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Die Wiener Schule der Nationalökonomie
 
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Die Wiener Schule der Nationalökonomie [Gebundene Ausgabe]

Eugen-Maria Schulak , Herbert Unterköfler
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 260 Seiten
  • Verlag: Bibliothek der Provinz (14. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3902416173
  • ISBN-13: 978-3902416179
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 15,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.852 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Wiener Schule der Nationalökonomie wurde im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts von Carl Menger in Wien begründet und stellt eine bis heute lebendige Lehrtradition dar. Sie nahm maßgeblichen Einfluss auf die Ausbildung und Entwicklung der modernen Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Europa, Japan und in den USA. Ihr Forschungsprogramm war von einer erstaunlichen Vielfalt und von durchaus unterschiedlichen Schlussfolgerungen geprägt. Geeint wurden etwa 40 Ökonomen vor allem durch die Überzeugung, dass hinter dem wirtschaftlichen Geschehen als maßgebender Akteur ein subjektiv empfindendes, wertendes und handelndes Individuum steht. Im Rahmen der Wiener Schule wurden bahnbrechende Studien zu wirtschaftlichen Phänomenen wie Wert, Tausch, Preis, Unternehmergewinn oder Zins entwickelt und nach und nach zu einer umfassenden Geld- und Konjunkturtheorie ausgebaut. Die subjektivistische und individualistische Perspektive der Schule führte zu engagierten Kontroversen mit den Marxisten, der deutschen Historischen Schule und den Vertretern der Planwirtschaft bzw. des Staatsinterventionismus. Bis heute wird diese Tradition - weitgehend als Alternative zum Mainstream - unter dem Namen Modern Austrian School of Economics fortgeführt, unter anderem mit markanten Beiträgen zur Theorie des Geldes, des Kredites und der Finanzmärkte. Ebenso rückten Fragen zum Marktprozess, zum Informations- und Wissensmanagement, zur Rolle des Unternehmertums, zur Wettbewerbs- und Monopoltheorie, zum institutionellen Zwang sowie zu spontanen Ordnungen in den Vordergrund. Der vorliegende Band spürt dieser facettenreichen Tradition, ihren Ideen, ihren Menschen und ihren Institutionen nach.

Über den Autor

Dr. phil. Eugen Maria Schulak, geboren 1963, Philosoph und Publizist. 1998 Eröffnung einer Philosophischen Praxis in Wien, seit 1999 Departmentleiter für Philosophie und Weltbild an der Academy of Life (Siemens Österreich).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
bereits ein Standardwerk 8. Oktober 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Die Finanzkrise hat die Aufmerksamkeit breiter Kreise auf die Ökonomen der Wiener Schule (bzw. der Österr. Schule der Nationalökonomie) gelenkt. In diesem Buch wird die "Geschichte ihrer Ideen, Verteter und Instutionen" von den Anfängen bis in die Gegenwart leserfreundlich aufbereitet. Aber Schulak und Unterköfler bieten viel mehr als eine allgemeinverständliche Einführung in ein nunmehr populäres Thema. Ihr Buch beruht nicht zuletzt auf einer sehr umfangreichen eigenständigen Forschungsarbeit und bietet auch den Kennern der Wiener Schule zahlreiche neue Informationen und originelle Thesen, die die geistesgeschichtliche Debatte bereichern. Dazu gehört insbesondere ihre vergleichende soziologische Analyse der deutschen Historischen Schule (Schmoller, Brentano u.a.) und der Wiener Schule. Hier haben Sie es zuerst gelesen!

Das Buch ist kurz gesagt ein Meilenstein der Forschung und bereits jetzt ein Standardwerk. Kein seriöser Student des Themas kommt an diesem Werk vorbei, und auch alle anderen Leser werden die grosse Sachkenntnis und leichte Feder der Autoren schätzen lernen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Endlich haben sich fachkundige Autoren, die selbst in Wien zuhause sind, der Wiener Schule angenommen. So war es den Autoren möglich, umfangreiches Quellenmaterial zu studieren, das nur vor Ort verfügbar ist. Dieses Buch ist nicht nur eine hervorragende Einführung in die Wiener (oder Österreichische) Schule, sondern schließt als originäre Forschungsarbeit auch eine große Lücke. Hier wird erstmals eine vollständige Übersicht über die ursprüngliche Wiener Schule gegeben, bei der alle Ökonomen, die in Wien gewirkt haben und sich dieser Schule zurechneten, Erwähnung finden. Auch die historischen Rahmenbedingung werden geschildert und analysiert. Trotz der zahlreichen historischen Details ist das Werk auch für Einsteiger leicht lesbar. In bündigen Portraits werden die wichtigsten Vertreter der Wiener Schule dargestellt und ihre Ideen und Ansätze verständlich zusammengefaßt. Mit diesem Buch ist den Autoren ein großer Wurf gelungen, der rechtzeitig zur Wiederentdeckung der Wiener Schule kommt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Exzellent 27. Januar 2012
Von Treb Melsa TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Eugen Maria Schulak und Herbert Unterköfler, beide Mitglieder des Wiener Instituts für Wertewirtschaft, haben ein sehr kompetentes Buch zur "Wiener Schule der Volkswirtschaftslehre" vorgelegt.
Sachkundig führen die beiden Autoren den Leser durch die Ideen der durch Carl Menger begründeten "Wiener Schule der Volkswirtschaftslehre". Gezeigt wird die subjektivistisch-individuelle Sicht zu den wichtigen Fragen von Wirtschaft und Gesellschaft: Nutzen - Preise - Geld - Konjunktur usw.; dabei wird der Leser - und dies gefällt mir besonders gut - an die Mitglieder der "Wiener Schule der Volkswirtschaftslehre" herangeführt, lernt diese in einem Umfange kennen, der beindruckend ist. Dadurch werden auch die verschiedenen Entwicklungsstränge, die von den verschiedenen Protagonisten der Schule ausgehen, klar und sachlich aufgezeigt. Auch die kontroversen Dispute, die die Schule mit Vertretern anderer Denkrichtungen - wie z. B. der "Deutschen Historischen Schule der Nationalökonomie" und anderen staatsverliebten Lehren - werden verständlich und vor allem ruhig-sachlich dargelegt.

Fazit: Für jeden Freund, Sympathisanten oder Anhänger der Wiener Schule der Volkswirtschaftslehre" ist dieses Buch ein Pflichtfach - wie Prof. Hülsmann schon anmerkte: Ein Standardwerk!
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