Pressespiegel, 12/02
Ein außerordentliches Schicksal, das aufwühlt und wütend macht. Für den Völkermord an den Sinti und Roma ein Dokument von hohem historischen Rang, für den heutigenKampf gegen Unmenschlichkeit und Rassismus ist Krausnicks Buch eine höchst aktuelle Lektüre, die in alle Schulen gehört. - Daniel Stern, Norwestdeutscher Bücherbote "Auf Wiedersehen im Himmel" ist ein leises, stilles Buch geworden. Unaufgeregt wird gezeigt, wie Wissenschaft, Polizei und Behörden einer reibungslosen Vernichtungsmaschinerie zuarbeiteten. Wie Kinder von ihren Eltern getrennt und belogen wurden. Wie Kirche und Klerus nicht immer die rühmlichste Rolle spielten, wenn es um den Schutz geborenen Lebens ging. - Brigitte Jakobeit, DIE ZEIT Ihr Buch ist eine Schutzimpfung gegen Rassisten und Neonazis... Der größte Kindermord in der Geschichte der Menschheit darf niemals vergessen werden. - Tanja R., Schülerin, Konstanz Ich habe dieses Buch für eine Büchervorstellung an meiner Schule ausgelesen und muss sagen, Ihr Buch hat mich wirklich zu Tränen gerührt. Ich habe noch nie ein so geniales Buch gelesen. Sie haben meinen ganzen Respekt für Ihr Meisterwerk "Auf Wiedersehen im Himmel". - Melanie, Schülerin (CH)
Pressespiegel 4/02
Auch ein Heimatbuch - Von Burladingen über die Wälder der Schwäbischen Alb und Friedrichshafen nach Mulfingen an der Jagst. Das sind die Lebensstationen von Angela Reinhardt... Michail Krausnick beschreibt einfühlsam Angelas abenteuerliches Leben im Nationalsozialismus. Ein spannender Roman, nicht nur für Jugendliche. - Peter Bräunlein, NATURFREUNDE in Württemberg Ich habe Ihr Buch in einem Zug durchgelesen. Die atmosphärische Dichte und die gekonnte Darstellung zeitgeschichtlicher Zusammenhänge, die sich um die Biografie anordnen, sind fesselnd und beinhalten eine deutliche politische Botschaft und Mahnung. - Siegfried Frech, Landeszentrale für politische Bildung
Pressespiegel, 9/01
Ich finde das Buch wirklich hervorragend, vor allem, weil es für unsere Arbeit im Schul- und Bildungsbereich von Nutzen sein wird..., zumal ja immer noch ein eklatanter Aufklärungsbedarf zu unserer Geschichte besteht. - Daniel Strauß, Verband deutscher Sinti und Roma Spannend und ergreifend, in einem Rutsch zu lesen. Krausnicks große Kunst ist es, den Atem und Herzschlag der Zeitzeugin Angela Reinhardt wiederzugeben, ihre authentische Sprache zu erhalten und damit den Menschen, der dies alles erlebt und erlitten hat, sehr direkt zum Leser sprechen zu lassen. Und bei allen Unterschieden: Anne Frank und Angela Reinhardt sind Geschwister. - Dr. Gisela Wollstein, Evangelische Lesestunde
Kurzbeschreibung
Ein Sachbuch über das Leben eines Sinti-Mädchens, das der "Rassenforscherin" Eva Justin als Studienobjekt diente und durch ungewöhnliche Umstände der "Endlösung der Zigeunerfrage" entging. Eine Ohrfeige rettete ihr das Leben.
Über den Autor
MICHAIL KRAUSNICK Dr. phil., geboren 1943 in Berlin, aufgewachsen in Hannover, studierte Literaturwissenschaft und Soziologie in Heidelberg. Lebt als freier Autor in Neckargemünd. Mitglied im P.E.N. und VS
Schreibt Satiren, Hörspiele, Science-Fiction, Film- und Fernsehdrehbücher, Theaterstücke, Gedichte und Erzählungen. Kabarettautor u.a. für "Kom(m)ödchen", "Deutscher Michel", "Stachelbären" und die Solo-Programme von Thomas Freitag.
Dt. Jugendliteraturpreis 1991 für "Die eiserne Lerche". Auswahlliste Gustav-Heinemann-Friedenspreis 1984 u. 1991; CIVIS-Fernsehpreis '95 (Buch und Regie) für "Auf Wiedersehen im Himmel!"