Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Wie wir sterben: Ein Ende in Würde?
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Wie wir sterben: Ein Ende in Würde? [Taschenbuch]

Sherwin B. Nuland , Dr. Ulrich Mihr
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  
Taschenbuch, 1. September 1996 --  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur (1. September 1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342677237X
  • ISBN-13: 978-3426772379
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 400.310 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Sherwin B. Nuland
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Sherwin B. Nuland auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Über den Tod ist vieles geschrieben worden, aber es gibt nur wenig Verläßliches darüber, wie wir sterben. Die meisten von uns werden ihrem Tod hinter den Mauern eines Krankenhauses begegnen, auch wenn dies nicht unbedingt einen guten Tod verspricht.
Der Chirurg und Medizinhistoriker Sherwin B. Nuland ist mit dem Tod vertraut, seit er vor 35 Jahren anfing, als Arzt zu arbeiten; und er weiß, daß ein Ende in Würde, wie wir alle es uns wünschen, nur sehr selten zu erreichen ist.
In seinem Buch zeigt er uns, auf welche Weise bestimmte Krankheiten uns das Leben nehmen, zeigt uns die grausame biologische und klinische Realität. Doch nicht, um uns mit einem Horrorgemälde zu erschrecken, sondern um das Sterben zu entmythologisieren, um uns zu helfen, die Furcht vor der Terra incognita zu überwinden.
Auch wenn die Wege, die zum Tod führen - Nuland spricht über Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall, Aids, Alzheimer und Unfall - von vielen begangen werden, wir doch jeder auf seine Weise sterben.

Klappentext

Über den Tod ist vieles geschrieben worden, aber es gibt nur wenig Verläßliches darüber, wie wir sterben. Die meisten von uns werden ihrem Tod hinter den Mauern eines Krankenhauses begegnen, auch wenn dies nicht unbedingt einen guten Tod verspricht.

Der Chirurg und Medizinhistoriker Sherwin B. Nuland zeigt in seinem Buch, auf weiche Weise bestimmte Krankheiten uns das Leben nehmen, und beschreibt die grausame biologische und klinische Realität. Doch er entwirft kein Horrorgemälde, sondern er entmythologisiert das Sterben und hilft uns, die Furcht vor dem Unbekannten zu überwinden. Nulands Blick auf den Tod ist hart, ernst und klar, aber auch voller Mitgefühl und Hoffnung.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(1)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
58 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Auf 400 Seiten (mit detailliertem Stichwortverzeichnis) gibt Nuland sehr ausführlich und in einer für den Nicht-Mediziner gut verständlichen Sprache detaillierte Antworten auf die Frage, wie der Vorgang des Sterbens verlaufen kann. Er zeigt dies exemplarisch an den sechs häufigsten Krankheitsbildern, die zum Tode führen: Herzversagen, Krebs, AIDS, Alzheimersche Krankheit, gewaltsame Tötung (durch fremde und eigene Hand) und Alterstod. Er zeigt dem Leser,
- wie (im Prinzip) gleich und wie (im Einzelfall) unterschiedlich diese verschiedenen Symptome beharrlich und unbeirrt ihr zerstörerisches Werk betreiben, bis der Organismus nicht mehr lebensfähig ist;
- welche (zunächst an sich harmlose) biologische Veränderung oder physiologische Funktionsstörung zu welchen weiteren (immer weniger harmlosen) Folgeschäden führt und wie dieser Teufelskreis des im Körper um sich greifenden Chaos sich dem Menschen bemerkbar macht;
- wie machtlos die Medizin auch heute noch ist, dieser einmal ins Rollen gekommenen Lawine wirksam Halt zu gebieten, und daß der Arzt diese Grenze der Möglichkeiten - die ihm rational durchaus bewußt ist - irgendwann auch emotional akzeptieren und eine mitmenschliche Begleitung des Sterbenden an die Stelle der letztendlich objektiv erfolglosen Bemühungen zur Verlängerung eines nicht mehr rettbaren Lebens setzen muß.

Sehr beeindruckend finde ich die Darstellung, daß auch ohne Krankheit der Tod Endpunkt eines bereits im frühen Embryonalstadium beginnenden Alterungsprozesses ist, der, weil er einer biologischen Gesetzmäßigkeit folgt, objektiv nicht aufgehalten werden kann. Demzufolge seien, so Nuland, solche Symptome wie Arteriosklerose, Bluthochdruck, Altersdiabetes, Fettleibigkeit, Verwirrtheit, Krebs und Immunschwäche u.a. zwar die konkreten Anlässe, nicht aber die eigentliche Ursache des Todes: die Altersschwäche. Der Autor zieht daraus die Schlußfolgerung, daß die Ärzte sich mit den Grenzen der Natur abfinden müßten und nicht ihren Berufsehrgeiz dafür einsetzen sollten, das Leben sterbenskranker alter Menschen bis über diese natürliche Grenze hinaus um jeden Preis ausdehnen zu wollen.

