Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die nicht zu kontrollierende Frau gibt sich hin ..., 7. Februar 2008
... und das nicht nur für Geld. Wenn eines nach dem Anschauen dieser faszinierenden und amüsanten Amour Fou überrascht, dann die Freigabe ab 12 Jahren, denn Frau Bellucci zeigt viel, um nicht zu sagen, nahezu alles von ihrem sehr weiblichen Körper. Was außerdem überrascht, ist die wunderbare Spannung zwischen Bernard Campan und ihr, die sich von Beginn an immer wieder einstellt und die diesen Film bis zum Ende trägt.
Francois (Campan) geht zu Daniela (Bellucci) und erzählt ihr von seinem riesenhaften Lotto-Gewinn und seinem Herzfehler. Er engagiert sie als Dauergeliebte, behandelt sie dabei aber so liebevoll, zärtlich und leidenschaftlich, dass Danielas Herz sich für ihn und seine Liebeskunst öffnet, was ihren Zuhälter, den von Gerard Depardieu gespielten Charly natürlich ziemlich auf die Palme bringt.
Letztlich geht es allerdings gar nicht um die Handlung, sondern um die hervorzurufenden Gefühle, eine Kunst, die Regisseur Bertrand Blier ganz wunderbar beherrscht, was nicht nur an den fantastischen Bildkompositionen erkennbar wird, sondern auch an der sehr gezielt und übersteigert eingesetzten Opernmusik, wie z.B. die Arie "Lasciate mi morire" aus Monteverdis Oper "L'Arianna", die läuft, während sich Francois mit Daniela im Bett vergnügt.
Auch die Party am Ende zeigt, wie diverse Etappen im Verlauf der zeitweise fast surrealen Handlung, dass Francois und Daniela jeweils Schritte in ein selbstbestimmteres Leben machen. Wie das im Alltag konkret funktionieren wird, müsste sich sicher noch erweisen. Nach dem Film traut man es ihnen auf jeden Fall zu.
Die Extras können sich sehen lassen. Das Making of dauert fast eine Stunde und ist super witzig.
Fazit: Eine Ode an die Bellucci, die hier die Liebesgöttin par Excellence verkörpert. Bernard Campan steht ihr allerdings in nichts nach, wenn es darum geht, diese Liebesgöttin auch auf die passende Weise zu behandeln und ihr so manche Flausen auszutreiben. Beschwingte französische Liebeskomödie für weltoffene Zeitgenossen.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
faszinierender Film mit faszinierender Monica Bellucci, 2. März 2007
Gleich zu Beginn wurde mir bewußt - es handelt sich hier um eine etwas andere Art Film, als ich es nach lesen der Verleiher-Rezensionen erwartet hatte. Jedoch nicht im negativen Sinne.
Monica Bellucci als Hure - in diesem Film mit ein paar Kilogramm mehr auf den Rippen als in ihren anderen Filmen - wirkt äußerst authentisch. Ihre sinnlich-erotische Ausstrahlung wird hier zum Hauptaufhänger des Films. Ich habe mich gefreut auch Gerard Depardieu im Film zu sehen - aber auch ich kaufe ihm die Rolle des weichgewordenen Zuhälters nicht 100%ig ab.
Alles in allem ist es ein sehenswerter Streifen - für Fans von Monica Bellucci - die vor allem die männlichen Zuschauer mit Ihrer lasziven u. teilweise devoten Verhaltensweise die ganzen 90 min über fesseln dürfte -allemal.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Mittelmäßige Tragikkomödie mit einer atemberaubenden Monica Bellucci, 17. Januar 2007
Es ist recht schwierig diesen Film einem gewissen Genre zuzuordnen. Prinzipiell sind jedoch die meisten Stilelemente, derer er sich bedient, aus den französischen Komödien der ausgehenden 70er Jahren entlehnt. Daneben gibt es jedoch auch noch so etwas wie eine klassische Dramaturgie, die schließlich in einer hybriden Mischform aus Happy End und Desaster mündet. Soviel zum Genre.
Was mir an diesem Film sehr gefallen hat, war natürlich Monica Bellucci und ich bin fest davon überzeugt, dass man dieser Frau auch ohne weiteres zwei Stunden beim Butterbroteschmieren zusehen könnte. Das liegt meines Erachtens weniger an ihrem schauspielerischen Talent, als an ihrer überaus natürlich wirkenden und sehr einnehmenden Leinwandpräsenz. Bei diesem Film ist das nicht anders, obwohl auch eine Monica Bellucci leider nicht über das mäßige, wenig einfallsreiche Drehbuch und die schlechte Kameraführung hinwegtäuschen kann. Gerard Depardieu kann meiner Ansicht auch nicht vollends überzeugend den bösen, zu Allem bereiten, eifersüchtigen Zuhälter spielen. Somit wird das ganze bereits nach einer guten Stunde zu einem reinen Geduldsakt für den Zuseher, da sich die Story immer mehr in hypothetischen Kausalverläufen und nicht allzu hypothetischen Absurditäten zu verlieren beginnt.
Fazit: Netter Film, man darf nur nicht mit allzu vielen Erwartungen an ihn heran gehen.
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