Schicksale von bekannten und weniger bekannten Frauen aus Wien aus der Zeit nach dem ersten Weltkrieg. Den Autorinnen ist es einerseits gelungen, einen guten Überblick über die Wiener Kunst-und Salonszene der damaligen Zeit zu bringen: Alma Mahler, Berta Zuckerkandl, Lina Loos - das sind nur einige der Frauen, deren Wirken und Schicksal man in diesem Buch verfolgen kann.
Sachlich, liebevoll und auch mit sehr feinem, diskreten Humor bringen die Autorinnen uns die Wiener Szene der Zwanziger- und Dreißiger Jahre näher. Erschütternd klar wird, was hier an intellektuellem und schöpferischem Potenzial durch Antisemitismus und Krieg vernichtet wurde. Trotz aller Traurigkeit, die darob aufkommt spürt frau, daß sie den hier vorgestellten Frauen unendlich dankbar sei muß, für das, was sie bahnbrechend für ihre Nachfolgerinnen getan haben.
Danke auch den Autorinnen für dieses Buch!