Als einen Kernsatz habe ich meinem Exemplar von Nulands Buch dick rot unterstrichen: "Am Ende des Lebens steht der Tod und nicht der Versuch, das Sterben zu verhindern. Der atemberaubende Fortschritt der Wissenschaft in unserem Jahrhundert hat dazu geführt, daß unsere Gesellschaft hier falsche Akzente setzt. Der Sterbende muß im Drama des Todes als Hauptfigur wieder in den Mittelpunkt rücken." (S. 376)

Bei aller prinzipiellen Zustimmung zu diesem Standpunkt sehe ich aber auch eine große Gefahr in ihrer möglichen logischen Konsequenz. Wenn Nuland z.B. den Sinn krebsbedingter Totaloperationen oder gar von Dialysebehandlungen für Hochbetagte ernsthaft in Frage stellt, dann könnte sich in der Zukunft eine zahlungsunfähig gewordene gesetzliche Krankenversicherung auf solche Überlegungen berufen, wenn sie (wie in Großbritannien heute schon Realität) alten Menschen ohne Vermögen aus Kostenersparnisgründen lebenswichtige Therapieformen vorenthalten und sie damit zum vorzeitigen Tod verurteilen will!
Ebenso teile ich nicht Nulands befürwortende Haltung gegenüber der aktiven Euthanasie und seine abwertende Ansicht zur Selbsttötung, die sich nach meiner Überzeugung jeglicher moralischer Bewertung entzieht.

Der Verfasser führt den Leser zu der ernüchternden Erkenntnis, daß trotz bester Absicht ein Sterben in Würde nur in seltenen Einzelfällen erreichbar ist: Den meisten von uns wird ein Ende ohne die spürbaren Merkmale einer auch heute noch unbeeinflußbar grausamen biologischen und klinischen Realität versagt sein.
Diese schonungslose Darstellung der Wirklichkeit habe ich aber nicht als Horrorszenario empfunden, sondern
- es hilft mir dabei, von idealisierten Sterbensvorstellungen Abschied zu nehmen;
- es erleichtert mir die Erfüllung meines Anliegens, beim medizinischen Personal für die notwendige Prioritätsverschiebung zugunsten der mitmenschlichen Zuwendung zu Sterbenden zu werben;
- und es verstärkt meinen Wunsch, die mir verbleibende kostbare Zeit möglichst sinnerfüllt zu leben.

Die Sprache Nulands ist trotz der Härte der dargestellten Realität einfühlsam bis ehrfürchtig; jene Rigorosität im Ausdruck mancher Mediziner, die tagtäglich mit dem Sterben konfrontiert sind, ist ihm erfreulicherweise nicht anzumerken.

Dieses Buch ist mir nicht nur eine wertvolle Grundlage für meine Arbeit geworden, sondern hat auch mein Verhältnis zum Sterben nachhaltig beeinflußt.
Bei aller Widersprüchlichkeit überwiegt sein informierender, aufklärender und (im positiven Sinne) bewußtseinsverändernder Wert. Ich möchte es jedem kritischen Leser empfehlen, der die – unbedingt auch kontrovers zu führende - Auseinandersetzung mit den behandelten Themen nicht scheut. Die meisten von uns beschäftigen sich ohnehin zu wenig mit den wirklich wichtigen Fragen des Lebens, wie ich immer wieder bedauernd feststelle.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Thema „Wie wir sterben" ist für die meisten ambivalent. Zu einen möchte man schon gerne wissen was da genau passiert, aber Ängste vor Schmerz und Endgültigkeit schrecken wiederum ab.

Hier schreibt ein Chirurg und Medizinhistoriker über seine Berufs- oder treffender Lebenserfahrung mit dem Tod. Das heißt aber nicht, das Autor Nuland nur die physikalische und biologische Seite einseitig darstellt. Er schreibt zudem treffend wie unsere Gesellschaft heute und in der Vergangenheit mit diesem Thema und den betroffenen Menschen umgeht. Deshalb ist der Untertitel des Buches „Ein Ende in Würde?" auch gut gewählt.

