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Wie ich mich einmal in alles verliebte: Roman
 
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Wie ich mich einmal in alles verliebte: Roman [Gebundene Ausgabe]

Stefan Merrill Block
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: DUMONT Literatur und Kunst Verlag; Auflage: 1 (25. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832180397
  • ISBN-13: 978-3832180393
  • Originaltitel: The Story of Forgetting
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 35.704 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stefan Merrill Block
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das Verdienst von Stefan Merrill Block (...) ist es, diesen vermeintlich tristen und auf den ersten Blick womöglich deprimierenden Stoff in eine vorwiegend optimistische und spannende Erzählung zu packen, die trotz zahlreicher anrührender und trauriger Momente mit einer angemessen dosierten Prise Ironie gewürzt ist. Eine liebevoll-kritische Schilderung des zerbröckelnden Familienzusammenhalts.. (…) den Autor sollte man sich für die Zukunft unbedingt merken." FAZ "Die freche Herangehensweise des neu Brooklyners, die frühe Könnerschaft, die Chuzpe, das familiär-persönliche und sogar die bitter-komische Textur des Romans (...) Begeisterung von Kritik und Medien in den USA. In der Tat, die spielerisch souveräne Machart lässt keinen missgelaunten Problembewältigungsverdacht zu. Sie garantiert jene andere Authentizität, die nur durch das schöne Spiel hervorgebracht wird." ZEIT Literaturbeilage „Ohne Zweifel ist dies ein Debüt, das man weniger schnell vergisst als die meisten anderen. Man wird von Stefan Merrill Block noch hören…“ SZ

Kurzbeschreibung

»Ich liebte sogar Dinge an ihr, die normalerweise nicht als liebenswert gelten. Zum Beispiel ihre Zehen. Nicht nur die Füße, nein, auch die Zehen. Krumm und schief von Geburt an, aber für mich so schön wie die Zacken eines Diadems.« Abel hat gleich zwei Probleme, er hat einen Buckel, und die Frau, die er liebt, ist mit seinem Bruder verheiratet. Als Mae eines Tages spurlos verschwindet, zerbricht Abels Welt. Die Jahre vergehen. Sein Bruder stirbt. Die Farm verfällt. Aber Abel gibt nicht auf. Er wird warten, bis Mae zurückkommt. Doch als es eines Tages endlich an seiner Tür klopft, steht dort nicht Mae, sondern ein Fremder … Stefan Merrill Blocks Debüt ist faszi­nierend vielschichtig. Es ist die Geschichte einer ganz großen Liebe und ein grandioser Familienroman. Stefan Merrill Block ist nichts weniger als ein tragikomisches Meisterwerk geglückt. Von der amerika­nischen Kritik wird er neben Benjamin Kunkel und Jonathan Safran Foer auch mit Jeffrey Eugenides und Jonathan Franzen verglichen.


Der Übersetzer: Marcus Ingendaay übertrug unter anderem Werke von William Gaddis ins Deutsche. Für seine Übersetzungen wurde er mit dem Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
49 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Eva Dege
Format:Gebundene Ausgabe
Eine hinreißend schöne Liebesgeschichte und die traurige Geschichte eines Teenagers, der seine Mutter langsam an die Krankheit Alzheimer verliert. Was zunächst mal nicht nach einer Lieblingslektüre klingt, erweist sich als (für mich) der Roman dieses Herbstes. Nach diesem phantasievollen, mitreißenden, oft komischen und ganz wunderbar geschriebenen Roman ist dies sicherlich ein Autor, dessen nächste Bücher ich mir auch kaufen werde.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. Epperlein TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Erzählt wird über eine Familie, die seit Generationen an Alzheimer leidet.
In Texas wartet Abel, einsam und verlassen, seit 20 Jahren in einem abbruchreifen Haus auf seine verschwundene Tochter Jamie. Immer mehr Land muss er an die Nachbarn verkaufen, die alles in ein einheitliches Wohngebiet umwandeln wollen. Abel lebt in seinen Erinnerungen und wartet'.

Der 15-jährige Seth muss miterleben, wie seine Mutter zunehmend den Verstand verliert und schließlich in ein Pflegeheim kommt. Er beschließt Wissenschaftler zu werden und ein Heilmittel gegen die Erkrankung zu finden. Seth knackt im Internet die Datenbank einer Alzheimer-Forschungsgruppe.

Die Mutter von Seth hat eine Frühform der Alzheimer-Erkrankung (EOA 23), die einst zuerst bei Alban Mapplethrope IV. in England des 18. Jahrhunderts auftrat.
Block erzählt auf anschauliche Weise, wie sich dieser Gendefekt ausbreitete und auch den Sprung nach Amerika schaffte.

Wie ein roter Faden, der all diese Menschen verbindet, zieht sich das Wissen um das goldenen Land Isidora durch das Buch. Diese Geschichte um ein Land, in dem es keine Erinnerung, keine Worte gibt und alle glücklich sind, wird von Generation zu Generation weitergegeben.

Seth macht sich auf die Suche nach der Herkunft seiner Mutter, die sie stets verschwiegen hat. Block gestaltet diese Suche als ergreifende Odyssee: darin begegnet Seth so absurden wie anrührenden Kranken, seinem ignoranten Vater, seiner eigenen jugendlichen Verzweiflung und am Ende der unsterblichen Liebe eines alten Mannes.

