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Wie weit gehen wir für ein Kind?: Im Labyrinth der Fortpflanzungsmedizin [Gebundene Ausgabe]

Martin Spiewak
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Gebundene Ausgabe, 23. Mai 2005 --  

Kurzbeschreibung

23. Mai 2005
Das Kinderkriegen ist zum Problem geworden. Bis zu 15 Prozent aller Paare warten hierzulande vergeblich auf Nachwuchs. Und weil der Wunsch nach einem Kind um so stärker wird, je mehr die Natur seine Erfüllung verwehrt, bietet die moderne Fortpflanzungsmedizin für viele einen rettenden Ausweg. In diesem Buch erklären betroffene Männer und Frauen, warum sie die verschiedenen Methoden der künstlichen Befruchtung in Anspruch nehmen - und was andere bei der Behandlung erwartet. Das Ergebnis ist ein ebenso spannender wie informativer Einblick in einen Boombereich der Medizin, der wie kaum ein anderer die Fantasie durch Glücksversprechen und Horrorvisionen beflügelt und die öffentliche Meinung spaltet.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag; Auflage: 1 (23. Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821856289
  • ISBN-13: 978-3821856285
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 15,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 268.575 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Spiewak gelingt das Kunststück, in einem seit Jahren von ideologischen Grabenkämpfen vermessenen Gebiet eine nachdenkliche, wohlinformierte Bestandsaufnahme vorzulegen, voller Anregungen für Leser. Er erzählt Geschichten von Menschen, die sich mit Hoffen und Bangen auf das Abenteuer künstliche Zeugung einlassen. Er berichtet davon, dass sie sich alleine gelassen fühlen von den Experten, denen sie sich anvertraut haben. Und er erklärt, was eigentlich in diesen Prozessen passiert. Nicht nur, dass Spiewak auch Laien erklären kann, wie diese Verfahren mit den komplizierten Namen eigentlich funktionieren, er stellt die Fortpflanzungsmedizin auch in ihren gesellschaftlichen und ökonomischen Kontext. (...) Es finden sich nicht viele Darstellungen, die die Perspektive der Betroffenen so sensibel verbinden mit einem kritischen Blick auf die Nebenwirkungen dieser Verfahren, sowohl für Hilfesuchende als auch für die Gesellschaft insgesamt. Deshalb ist es beileibe nicht nur für Politiker lesenswert. Spiewak wollte ausdrücklich keinen Ratgeber schreiben, aber sein Buch ist für alle hilfreich, die überlegen, ob sie sich auf den Heilsbringer Reproduktionsmedizin einlassen. -- Ex-Gesundheitsministerin Andrea Fischer in der Frankfurter Rundschau (19.11.2002)

„Es ist ein Hindernisrennen, bei dem nur wenige ans Ziel kommen: Die unerfüllte Sehnsucht nach einem eigenen Kind treibt in Deutschland jährlich rund 40.000 Frauen zur In-vitro-Fertilisation (IVF), bereits jedes 80. Kind wird heute in der Petrischale gezeugt. Doch die Paare, die sich auf eine IVF einlassen, sind sich über den hohen Aufwand und die geringen Erfolgsaussichten der künstlichen Befruchtung meist nicht im Klagen. Durch das Labyrinth der Fortpflanzungsmedizin führt Wissenschaftsautor Martin Spiewak in seinem Buch (Wie weit gehen wir für ein Kind“, Eichborn 22,90). Der faktenreiche Überblick über sämtliche Methoden der ärztlichen Babymacher, die in den USA sogar einer 63jährigen noch zum Mutterglück verholfen haben, bezieht auch die Betroffenen selbst ein: Wie Paare unter den seelischen Belastungen der Unfruchtbarkeit leiden („Plötzlich sieht du überall Kinder“), wie sie die aufwendigen Prozeduren der künstlichen Befruchtung als „geheimes zweites Leben“ erfahren, wie die teure Behandlung nach der fünften, sechsten oder gar siebten IVF-Runde zur Sucht werden kann, beschreibt der Autor einfühlsam.“ -- DER SPIEGEL 40/2002 (30.09.2002)

