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Wieder ein Tag Leben: Innenansichten eines Bürgerskriegs Taschenbuch – April 2001


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Taschenbuch, April 2001
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch (April 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596128536
  • ISBN-13: 978-3596128532
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 815.626 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ryszard Kapuscinski ist 1932 in der ostpolnischen Stadt Pinsk geboren, die heute zu Weißrußland gehört. (Das war damals, wie er selber sagt, "Dritte Welt").
1945 kam seine Familie nach Warschau, wo er studierte. In den fünfziger Jahren wurde er als Korrespondent nach Asien und in den Mittleren Osten, später auch nach Lateinamerika und nach Afrika entsandt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas P. Rauch am 5. Juni 2002
Der Pole Ryszard Kapuscinski bereist seit Ende der 50er Jahre Afrika, meist im Auftrag der polnischen Nachrichtenagentur PAP. Er berichtete aus Armenquartieren und den Vierteln der weißen "Kolonialherren", von Safaris und Wüstenmärkten, aus Flüchtlingslagern und von Bürgerkriegsfronten.
ANGOLA, 1975: Angola liegt im Südwesten Afrikas und war lange Zeit eine portugiesische Kolonie. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich hier eine Befreiungsbewegung, die MPLA. Während sich die Portugiesen langsam darauf vorbereiteten, die Kolonie aufzugeben und das Land den Afrikanern zu überlassen, entwickelte sich ein Bürgerkrieg zwischen der MPLA und zwei konkurriereden Organisationen.
Im Norden war das die FNLA, die vom Zaire (Kongo) und seinem Diktator Mobutu gesteuert wurde und sich auf die ethnische Minderheit der Bakongo stütze. Im Süden war das die UNITA, die sich aus den Ovimbundu rekrutierte und von Südafrika unterstützt wurde. Alle Parteien trugen hehre Ideale auf ihren Fahnen. Den Hintermännern ging es wohl mehr um die Kontrolle der Diamanten-, Erdöl-, Eisenerz- und Mangan-Vorkommen. Den Soldaten ging's wohl mehr darum, nicht mehr dem Hunger und der Willkür der jeweils anderen Soldateska ausgeliefert zu sein.
DAS BUCH: Rysuard Kapuscinski schildert seine Erlebnisse vor Ort, in den Tagen um die Unabhängigkeitserklärung. Er berichtet aus der Hauptstadt Luanda, deren Wasserversorgung immer wieder ausfällt, von der Front und der Fahrt dorthin - durch 500 km Niemandsland. Er berichtet von der Flucht der Portugiesen, dem verlassenen Viertel der Weißen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 11. März 2001
Kapuscinski gelingt es mit diesem Buch, den absoluten Unsinn und die unvorstellbare Grausamkeit eines jeden Bürgerkriegs lebhaft darzustellen, ohne jedoch in die Sensationslust oberflächlicher tagespolitischer Nachrichtenmeldungen zu verfallen oder permanent den moralischen Zeigefinger zu erheben. Seine Betrachtungen sind geprägt von der tiefen Liebe zu den Menschen an sich und lassen Afrika und seine Menschen in einem anderen Licht erscheinen, als man es sonst von anderen Schilderungen durch die europäische Brille gewohnt ist. Ein jeder der sich vorgenommen hat, die Geschichte und die derzeitige Situation Angolas -und darüber hinaus gehend ganz Afrikas- jenseits katastrophaler Schreckensmeldungen zu verstehen, wird um dieses Buch nicht herumkommen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bernhard Lassahn am 20. Februar 2003
Kapuscinski habe ich viel verdanken. Ein großer Teil meines Hintergrundwissens über Afrika stammt aus seinen Reportagen. Gerade sein schmales Buch über Angola wird man so schnell nicht wieder vergessen. Es zeichnet nicht nur - wie auf losen Blättern - grausame Skizzen, sondern ordnet den Krieg zugleich in ein Raster historischer Entwicklungen ein, die weit über Afrika hinausgehen. So gibt Kapuscinski einem einerseits ein starkes Gefühl und gleichzeitig versorgt er einen mit all den politischen Argumente zur theoretischen Einordnung. Hinzufügen kann ich noch, dass die Soldaten aus Cuba für ihren langjährigen Einsatz zum Lohn 700 Pesos kriegten, eine Ehrennadel und einen Ventilator.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. G. Herold am 9. September 2003
Verifizierter Kauf
Kapuscinski beschreibt beeindruckend und unglaublich kompakt, vor dem Hintergrund seiner langjährigen Afrikaerfahrung, das Ende der Kolonialherrschaft Portugals in Angola nach der Nelkenrevolution. Ein verwirrendes Chaos aus flüchtenden Portugiesen und weißen Angolanern, ebenso weißen Angolanern die auf der Seite der linksgerichteten MPLA gegen die FLNA und Unita kämpfen, auf deren Seite die Südafrikaner und ebenso weiße Angolaner eingreifen und den Machterhalt sichern wollen. Darübergelagert der Konflikt West gegen Ost, Kapuscinski als einzig weißer Reporter im belagerten Luanda. Bedrückend, in der Rückschau zu bemerken, wie sich der damalige Konflikt West gegen Ost (mit seinen Stellvertreterkriegen) in einen Konflikt 1. Welt gegen 3. Welt zu unserer Zeit gewandelt hat. Kapuscinski beschreibt einen Krieg, der als interner angolanischer Konflikt auch heute noch schwelt, der aber ansonsten vergessen ist. Ein wirklich lesenswertes Buch das einen Teil der afrikanischen Geschichte beschreibt, über den sonst kaum etwas zu finden ist.
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