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Wiederholungstäter: Ein Leben zwischen Istanbul, Wien und Athen Gebundene Ausgabe – Mai 2008


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1., Aufl. (Mai 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257066392
  • ISBN-13: 978-3257066395
  • Originaltitel: Kat'exakolouthisin
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 1,8 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Petros Markaris, geboren 1937 in Istanbul, studierte Volkswirtschaft, bevor er zu schreiben begann. Er ist Verfasser von Theaterstücken, Schöpfer einer beliebten griechischen Fernsehserie, Übersetzer von Brecht und vielen anderen deutschen Dramatikern, und er ist Co-Autor des Filmemachers Theo Angelopoulos. ›Hellas Channel‹ ist sein erster Roman. Petros Markaris lebt in Athen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Heide Pirkl am 25. Dezember 2009
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Interessante Informationen erhält der Leser über die Entstehungsgeschichte des griechichen Kommissars Kostas Charitos plus Frau und Tochter. Markaris räumt zwar ein paar Analogien zur eigenen Biografie ein, bestreitet aber, mit seinem Kommissar identisch zu sein. Man erfährt auch allerlei Spannendes über das Minoritätenproblem der in Istanbul ansässigen Griechen und Armenier wie auch über den Werdegang des Autors und dessen Liebe zum Theater. Ein viel diskutierters Thema sind die vom Autor benützten
Sprachen. Markaris schreibt auf Griechisch, er liebt - als ein in Istanbul aufgewachsener Armenier--- das Griechische als seine Muttersprache. Auch erklärt er dem Leser, warum er kein Armenisch kann. Ueber Bürgerrechte und Politisches wird in diesem Werk ebenso nachgedacht wie über das Handwerk des Krimi-Schreibens, über die Kunst des Uebersetzens, die Liebe zur deutschen Sprache und vor allem zu Bert Brecht. Ein wirklich angenehmes Buch, in dem der Leser weder überfordert noch vor Probleme gestellt wird.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Winfried Stanzick am 22. November 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Petros Markaris ist einer der erfolgreichsten und auch vielseitigsten Schriftsteller im gegenwärtigen Griechenland. Einer kleinen Gemeinde von Krimifans ist er in Deutschland seit Jahren bekannt als Autor von Büchern um den Kommissar Kostas Charitos, der unter Fachleuten den Ruf genießt, dass er den Vergleich mit den Großen, mit Wallander, Brunetti und auch Montalbano nicht zu scheuen braucht. Da ich alle Bücher von Markaris mit Kostas Charitos gelesen habe, und auch alle Bücher der anderen kenne, kann ich das nur ausdrücklich bestätigen.

Alle Autoren kennen diese Frage bei Lesungen und bei Interviews, die Frage danach, was denn an ihren Büchern und ihren Figuren autobiographisch sei. Ulrich Greiner hat unlängst in der ZEIT diese fast manische Suche nach dem Autobiographischen in den Werken von historischen und auch zeitgenössischen Schriftstellern kritisiert, zu Recht, wie ich finde.

Markaris jedoch nimmt diese viele Autoren nervenden Fragen einmal auf und zieht die Parallelen mit seinem Kommissar, dessen Frau und Familie und dessen Leben. Er vergleicht sein Leben mit dem des Kommissars, sieht Ähnlichkeiten und auch Unterschiede und beginnt zu erzählen von seinem eigenen Leben, seinem biographischen Hintergrund. Er beschreibt seine Kindheit in Istanbul, seinen Alltag in Athen.

Und, wie wir es aus seinen anderen Büchern gewohnt sind, nimmt er jede denkbare Möglichkeit wahr, sich als "homo politicus" zu zeigen, in dem er Autobiographisches, Historisches und aktuell Politisches zu einer Mischung zusammenrührt, die eine ausgezeichnete, kritische und belebende Lektüre darstellt auch für Menschen, die seine Kriminalromane (noch) nicht kennen.

Ein wahrer Kosmopolit mit starken Bindungen an die deutsche Kultur.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helene Harth am 30. November 2012
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die Autobiografie von Petros Makaris ist faszinierend durch ihren interkulturellen Hintergrund. Ein Leben zwischen Istambul und Athen, zwischen einem Beruf in der Wirtschaft und dann einer faszinierenden Karriere als Schriftsteller. Deutsch lernte er in der österreichischen Schule in Istanbul, weil sein Vater überzeugt war, es sei die künftige Wirtschaftssprache. Aber dann benutzte er seine Deutschkenntnisse, um Goethes "faust" und Hölderlins Gedichte ins Griechische zu übersetzen.
Eine ebenso faszinierende Lektüre wie die Krimis dieses Autors, die die Probleme des griechischen Alltags in der Finanzkrise lebendig werden lassen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Chr Graff am 29. Dezember 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch erläutert Geschehnisse, die so im Detail bei uns im Westen noch
weitgehend unbekannt waren. Der Kriminalautor erscheint in einem
anderen, völlig neuem Licht!
Christian Graff
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Von Sylvia am 26. November 2012
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
ich finde seine Bücher wunderbar. Einerseits seine Art zu schreiben. Ein Polizist der Fälle löst, spannend zu lesen, gleichzeitig gibt er autentischen Einblick in das tägliche Geschehen in Griechenland. In die politischen Probleme, mit geschichtlichem Zusammenhang, und generell Einblick in das Leben und Traditionen der Griechen. Wunderbar
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