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Wiener Passion: Roman Gebundene Ausgabe – September 1999

8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (September 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462028359
  • ISBN-13: 978-3462028355
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.266.591 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

»In Lilian Faschingers neuem Roman liegt beides dicht beieinander: Schönheit und Schrecken. Sie ist eine bestrickende Erzählerin. [...] Ein hinreißender Roman – bunt, spannend, skurril. Und voll Sympathie für den verführerischen Geist der Stadt.« Joachim Campe in der ›Berliner Morgenpost‹

»Daß Lilian Faschinger Österreichs fabulierfreudigste Schriftstellerin ist, weiß man seit ihrem Prosadebüt ›Die neue Scheherazade‹. [...] Das jüngste Produkt ihrer munter sprudelnden Phantasie übertrifft indes vom Umfang und dem transportierten Bildungsgut her die früheren bei weitem. Bewundernswert, wie Lilian Faschinger die Prosafäden spinnt und zum bunten Textteppich knüpft. [...] Ihr Stil – böse funkelnde Satzkaskaden erinnern zuweilen an Thomas Bernhard – wirkt [...] sehr gediegen, ja erlesen. ›Wiener Passion‹ ist ein Schmöker. Aber einer auf beträchtlichem Niveau.« Ulrich Weinzierl in der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹

»Diese Autorin ist eine leidenschaftliche Erzählerin, eine, die sich auf die Kraft der Sprache verläßt und der das Entwickeln eines Plots sichtbares Vergnügen bereitet. [...] Heldin des aus drei Perspektiven erzählten Romans ist Wien, die Stadt selbst beziehungsweise jene merkwürdige Melange diffuser Gefühle, die sie hervorruft. Leiden und Leidenschaft scheinen hier enger zusammen zu gehören als anderswo. Und auch die Uhren gehen anders: so als seien die Zeiger vor rund hundert Jahren stehengeblieben. Man kann sich also zurücklehnen. Die Zeitreise vergeht wie im Flug, die 550 Seiten sind mühelos zu bewältigen.« Meike Fessmann in der ›Süddeutschen Zeitung‹

»Eine altehrwürdige Stadt, zwei Jahrhundertwenden, drei Hauptfiguren, tausend Schnurren und noch viel mehr bietet Lilian Faschingers Roman. Einschüchternd ist zunächst die Dicke des Werkes, doch die Fülle von Geschichten aus der Wiener Stadt geht weg wie eine raffinierte Mehlspeise. Ab Mitte des Buches wird den Leser nichts mehr abschrecken, kein sahniger Konjunktiv und keine üppigen Wortpolster, denn hinter der reichlichen Hülle will er nur noch sehen, wie es den drei [Helden] an der schönen blauen Donau ergeht ...« Franz Haas in der ›Neuen Zürcher Zeitung‹ -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Faschinger, Lilian Lilian Faschinger wurde 1950 in Kärnten, Österreich geboren. Nach dem Abitur studierte sie Anglistik und Geschichte in Graz und promovierte 1975 über die spätmittelalterliche englische Mystik. Anschließend war sie bis 1991 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte am anglistischen Institut der Universität Graz tätig, nebenher bereits als Schriftstellerin und Übersetzerin. Seit 1992 arbeitet sie freiberuflich als Schriftstellerin und literarische Übersetzerin. Frau Faschingcr lebt zur Zeit in Paris und Wien.

Bereits nach dem Abitur begann die Autorin eine Reihe von längeren Auslandsaufenthalten, so unter anderen in Stanford, U.S.A. und in Oxford, England. Mehrere Aufenthalte an literarischen Übersetzer-Kollegien, in Straelen, Neapel und in Arles, sowie der Erhalt mehrerer Förderpreise und Stipendien weisen die Autorin als qualifizierte Übersetzerin aus. 1990 erhielt Faschinger, gemeinsam mit Thomas Priebsch, den österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzer. Zuletzt hielt sie 1993/94 das einjährige Baldreit-Stipendium für Künstler der Stadt Baden-Baden.

Den Auftakt zu ihrer schriftstellerischen Entwicklung bildete 1983 eine Sammlung von Lyrik und Prosatexten mit dem Titel "Selbstauslöser" (Leykam-Verlag, Graz). 1986 folgte der erste Roman "Die neue Scheherazade" (List-Verlag, München; 1989 dtv) und 1989 "Lustspiel" (List, München). Beide Texte zeigen, so ein Rezensent, Faschingers "souveräne[s] Spiel mit der überquellenden Sprache" Journal am Sonntag. In beiden Texten geht es um Sehnsüchte und das Begehren und um deren wenn auch 'nur' imaginäre Erfüllung. Ihr drittes Buch, "Frau mit drei Flugzeugen" (1993, Kiepenheuer & Witsch, Köln) markiert einen zumindest stilistischen Wendepunkt: der Zyklus von zehn Erzählungen stimmt nicht erneut ein "Hohelied des Eros" an. Sondern die Geschichten sammeln in einer "lakonisch verknappten, geradezu kargen und verschlossenen Sprache" die nunmehr ernüchternde Erkenntnis, daß die Liebe "pure Routine" sei, (Die Presse, Wien). Andrea Köhler von der Neuen Zürcher Zeitung erklärte das so: "Lilian Faschingers Männer und Frauen ertragen das Gewohnheit gewordene Unglück nicht mehr - was normal ist. ... Aber Lilian Faschingers Paare ertragen das Glück noch viel weniger - das anderer nicht, was normal ist, und das eigene nicht, was leider ebenfalls nicht ungewöhnlich ist."

