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Wieder heimkommen. Auf Spurensuche in Familiengeschichten
 
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Wieder heimkommen. Auf Spurensuche in Familiengeschichten [Broschiert]

Monica McGoldrick , Irmela Köstlin
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Broschiert: 371 Seiten
  • Verlag: Carl-Auer; Auflage: 2. A. (Mai 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896705970
  • ISBN-13: 978-3896705976
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 324.767 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Mehr über den Autor

Monica McGoldrick
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Bindung an die eigene Familie bestimmt uns ein Leben lang. Und je mehr wir über ihre Geschichte wissen, desto mehr Freiheit gewinnen wir für das eigene Leben. Monica McGoldrick beschreibt in diesem Buch den Einfluss von Familiengeheimnissen, offenen und geheimen Allianzen, Geschwisterrivalität, kulturellen Gegebenheiten, Paarbeziehungen und die entscheidende Bedeutung von Todesfällen und Verlusterfahrungen in der Familie. Ihre Erkenntnisse aus 30 Jahren Familientherapie illustriert sie am Beispiel berühmter Familien, die sie über mehrere Generationen verfolgt und anhand der von ihr entwickelten Genogramme erläutert. McGoldrick richtet sich dabei immer wieder direkt an den Leser - mit Fragen, die helfen, die eigene Familiengeschichte zu re-konstruieren, oder auch mit direkten Ratschlägen, z. B. wenn es darum geht, abgebrochene Kontakte zu den Eltern oder anderen Verwandten wieder aufzunehmen. Das Buch weckt so die Neugierde, zum Familienforscher in eigener Sache zu werden, und vermittelt gleichzeitig das notwendige Rüstzeug dazu. Mit Analysen und Genogrammen zu den Familien: Bateson - Beethoven - Brontë - Chaplin - Curie - de Beauvoir - Dickens - Edison - Franklin - Gebrüder Wright - Hepburn - Kafka - Kennedy - Lincoln - Mahler - Marx Brothers - O-Neill - Roosevelt - Shaw u. a. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Monica Mc Goldrick, M. A., LCSW, Ph. D. (h. c.), ist Direktorin des Multicultural Family Institute in Highland Park, New Jersey und lehrt an der Psychiatrischen Fakultät der University of Medicine and Dentistry of New Jersey, Robert Wood Johnson Medical School. Monica McGoldrick bezeichnet sich als ?irische Amerikanerin in vierter Generation, die mit einem griechischen Einwanderer verheiratet ist?. Sie gilt als Pionierin und Wegbereiterin der modernen Familientherapie. In Deutschland bekannt wurde sie durch ihre Veröffentlichungen Genogramme in der Familienberatung (dt. 1990, zusammen mit Randy Gerson) sowie Feministische Familientherapie in Theorie und Praxis (dt. 1991, zusammen mit Carol M. Anderson und Froma Walsh). -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kurz-, Weit- und Gleitsicht 16. November 2003
Von Detlef Rüsch #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wie immer wir auch unsere Herkunftsfamilie oder unsere neugegründeten Familien sehen, oftmals ist der Blick unscharf auf nahe oder weiter zurückliegende Ereignisse oder damit verbundene Personen gerichtet.
Aus eigener Kraft fällt es einem schwer, eine klare Sicht auf unsere Familien zu entwickeln.
Daher hilft es schon einmal, in eigenen oder fremden Familienalben zu schauen und Erinnerungen wieder wach zu rufen oder Erinnerungslücken zu füllen - das Buch "Wieder heimkommen kann hier ein guter Anfang sein.
Durch die systemische „Brille" der Familiengeschichten und -genogramme ausgewählter Persönlichkeiten schärft die Professorin für Klinische Psychologie, Monica McGoldrick, unseren Blick auf die Zusammenhänge von früheren Familienereignissen bzw. -erfahrungen und der heutigen Lebensbewältigung einzelner Familienmitglieder.
Man wird eingeladen, verschiedene Fassungen und Sichtschärfen auszuprobieren.
So werden geschlechtliche, nationalitäten- und regionenbezogene, politische, religiöse sowie berufliche Gesichtspunkte vor dem Hintergrund der Familiengeschichten (beispielsweise von Beethoven, Kafka, Kennedy, Roosevelt, Freud) analysiert.