Niemand sollte Angst haben vor seinem Tod und erst recht nicht vor diesem Buch haben. Im Gegenteil dieses Buch hilft, in dem es sehr detailliert erläutert, was da mit dem Menschen bei seinem nahenden Ende passiert. Die Beschreibung der realen biologischen und physikalischen Tatsachen sind nicht brutal oder gar schokierend -wie meist unsere Erwartungshaltung dazu ist-, sondern Wissen und Einsicht vermittelnd. Mit diesem Wissen und der Einsicht, das wir ein Teil der Natur sind und das wir den Tod als etwas natürliches begreifen, tritt beim Leser Frieden und Ruhe ein. Die Angst verschwindet und ermöglicht einen sachlichen Umgang mit sich selbst und seiner Umwelt in dieser Frage.

Ich kann jedem, den Ungewissheit und Ängste quälen, dieses Buch nur nahelegen. Es vermittelt dem modernen Menschen ein leider verloren gegangenes Wissen und versetzt ihn in die Lage mit dem Tod wieder natürlich umzugehen, wie es unsere Vorfahren auch konnten.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stephan Seither TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
mit diesem Buch hat uns der Autor kein Trostbüchlein zum unausweichlichen Thema Tod geschrieben, vielmehr ist es die unumgängliche, ungeschminkte Wahrheit.

Der Tod? Ist er für uns Menschen nur so schwer zu akzeptieren, weil wir uns vor ihm verstecken - ein Leben lang, bis es keinen Ausweg mehr gibt?

Stirbt es sich leichter, wenn man solche Bücher gelesen hat?

Sherwin B.Nuland beschreibt die Phasen, die ein Mensch durchlebt der z.B. die Diagnose "Krankheit ohne Heilungschance" durchläuft - er kennt das nur zu gut aus seiner beruflichen Laufbahn (Chirurg und Medizinhistoriker) heraus...

Ein Mediziner der mit dem Tod vertraut ist teilt uns sein Wissen, seine Erfahrungen mit und das nimmt die Angst vor dem unausweichlichen Ereignis - bereitet vor!

Ein Buch das nicht gedacht ist Todessehnsucht zu wecken, ein Buch das vorbereiten möchte auf den Tag X

War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Ich hab mir mehr erwartet
Ich hab mir von dem Buch mehr erwartet.
Viele der detaillierten medizinischen Infos wo welche Herzklappe wieviel und warum - finde ich nicht zeitlos - Das Buch hat einige... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Roman veröffentlicht
Ein Buch das nur den Status Quo beleuchten kann...
...ob es Nihilistiker und Hobbyrationalisten nun hören wollen oder nicht - tagtäglich entdecken wir neues, erfahren aber vor allem eines - dass wir so gut wie nichts... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von molesman veröffentlicht
Schuldgefühle des Autors?
...leider kann ich mich meinen "Vorschreibern" nicht in der überwiegend positiven Meinung anschließen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Februar 2010 von Dr. Martin Kreuels
Größtenteils interessant
Nuland begleitet den Leser auf einem Rundgang durch diejenigen Krankheiten, an denen wir typischerweise sterben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2009 von N. Korn
Ein Buch, das tiefe Spuren hinterläßt und das man nicht...
Noch nie habe ich zum Thema Tod und Sterben ein so einfühlsames, um Ehrlichkeit bemühtes Buch gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2008 von Michael Weber
Am Ende des Weges - Eine gelungene Beschreibung letzter Stationen
Sherwin B. Nuland richtet sich an den medizinisch interessierten Laien. Er beschreibt detailiert den körperlichen Ablauf tödlich verlaufender Erkrankungen, die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2007 von K. Folkerts
sehr bewegend!
Das beste Buch das ich zu diesem Thema gelesen habe.
Die detaillierten Beschreibungen de einzelnen Todesarten
sind auch für einen einigermassen Fachkundigen Leser... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. März 2002 von Schuhbeck Michael
Gute, objektive Darstellung des Todes
Meiner Meinung nach ist diese Buch sehr gut geschrieben. Da Herr Nuland als Arzt mit Sicherheit weiß, wovon er spricht und dies auch sehr gut verkauft, erhält man einen... Lesen Sie weiter...
Am 2. März 2001 veröffentlicht
Ausgezeichnet!
Eines der besten Bücher und Pflichlektüre für allen, die sich mit dem Tod beschäftigen überhaupt.
Am 7. September 1999 veröffentlicht
Insiderbericht über die verschiedenen Gesichter des Todes
Der Tod hat verschiedene Gesichter und Sherwin B. Newland gelingt es mit seinem Werk dem interessierten Leser die häufigsten Todesursachen unserer Zeit ungeschönt mit... Lesen Sie weiter...
Am 7. Juli 1999 veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar