufnahme vor dem Schlussplädoyer bilden zwei Variationen des Scheiterns. An den Anfang werden mit Rousseau, Nietzsche und Kleist drei Denker gestellt, die mit dem Denkbaren über das Lebbare hinausgingen und so im Leben höchst unterschiedlich scheiterten. Der Schlussteil gehört Kafka- wesentlich entlang der Motive aus dem Schloss, dessen Lebens- und Schaffensthema war, sich mit dem Denkbaren nicht ins Leben zu trauen.
Die Vorarbeit stärkt für eine finale Betrachtung zur Freiheit im Umgang mit der Wahrheit. Ein duales System wird postuliert. Die Kultur dürfe fast alles denken. Für die Politik gehört da dann aber wieder einiges in den gelben Sack. Vorsicht vor Überzeugungstätern im Politischen! Politik heisse, Schmerzen zu vermeiden.
Lesen!
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60 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 11. Oktober 2005
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... kann ich alles denken, sagt Spinoza. Wallenstein in seinem Monolog beginnt: „Nicht mehr zurück wie's mir beliebt, ich muss die Tat vollbringen, weil ich sie gedacht."
Dieses ist die Natur des Menschen, die erste und die zweite Natur. Und als Quintessens sage ich, gilt die Sache Dazwischen als Synthese: Beschränke nicht dein Denken, weil du glaubst es nicht leben zu können. Zerstöre aber nicht dein Leben, weil du glaubst, um jeden Preis das Gedachte leben zu müssen.
Safranski philosophiert entlang von konkreten Beispielen und so macht er den Text leicht verständlich, nachvollziehbar und klar. Personen und deren Ziele als „zweite Natur" helfen ihm, dem interessierten Leser die Sachlage zu erklären. Hier geht es um die Hinführung eines an sich großen Themas. Rousseau, Kleist wie auch Nietzsche gelang es nicht in letzter Konsequenz, das Gedachte in das Lebbare zu transformieren. Deren Scheitern wurde deutlich an der immer kleiner werdenden Menge an Personen, die dem Gedanken folgte. Bei Rousseau war es der Gang in die Einsamkeit, Kleist inszenierte seinen Tod als letzte große Tat und Nietzsche setzte sich gleich mit der „Einsamkeit" und verlor letztendlich den Verstand. Die Freiheit, zwischen Denken und Handeln zu unterscheiden und Wallenstein folgend dieses Duo zu betrachten, wurde ihnen zum Verhängnis. Die Wahrheit des Ichs entsprach nicht der Wahrheit der Welt.
Diese Wahrheitsfindung betrachtet Safranski im Folgenden aus der Sicht der Metaphysik, beginnend mit Sokrates, den christlichen Abschnitt über Thomas v. Aquin zu Descartes über Kant zu der Form der totalitären Metaphysik des Dritten Reiches.
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 4. August 1999
Dieses Buch wird sowohl für den Philosophie-Kenner als auch für den eher unbedarften Leser eine echte Bereicherung sein. Hat man sich einmal in die Sprache eingelesen, kann man Safranskis aufgeführten Gedankengängen ohne Anstrengung folgen. Vergleichsweise mühelos erfährt man von Rousseaus, Kleists oder Nietzsches Sicht auf die Welt - und damit auch auf sich selbst. Safranski wagt aber auch den Sprung in dieses Jahrhundert und untersucht nicht nur den deutschen Idealismus, sondern auch Gedankengebilde von Hitler oder Goebbels. Das Schöne an diesem Buch ist, daß man die einmal aufgegriffenen Gedankengänge nicht beim Weglegen des Buches abreißenlassen muß - oder kann. Und viele dieser Gedanken haben in der Tat einen Alltagswert! Ehrlich gesagt, als ich diese Buch geschenkt bekam, war ich gar nicht all zu begeistert. Doch inzwischen - nachdem ich es gelesen habe - stelle ich immer wieder fest, wie doch der eine oder andere Gedankengang von dem ich höre oder lese schon oder zumindest schon ganz ähnlich gedacht wurde, was immer wieder lehrreich ist! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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