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Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 27.09.2002
Wer hat schon vor Augen, wie vor noch gar nicht so vielen Jahren das Internet in klobigen Riesencomputern seine Anfänge nahm? Auf eine Reise in die Frühgeschichte des technisch ausgefeilten Mediums (zunächst als militärisches Versuchsprojekt) nimmt uns das neuaufgelegte Buch von Katie Hafner und Matthew Lyon mit, das von Sebastian Handke in Verbindung mit dem ganz druckfrischen Werk "Die Wiege des Web" besprochen wird. Wie der Rezensent beschreibt, knüpft Letzteres zeitlich dort an, wo "Arpa Kadabra" endet: bei der langerträumten Ausbreitung zum World Wide Web (Mitautor Cailliau ist einer der Begründer!). Sebastian Handke ist überzeugt von der in beiden Büchern gebotenen Ausführlichkeit. Seiner Auskunft nach wird zwar "analytischer Tiefgang" ausgespart und auch ein wenig der "Heiligenverehrung" gefrönt, aber das sei nebensächlich. Dafür könne der technische Laie durch die typisch angelsächsische Mischung aus "Kurzweil und Fachwissen" die Darstellungen bestens nachvollziehen und über eingestreute "Details hinweglesen", räumt der Rezensent ein und legt damit dem Interessierten beide Darstellungen gleichermaßen ans Herz.
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