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Wiener Blut

Stahlhammer Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Audio CD (10. November 1997)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: High Gain
  • ASIN: B000025CNU
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 130.962 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Werkelmann 1
2. Bruderkrieg
3. Wiener Blut
4. Boom Boom Shake The Room
5. Weiss Wie Schnee
6. Mit Dem Kopf Durch Die Wand
7. Krassnost
8. Can't You Touch This
9. StÖRenfried
10. Mellow
11. Stahlingrad
12. Ich Liebe Dich
13. Mach's Dir Selbst
14. Politischer Pluff
15. S.O.S.
16. Pole
17. Werkelmann 2

Produktbeschreibungen

Rezension

"Stahlhammer". Klingt phonetisch ebenso doof wie "Rammstein". Die Qualität doofklingender Wörter ergibt sich zumeist aus ihrer Profanität heraus, und jeder Mensch sonstwo auf der Welt wird ungefähr wissen, was er sich unter "Stahlhammer" vorzustellen hat. Den Wienern STAHLHAMMER würde diese Vorstellung vermutlich nicht ganz gerecht werden. "Wiener Blut" ist eine tragische Komödie: Allerhand Banales fällt im Gewande verfremdeter Coverversionen ("Can't Touch This", "Boom Boom Shake The Room") und textlichen Schwachsinns (DÖF-Zitate) auf das konzeptionelle Nagelbrett des ruchbaren Metals nach HaudraufundSchluß-Manier. Es darf gelacht werden, etwa über die Interpretation des STRAUSSschen "Wiener Walzers", die immerhin in Zusammenarbeit mit der Wiener Staatsoper generiert wurde. Es darf geweint werden, etwa über die Textarbeit des Herren Stocker, die sich zwischen Emotionalität und vermeintlich politischen Thematiken nicht zu entscheiden vermag. Je nachdem, welcher Ton angeschlagen wird, erreicht das Schema bestenfalls RÖDELHEIMer Niveau. Die Songstrukturen auf "Wiener Blut" sind einigermaßen komplex, die Arrangements scheinbar wahllos ineinander verwoben, so daß ein beträchtliches Blendwerk vorliegt, das streckenweise zunächst durchaus zu gefallen weiß, nach Aufschlüsselung der stählernen Kruste allerdings wie die Asche des Phönix einfällt. Und es bedarf keines Stahlhammers, um diese zusammenzukloppen.

Henning Poppe / © Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de -- INTRO


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr feines Scheibchen 20. Februar 2005
Von Ein Kunde
Ich finde das die bisher ausgestrahlte Kritik über dieses Album, ganz einfach gesagt, nicht zutrifft. Zwar darf gelacht und auch geweint werden, doch gerade bei Songs wie dem neu aufganommenem "Polé" oder auch "Stahlingrad" kann man eigentlich nicht von -Rödelheim-Niveu- sprechen. Die CD wird jeden Hörer überraschen und Stahlhammer ist meiner Meinung nach neben Schweisser und vielleicht auch Weissglut unter den Top-Acts deutschsprachigen Metals anzusetzten.
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