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Wiener Schlampengeschichten
 
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Wiener Schlampengeschichten [Broschiert]

Lorelay
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 248 Seiten
  • Verlag: Nachtwaertz; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3934521118
  • ISBN-13: 978-3934521117
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 251.064 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Um was geht es eigentlich? "Na - das war heute mal wieder ein Tag!" So oder so ähnlich beginnen viele der Tagebucheinträge in diesem Buch. Wie man mit penetranten Versicherungsvertretern umgeht, dass "Schwarzarbeit" durchaus Lust bringend sein kann und wie man auf einer vollen Schüssel fast verhungern kann, davon erzählen die Geschichten. Die Protagonistinnen sind Frauen im besten Alter, weder materiell noch intellektuell bedürftig, mit gutbürgerlichem Hintergrund - und verdienen ihr Geld meist liegend. Als Callgirl, Erotikmasseurin, manchmal auch aushilfsweise als Telefondame für eine Begleitagentur (in diesem letzten Fall wäre die Position bei der Bargeldbeschaffung dann mit "meist sitzend und/oder die Wände hochgehend" besser beschrieben). Alissa, Mutter von vier Klein- und Mittelkindern und (fast fertig) studierte Rechtsanwältin. Betti, die sich mit einem Golden Retriever namens Rudolf und vier Katzen ein Innenstadtappartement teilt. Donna, die ihren verheirateten Lover gerade noch rechtzeitig - wenn auch eher versehentlich - über ihre Art des Gelderwerbs informiert und die drei Sprachen fließend sprechende Mizzi, die mit ihrem frischgebackenen Ehemann so recht und schlecht ein Innenstadtlokal führt. Die Vier nehmen die Schrullen ihrer Kunden und Kolleginnen sowie die täglichen kleinen Pannen mit Humor und unerschütterlicher Ruhe hin. Ein bisschen Wienerisches Herumgranteln oder ein Hauch weibliches Zicken wird ja wohl noch erlaubt sein! Ab und zu einer lästigen Konkurrentin eins auszuwischen (und wenn man sie dazu lecken muss!) gehört genauso dazu, wie ein gelegentliches Herborgen des Slips, den man gerade trägt, wenn der zufällig die richtige Farbe hat. Subtile Rache an einem großmäuligen Kunden kann ebenso spannend sein wie einmal den Mann mit dem legendären Geldkoffer zu treffen - wobei zweiteres bittere Selbsterkenntnis bringt. Mit losem Mundwerk, lockeren Sprüchen und Wiener Charme lassen die "Mädels" Vorurteile zerbröseln wie trockene Fredi-Kekse, geben Einblick in die Gedanken und Gefühle von Callgirls und lassen den Leser vielleicht so manches aus einer neuen Perspektive wahrnehmen. Wenn Betti gerade mal wieder mit einer Schramme auf ihrem weichen Herzen davonkommt, Donna einen neuen Rekord aufstellt oder Mizzi ein unvergessliches Erlebnis mit ihrem Geburtstagsgeschenk hat, dann kommt Schmunzeln auf, Schadenfreude oder ein Hauch Wehmut. Dass sich auch Geschäftsführer von Großmärkten wie Nutten verhalten können, dass Hochmut nicht immer vor dem Fall kommt und viele andere Weisheiten für den Hausgebrauch kann man hier finden. Dass auch Samariterdienste wie das gemeinsame Vernichten von Feind Alkohol mit einem entzugswilligen Kunden zum Anforderungsprofil gehören können, warum man mit manchen Männern nicht duschen gehen sollte und dass es manchmal sinnvoll wäre, Hundeleckerlis eingesteckt zu haben, das alles kann man aus den Erfahrungen der vier lernen. Außerdem erfährt der interessierte Leser, warum man in Hotels niemals das Zimmertelefon benutzen sollte, dass manche Rumäninnen ihre Pelzmützen an höchst ungewöhnlichen Stellen zu tragen scheinen und wie es in einem Swingerklub zugehen kann. Und wem das noch nicht genügt, der kann das "Rezept" für einen ganz speziellen Bananensplit nachlesen, sich mit Donna in Amsterdam herumtreiben und hautnah erfahren, was man in einer Toilette eines In-Lokales so alles erleben kann. Ein bisschen über die Beziehungen der Girls untereinander und zu ihren Liebsten, über ungewöhnliche Liebesaffären und "ganz normalen" Ehealltag - kurzerhand ein vielschichtiger und authentischer Einblick ins Leben von vier Frauen, die dem Büroalltag den Rücken gekehrt - und sich auf selbigen gelegt haben.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Muss !, 22. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Wiener Schlampengeschichten (Broschiert)
Wiener Schlampengeschichten" - klingt interessant, fand ich. Also begann ich zu lesen und habe es einfach nicht geschafft, dieses Buch aus der Hand zu geben. Da saß ich also, unaufhörlich lesend, mal schmunzelnd, mal die Augen aufreißend, mal grinsend.