In den jeweiligen Kontext eingebettet wird die Leserschaft eingeladen, sich diversen Fragen zur eigenen Familien zu stellen.
Es werden unbekannte und überraschende Bezüge berühmter Schauspieler, Präsidenten, Politiker, Psychotherapeuten, Komponisten, Schriftsteller hergestellt und so manche „Geheimnisse" aufgedeckt.
Die zahlreichen Genogramme unterstützen dabei die dargestellten Beziehungsgeflechte.
Die vielfältigen Hintergrunddarstellungen ermöglichen einen facettenreichen, detaillierten Einblick in die Biographien.
Das Buch ist somit eine wahre Schatzkiste für politisch, historisch und künstlerisch-kulturell interessierte Menschen.
Dem schon 1995 in den USA erschienen Buch liegen vor allem Literaturrecherchen von 1980-90 zugrunde.
Die allgemeinen und die auf die einzelnen Personen bezogenen Literaturverzeichnisse berücksichtigen vor allem angelsächsische Literatur.
Die Genogramme sind durch die Fülle an Informationen und zeitweise unvollständige bzw. uneindeutige Angaben und Symbolverwendungen nicht immer auf den ersten Blick zu entschlüsseln.
Ein Stichwort- und Genogramm- bzw. Personenregister wäre für ein solch vielfältiges Werk eigentlich unerlässlich gewesen.
Die Personenauswahl und die gesellschaftlichen Bezüge zur Familiengeschichte beziehen sich überwiegend auf den US-amerikanischen Kulturraum.
Hier wäre eine Übertragung auf die deutsche Geschichte bei der Übersetzung eine große Bereicherung gewesen.
Wer aber seinen Blick auf die Rekonstruktion seiner Familie lenken möchte, hat hier einen unerschöpflichen Fundus an Ideen zur familiären Informationssammlung und -verarbeitung.
Die Auseinandersetzung mit der eigenen Familien- und Lebensgeschichte wird durch dieses Buch optimiert werden können.
Und so mancher Lesende wird mit der Lektüre nicht nur verschieden starke „Gläser" zur Behebung seiner Kurz-, Weit- oder Fehlsichtigkeit familiäre Zusammenhänge erwerben, sondern auch die Vorzüge flexibler Gleitsichtbrillen in Anspruch nehmen.
So ausgestattet wird man alltagstauglich seine individuelle Familiengeschichte als persönliche Bereicherung erleben können.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Informativ 7. Februar 2009
Von Bessy
Format:Broschiert
bei der Verarbeitung meiner eigenen Familiengeschichte stiess ich
auf dieses Buch. Anhand der Familiengeschichten berühmter Persönlichkeiten findet man sich gut in die Genealogie ein. Allerdings sind die Genosoziogramme etwas wirr. Da gefallen mir die von Anne Ancelin Schützenberger besser. Die vielen geklammerten Jahreszahlen im Text sind in meinen Augen störend. Um sich beispielhaft in die Thematik einzuarbeiten ist das Buch lesenswert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Keera TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert
Leider kann ich die super positive Einschätzung des Buches nicht ganz teilen. Für mich ist es eine verwirrende Mischung aus Fachbuch und Klatschkolumne, wobei ich normalerweise da gar kein Purist bin.
Monica McGoldrick führt ein in die Verwendung von Genogrammen für die Erforschung der eigenen und fremden Familiengeschichte. Sie verdeutlicht, wie der Umgang der Familie mit so wichtigen Themen wie Tod und Geburt, Nähe und Distanz, Zusammenhalt und Rolle der Geschwister, Umgang mit Klassenunterschieden und vielem mehr, sich auf das Leben der einzelnen Person auswirkt. Auch ihre Anregungen, welche Themen in der eigenen Familie erforscht werden sollten und wie man an solche Aufgaben herangeht, finde ich gelungen.
Die Autorin verdeutlicht ihre theoretischen Ausführungen stets an Beispielen aus "berühmten Familien". Diese Idee fand ich eigentlich total spannend und interessant, war dann aber sehr enttäuscht. Zum einen interessieren mich die meisten der vorgestellten Familien aus dem anglo-amerikanischen Kulturraum (O'Neill, Bronte, Kennedy, Hepburn...) überhaupt nicht, zum anderen, und das ist noch viel wichtiger, finde ich die Schlussfolgerungen aus den häufig sehr unvollständigen Genogrammen zum Teil entweder total überzogen oder aber banal.
Für mich wäre es besser gewesen, die Autorin hätte ihre Beispiele aus anonymisierten eigenen Fallbeispielen genommen.
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