Vielleicht kein allzu weiter Weg zur "Mörderin aus Leidenschaft", um die es in Faschingers neuem Roman "Magdalena Sünderin" (1995, K & W) geht. Jedenfalls scheinen die bisherigen Erfahrungswelten der Autorin, erweitert um die Dimension der beißenden Gesellschaftskritik und überspitzt zur Satire in der Person der Magdalena zu münden, in dieser Art "weiblicher Kohlhaas der Erotik". Sprachlich gelangt die Autorin erneut zur Meisterschaft, der Text ist ein sinnlich-intellektuelles Feuerwerk, gemein und komisch zugleich.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. Januar 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch hat Qualitäten, die man sonst leider meist nur in anglo-amerikanischen Romanen findet: (a) Eine Handlung die derart packend ist, daß man weiter, weiter und weiter liest und (b) ein hochstehendes Niveau, sodaß man nachher nicht das Gefühl hat, zwar Spannendes, aber im Grunde genommen doch nur "trash" gelesen zu haben. Leider erfüllen nur wenige deutschsprachige Bücher diese Anforderungen, aber "Wiener Passion" fällt eindeutig darunter. Das Hauptgewicht des Romans bildet die Geschichte der Gattenmörderin Rosa Havelka, deren Erinnerungen die Afro-Amerikanerin Wiener Herkunft Magnolia findet und liest. Zwischen den einzelnen Kapiteln dieser Erinnerungen nimmt die Beziehung zwischen Magnolia und ihrem Wiener Gesangslehrer ihren Lauf. Letzterer wird mit sehr viel Humor beschrieben. Unterlegt ist alles mit Wiener Lokalkolorit, für Wiener und Nicht-Wiener gleichermaßen interessant. Alles in allem ein hervorragendes, überaus lesenswertes und empfehlenswertes Buch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kiepura am 2. Juli 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Magnolia, die im Jahr 1968 von ihrer böhmisch-österreichischen Mutter und ihrem afroamerikanischen Vater im New Yorker Central Park unter einem Magnolienbaum (ach wie originell) gezeugt worden war und ihr bisheriges Leben im Big Apple verbracht hat, reist nach Wien, um sich dort auf die Rolle der Anna Freud vorzubereiten, die sie in einem Broadway Musical spielen soll. Sie quartiert sich bei einer uralten Großtante ein, die hinterm Stephansdom in einer mit Puppen vollgestopften und von Biedermeierkaminen beheizten Wohnung lebt. Dort findet sie in einem alten Heft die Lebensbeichte einer Dienstmagd, die 1900 wegen Mordes an ihrem Mann zum Tode verurteilt worden und die, wie sich bald herausstellt, die Urgroßmutter der Protagonistin war. Diese Lebenserinnerungen weisen einige sehr starke und beklemmende Passagen auf und machen jeden Gedanken an die 'gute alte Zeit' schnell vergessen. Darüber hinaus bedient der Roman leider einige Klischees, die nicht ins Jahr 1999 (in dem die Geschichte wohl spielt) passen. Was die Episode mit Magnolias Gesangslehrer Josef, einem 'übriggebliebenen', knapp dreißigjährigen Muttersöhnchen und Hypochonder, der urplötzlich von all seinen Leiden erlöst ist, als diese sich in ihn verliebt (warum eigentlich?), mit der Lebensgeschichte der Urgroßmutter zu tun hat, ist mir nicht ganz klar geworden. Daß Rosa (die Urgroßmutter) und Josef beide Schubert lieb(t)en und Josef überdies im Sterbehaus Schuberts lebt, ist wohl ein etwas an den Haaren herbeigezogener Zusammenhang. Überflüssig auch die vielen ellenlangen Schachtelsätze, die das Lesen manchmal etwas mühsam machten. Die Autorin hätte es aus meiner Sicht bei der Geschichte über die Dienstmagd belassen sollen, anstatt eine gekünstelte Verbindung zur Gegenwart herstellen zu wollen. Trotz alledem ein Buch, das zu lesen sich lohnt'
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frauke Sonnenschein am 6. September 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein wunderbarer Schmöker. in einer kunstvoll gewebten, mit subtilem Humor versehenden Sprache geschrieben. Es wimmelt voll skurriler Gestalten und Situationen, die einem den mitunter schwer verdaulichen Inhalt erleichtern. Die Überschneidungen der Tagebuchaufzeichnungen der Rosa Havelka mit den Ereignissen der Jetztzeit in der Rahmenhandlung erzeugen Gänsehaut. Die zum Teil absurd genauen Schilderungen bestimmter Handlungsabläufe zaubern einem ein Dauergrinsen ins Gesicht. Ich persönlich fand dieses Buch wunderschön, spannend und lesenswert. War traurig und bewegt, als ich die letzten Sätze las. Wer vorhat, nach Wien zu reisen : ein MUSS !
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein Dankeschön an Frau Faschinger für dieses Buch. Als Wienerin habe ich es natürlich noch mehr genossen durch das alte Wien mitzuflanieren, aber ich denke auch für Nichtwiener ist das Buch eine Wonne. Ein wenig dauert es zwar, bis man sich in diesen Schreibstil eingelesen hat, aber dann ... ich kann es jedem der solche Themen gerne hat nur ans Herz legen. Was mich noch interessieren würde ist, ob Rosa Hawelka, geb. Tichy auch wirklich gelebt hat!
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