Zunächst mag ich lorelays Art zu schreiben - kurz, prägnant und doch wortgewandt. Nicht zu vergessen die immer wieder eingestreuten Wortspielereien (Devot! - de...what?) und die bildlichen und blumigen Beschreibungen, gespickt mit ein paar Bösartigkeiten, aber nur ganz kleinen ;) - kurz gesagt: einfach genial.

Man muss natürlich dazu sagen, dass es eindeutig Wiener Humor - der berühmte Wiener Schmäh - ist, aber gerade das macht dieses Buch zu einem Original. Zudem ist diese Art von Humor durchaus auch für Nicht-Wiener oder Nicht-Österreicher zugänglich, auch wenn einige Ausdrücke für eben diese nicht oder nicht leicht verständlich sein werden. Aber es gibt ja schon, wenn ich mich nicht täusche, Wörterbücher, die diese Sprachbarrieren aus dem Weg räumen. Und das hat den netten Nebeneffekt, dass man noch einiges dazu lernen kann, wenn man dieses Buch liest. Auch als Wienerin.

Apropos dazu lernen. Diese Thematik - der Alltag von vier Callgirls in Wien - scheint auf den ersten Blick nicht für jeden geeignet zu sein. Weit gefehlt! Gerade für jemanden - wie auch mich - der mit dieser Thematik nicht viel anfangen kann, bieten die Wiener Schlampengeschichten" einen interessanten, selbstironischen, witzigen und unterhaltsamen Einblick in die Szene und räumt - vollkommen unoberlehrerhaft - mit gängigen und bekannten Vorurteilen und Klischees auf.

Es geht also um vier intelligente Frauen, die durchaus das Zeug haben, einem anderen Beruf nachzugehen und sich trotzdem dazu entschieden haben, als Callgirls zu arbeiten. Sie schildern ihren Alltag - nicht nur den beruflichen, auch den privaten - in einer Art Tagebuch und zeigen dabei neue Seiten dieses Berufs, die ich beispielsweise nicht gekannt hatte. So lernt man von Mizzi, Alissa, Donna und Betti, dass der psychologische Aspekt nicht außer Acht gelassen werden darf - manchmal treffen sie nun einmal auf Kunden, die nur jemanden zum Reden suchen oder vielleicht sogar getröstet werden wollen. Da ist eine gute Portion Empathie absolut notwendig.

Überhaupt - Gefühle sind ihnen nicht fremd. Bei manchen Geschichten kommt sogar ein wenig Sentimentalität auf. Wenn Betti beispielsweise feststellt, dass ihr neuer Kunde eigentlich ein Traummann ist. Oder Donna einfach glücklich verliebt ist. Und eine ganz Süße völlig unerwartet Mizzis Herz erobert und ebenso schnell zerbricht. Vielleicht die wichtigste Message von lorelay: auch Callgirls sind einfach nur Menschen wie du und ich. Warum auch nicht?
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen sex and the city auf wienerisch, 27. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Wiener Schlampengeschichten (Broschiert)
dort, wo carrie und co. aufhören, fangen die mädels in diesem werk erst richtig an:

ausgeborgte vibratoren, missbräuchliche verwendung von einschlägigen gegenständen, heiße nummern an öfentlichen orten, um nur einges zu nennen.

das buch als "erotikknüller" zu bezeichnen, wäre dennoch weit gefehlt.

man kann sich des öfteren zwischen lachen, ärgern, sabbern und schmunzeln schwer entscheiden.

man erfährt so zwischendurch, warum es manchmal angebracht sein kann, hundekuchen mit sich zu führen, dass man von freundinnen oft außergewöhnliche dinge erwarten kann und dass manches anders ist als es auf den ersten blick scheint.

der absolute knüller: auch wenn sie noch so absurd erscheinen, sind - laut autorin - die meisten dieser verrückten geschichten tatsächlich passiert!

worum es geht? um vier ladies mittleren alters, die ihre bürgerlichen berufe an den nagel gehängt haben und nun ihr geld in der rückenlage verdienen - als callgirls, erotikmasseurinnen und hostessen.

ihr leben, ihre privaten geschichten und ihre beruflichen erlebnisse hat die autorin in tagebuchform zusammengefasst.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Wiener/innen..., 22. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Wiener Schlampengeschichten (Broschiert)
Worum geht es eigentlich?