„Klug und kenntnisreich stört der Wissenschaftsjournalist die Allianz der guten Hoffnung aus Ärzten und Anwärtern auf die Elternschaft. Unaufgeregt entlarvt er das Doppelgesicht der medizinischen Fortschritts – der mit jeder Lösung Probleme schafft , während die Ethik dem Möglichen und Machbaren hinterhergaloppiert. Orientierung und Einblicke erwachsen ganz nebenbei aus der Lektüre seines Buches und geben solide Eckdaten für die persönliche Entscheidung , wie weit genau ein Paar für ein Kind gehen will.“ -- Psychologie heute November 2002 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
4.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gründlich - intelligent - differenziert 30. September 2003
Von Tanja
Format:Gebundene Ausgabe
Über das Buch hatte ich vorher gehört es sei sehr kritisch und deshalb wieder die alten Geschichten erwartet so "jaja, alles haben wollen, Karriere, Porsche, Haus mit Garten, Sushi, Reisen ... und dann beleidigt sein, weil das Kind zur Krönung des Lifestyle fehlt und die bösen Mediziner nutzen das schamlos aus" usw. Aber nein. Spiewak diskutiert das Thema einfühlsam und mit großem Sachverstand von allen Seiten, schön rund, aus Sicht der Mediziner, der Wissenschaftsethik allgemein und beschreibt vor allem auch die Wünsche, Ängste und das Verhalten der Betroffenen. Alles auf Basis von gründlicher Recherche, Literaturstudium sowie vielen Gesprächen. Pflichtlektüre für Journalisten, Autoren, Politiker und andere, die unbedingt über das Thema berichten oder diskutieren wollen, um sich vorher einen gründlichen und umfassenden Überblick zu verschaffen. Sehr interessant finde ich auch die ausführlichen Überlegungen über die "Grenzendiskussion", die ich leider bisher noch nirgendwo so vielschichtig gelesen/gehört habe.
Fazit: Sehr empfehlenswert.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr ehrlich 25. Dezember 2002
Von "maja333"
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch gibt einen sehr ehrlichen Einblick hinter die Kulissen der Fortpflanzungsmedizin. Es ist kritisch (gerade zu den Ärzte) doch sagt nicht dass alles vom Teufel ist. Im Gegenteil, die Chancen mit Hilfe der Fortpflanzungemedizin ein Kind zu bekommen, werden so dargestellt wie sie sind: schwierig und mitunter langwierig aber nicht unmöglich. Ich kann es allen, die vergeblich auf ein Kind warten und überlegen, was sie machen sollen, nur sehr empfehlen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist dass der Autor nicht nur die Medizin im Blick hat, sondern mit sehr vielen Paaren gesprochen hat und beschreibt, wie es ihnen geht.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin eher zufällig auf das Buch gestoßen. Als Betroffene habe ich lange überlegt, ob ich es mir "antun" soll, mir das Buch zu kaufen. Das Thema beschäftigt mich ja schon so genug und ich bin zufrieden, wenn ich mal abschalten kann.

Ich bin froh, dass ich das Buch gekauft habe und habe es geradezu verschlungen. Die Informationen, kritischen Anmerkungen und Erfahrungsberichte betroffener Paare lassen begreifen, dass man trotz allem nicht allein ist und das Recht und die Verantwortung hat, die Grenzen zu ziehen. Das diffuse Gefühl, nicht mehr rauszukommen, wird hier in Worte verpackt - als Patient ist man gefährdet, in die Maschinerie der Fortpflanzungsmedizin zu geraten. Ob man das möchte und wie weit man gehen will, ist eine ureigene Entscheidung. Diese Entscheidung wird einem nicht abgenommen, aber mit diesem Buch hat man die Möglichkeit bewußt zu wählen, auch NEIN, auch wenn die Ärzte dazu raten.

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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Trifft den richtigen Ton
Der Auto führt ruhig und unparteiisch in das Für und Wider der künstlichen Befruchtung ein. Damit verschafft das Buch einen guten Überblick zum Thema.
Vor 5 Monaten von Gajane veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großartig!
Ich habe lange nach einem Buch zu diesem Thema gesucht, dass mir nicht zum 100sten Male die Grundlagen erklärt. Dieses Buch setzt sie voraus (z.B. was ist eine Insemination? Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von V.M.H. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr ehrlicher Blick auf ein schwieriges Thema
Ein Buch, dass einen sehr ehrlichen Blick auf die verschiedenen Aspekte der Kinderwunschbehandlung wirft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. April 2010 von book500
5.0 von 5 Sternen Sehr interessant...
Ich habe diese Buch binnen einer Woche förmlich verschlungen, auch wenn es zeitweise - wg. der Fachbegriffe - die aber auch ständig erläutert wurden - auch mal sehr... Lesen Sie weiter...
Am 16. Dezember 2009 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Sehr informativ aber auch ein wenig demoralisierend
Nachdem wir erst vor wenigen Tagen erfahren hatten, daß wir auf normalem Wege keine Kinder bekommen können, suchte ich nach einem Buch, das einerseits über die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2008 von Gveverl
5.0 von 5 Sternen Sehr hilfreich und einfühlsam!
Leider gibt es immer mehr Paare, die unter ungewollter Kinderlosigkeit leiden. Ich hab sehr lange gesucht bis ich ein Buch gefunden hab, wo ich auch das Gefühl hatte "da... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2006 von Angela K.
5.0 von 5 Sternen Hilft
Hier schreibt einer, der sich auskennt - auch wenn es manchmal sehr ausführlich ist . Dadurch dass alles an echten Beispielen erklärt wird, liest es sich jedoch sehr... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2003 von "mhartung5"
3.0 von 5 Sternen sehr kritisch
"wie weit gehen wir für ein Kind" ist ein sehr kritisches Buch.
Es ist gut und verständlich geschrieben, doch emfinde ich es als zu kritisch und negativ. Lesen Sie weiter...
Am 24. April 2003 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tabuthemen
Dieses heikle Thema, das besonders in Deutschland noch größtenteils ein Tabuthema ist, wird hier sehr präzise, offen und trotz aller Ernsthaftigkeit bei diesem... Lesen Sie weiter...
Am 18. November 2002 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen unbedingt kaufen!
Ein wichtiges Buch. Meines Wissens nach das erste auf dem deutschen Markt, das den Spagat hinbekommt zwischen Ratgeber und analytischer Darstellung des Massenphänomens... Lesen Sie weiter...
Am 1. Oktober 2002 veröffentlicht
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