Stefan Merrill Block schildert in seinem Buch die Folgen der Alzheimer-Erkrankung auf die Kranken, aber auch auf die Angehörigen. Trotz dieses ernsten Themas ist es ein wunderbarer Roman mit viel Witz, Lebensfreude und Poesie.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Großartig 16. Februar 2009
Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Seth ist sechzehn, als seine knapp fünfunddreißig Jahre alte Mutter die ersten Anzeichen der so genannten Alzheimer-Frühform zeigt, einer erblichen Variante jener degenerativen Krankheit, die das Gedächtnis der Patienten zerstört, so dass sie erst ihre kurzzeitigen Erinnerungen verlieren, bis sie schließlich, nach der Wiederholung einer kindheitsähnlichen Phase, sogar das Atmen "vergessen" und sterben. Der scheue, aknegeplagte Musterschüler wird zum Feldforscher. Er versucht, alles über die Vergangenheit seiner Mutter herauszufinden, über die sich beide Elternteile ausgeschwiegen haben. Seth träumt davon, zu einem Spezialisten für Alzheimer zu werden und ein Heilmittel zu entwickeln. Über all dem schwebt die Frage, ob Seth selbst die Krankheit "erben" wird.

Zur gleichen Zeit sitzt der achtundsechzig Jahre alte Abel irgendwo in Texas in einem verfallenden Farmhäuschen und wartet auf die Rückkehr seiner Tochter. In Rückblenden erzählt er, wie er zum Vater wurde, und wie sein Zwillingsbruder Paul schließlich erkrankte. Während Abel mit der Notwendigkeit konfrontiert wird, seine Eremitage aufzugeben, weil Vorstadt-Neubauten immer dichter an sein hässliches Eigenheim heranrücken, verliert er nach und nach die Hoffnung.

Und dann gibt es da noch "Isidora", jenes geheime, äußerst schwer zu findende Land des Vergessens, von dem nur wenige Menschen wissen, und in dem alle Bewohner glücklich sind, weil sie keine Angst haben, denn Angst existiert nur zusammen mit Erinnerung.

Bis sich alle drei Handlungsstränge verbinden, hat der Leser eine manchmal amüsante, häufig traurige, oft wunderschöne und nicht selten ergreifende, sehr schlaue Lektüre vor sich. Dieses - etwas unglücklich deutsch betitelte - Debüt wirkt zwar hier und da überkomponiert, als hätte der Autor unbedingt alles, was die Creative-Writing-Gurus vorgegeben haben, beachten wollen, und das im Klappentext vergebene Prädikat "Meisterwerk" mag etwas vorschnell vergeben worden sein, aber wirklich kritisieren lässt sich an diesem bemerkenswerten Buch eigentlich nichts. Ein schöner Roman, der einiges von "Supergute Tage" (Mark Haddon) hat, zugleich aber in der Erzähltradition von Franzen, Irving und Simmons steht. Großartig.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Großartig!
Dieses Buch ist einfach nur großartig! Ich habe mich lange nicht mehr von einem Buch so hinreißen lassen, wie von diesem. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von CvE veröffentlicht
Wie ich mich einmal in alles verliebte
über das Preis-Leistungsverhältnis bin ich mehr als überrascht und sehr zufrieden. Auch der Inhalt des Buches
ist sehr berührend und spannend zugleich.
Vor 7 Monaten von Dorette Polnauer veröffentlicht
Kein schlechtes Buch, aber es gibt bessere
Ich fand, man braucht eine ganze Weile, um in die Geschichte wirklich einzutauchen, erst gegen Ende ist mir das wirklich gelungen. Das Ende wiederum hat mir sehr gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Katja veröffentlicht
Alzheimer mit Humor
Der brillante Erstling eines US-amerikanischen Jungautors, handwerklich überraschend!
* 1982 in Texas, Studium Biologie in St.Louis Missouri, lebt in Brooklin, N.Y. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2010 von Verena Wyss
So wurde das Thema ALZHEIMER noch nie bearbeitet! Tiefgründig,...
Auch wenn der Titel zunächst nach einer beschwingten Liebesgeschichte klingt, verbirgt sich dahinter etwas völlig anderes! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2010 von Ela Flury
Skurril, skurril, skurril
Wer Spaß an verschrobenen Geschichten hat, ist hier genau richtig.
Ein Buch auf das man sich einlassen muß, mit viel feinsinnigem Humor und der ganzen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. September 2009 von allday-allnight
falscher Titel
Ich habe das Buch auf englisch entdeckt und gelesen, da heißt es The story of forgetting und dieser Titel passt deutlich besser. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. August 2009 von Astra
seichte Unterhaltung
Insgesamt ist das Buch nicht schlecht gemacht.Der Inhalt ist interessant und auch wirklich gut geschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juli 2009 von C. Weelborg
Geschichte über das Vergessen
Seth ist fünfzehn und hat die Probleme vieler Teenager. Picklig und schüchtern muss er sich anderes Terrain suchen als Mädchen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. April 2009 von Wirtshausberater
Gut geschriebene Geschichte
Die gut geschriebene Geschichte hat einen ungewöhnlichen Plot und ist deshalb interessant und wie es überall heißt auch "anrührend" ohne anbiedernd zu sein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2009 von Werner Mohnert
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