Dieses Buch enthält durchaus eine Menge interessanter Informationen, außerdem ist es leicht und eingängig geschrieben, leider wiederholt sich die Autorin allzu häufig (die Kehrseite der "Wahlfreiheit" muss nicht 10-mal erklärt werden). Die Zitate, die die Thesen untermauern sollten, überwuchern diese leider meistens (123 auf 228 Seiten)und zu guter Letzt handelt es sich hierbei weder um ein objektives wissenschaftliches Werk(wie sich die Mütter vor 100, 200,oder 300 Jahren oder heute im allgemeinen fühlen ist reine Spekulation), noch um einen subjektiven Erfahrungsbericht, sondern um die größtenteils persönlichen Ansichten einer Außenstehenden (die Autorin selbst hat keine Kinder aber auch keine wissenschaftliche Distanz zu dem Thema), die dann z. T. auch sehr bissig herüberkommen.
Insgesamt interessant, aber 100 Seiten weniger, hätten das Buch besser gemacht.