Die Tipps, die Giacobbe dem weiblichen Geschlecht gibt, sind nur teilweise scherzhaft gemeint. Ich würde meinen Kopf verwetten, dass er zumindest die Kleidungsstrategien todernst meint. Aber jetzt mal Spaß beiseite: In diesem Buch findet sich jeder wieder. Der Mann, der endlich mal die Ränke der Frauen durchschauen will (Die Ehe ist eine Finanzierungsinstitution!). Die Frau, die immer noch glaubt, sie sei nicht schön genug (Giacobbe zeigt, was "in den Augen des Mannes" von Bedeutung ist - als hätten wir das nicht immer schon gewusst.) Die Freibeuterin, die tatsächlich ihren Mann kapern will. Und der liebe Junge, der von seiner Angebeteten träumt (Gibt's die heute überhaupt noch?).
Man merkt in jedem Satz, dass der Autor viel mit jungen Leuten zusammen ist. Denn egal wie: Am Ende des Buches ist das eigene Selbstbewusstsein (als Mann bzw. als Frau) gestärkt und wir gehen hinaus in den Kampf der Geschlechter - bewaffnet mit witzigen Einfällen und einem absolut coolen Blick auf unser Gegenüber.