Nun, am besten ist es mit dem Klappentext zum Buch gesagt:

"Na - das war heute mal wieder ein Tag!"

So oder so ähnlich beginnen viele der Tagebucheinträge in diesem Buch.

Wie man mit penetranten Versicherungsvertretern umgeht, dass "Schwarzarbeit" durchaus lustbringend sein kann und wie man auf einer vollen Schüssel fast verhungern kann, davon erzählen die Geschichten.

Die Protagonistinnen sind Frauen im besten Alter, weder materiell noch intellektuell bedürftig, mit gutbürgerlichem Hintergrund - und verdienen ihr Geld meist liegend.

Als Callgirl, Erotikmasseurin, manchmal auch aushilfweise als Telefondame für eine Begleitagentur (in diesem letzten Fall wäre die Postion bei der Bargeldbeschaffung dann mit "meist sitzend und/oder die Wände hochgehend" besser beschrieben).

Alissa, Mutter von vier Klein- und Mittelkindern und (fast fertig) studierte Rechtsanwältin.

Betti, die sich mit einem Golden Retriever namens Rudolf und vier Katzen ein Innenstadtappartment teilt.

Donna, die ihren verheirateten Lover gerade noch rechtzeitig - wenn auch eher versehentlich - über ihre Art des Gelderwerbs informiert und die drei Sprachen fließend sprechende Mizzi, die mit ihrem frischgebackenen Ehemann so recht und schlecht ein Innenstadtlokal führt.

Die vier nehmen die Schrullen ihrer Kunden und Kolleginnen sowie die täglichen kleinen Pannen mit Humor und unerschütterlicher Ruhe hin.

Ein bisschen Wienerisches Herumgranteln oder ein Hauch weibliches Zicken wird ja wohl noch erlaubt sein!

Ab und zu einer lästigen Konkurrentin eins auszuwischen (und wenn man sie dazu lecken muss!) gehört genauso dazu wie ein gelegentliches Herborgen des Slips, den man gerade trägt, wenn der zufällig die richtige Farbe hat.

Subtile Rache an einem großmäuligen Kunden kann ebenso spannend sein wie einmal den Mann mit dem legendären Geldkoffer zu treffen - wobei zweiteres bittere Selbsterkenntnis bringt.

Mit losem Mundwerk, lockeren Sprüchen und Wiener Charme lassen die "Mädels" Vorurteile zerbröseln wie trockene Fredi-Kekse, geben Einblick in die Gedanken und Gefühle von Callgirls und lassen den Leser vielleicht so manches aus einer neuen Perspektive wahrnehmen.

Wenn Betti gerade mal wieder mit einer Schramme auf ihrem weichen Herzen davonkommt, Donna einen neuen Rekord aufstellt oder Mizzi ein unvergessliches Erlebnis mit ihrem Geburtstagsgeschenk hat, dann kommt Schmunzeln auf, Schadenfreude oder ein Hauch Wehmut.

Dass sich auch Geschäftsführer von Großmärkten wie Nutten verhalten können, dass Hochmut nicht immer vor dem Fall kommt und viele andere Weisheiten für den Hausgebrauch kann man hier finden.

Dass auch Samariterdienste wie das gemeinsame Vernichten von Feind Alkohol mit einem entzugswilligen Kunden zum Anforderungsprofil gehören können, warum man mit manchen Männern nicht duschen gehen sollte und dass es manchmal sinnvoll wäre, Hundeleckerlis eingesteckt zu haben, das alles kann man aus den Erfahrungen der vier lernen.

Außerdem erfährt der interessierte Leser, warum man in Hotels niemals das Zimmertelefon benutzen sollte, dass manche Rumäninnen ihre Pelzmützen an höchst ungewöhnlichen Stellen zu tragen scheinen und wie es in einem Swingerclub zugehen kann.

Und wem das noch nicht genügt, der kann das "Rezept" für einen ganz speziellen Bananensplit nachlesen, sich mit Donna in Amsterdam herumtreiben und hautnah erfahren, was man in einer Toilette eines Inlokales so alles erleben kann.

Ein bisschen über die Beziehungen der Girls untereinander und zu ihren Liebsten, über ungewöhnliche Liebesaffairen und "ganz normalen" Ehealltag - kurzerhand ein vielschichtiger und authentischer Einblick ins Leben von vier Frauen, die dem Büroalltag den Rücken gekehrt - und sich auf selbigen gelegt haben.
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