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Wie man leben soll: Roman
 
 
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Wie man leben soll: Roman [Taschenbuch]

Thomas Glavinic
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423243929
  • ISBN-13: 978-3423243926
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 322.365 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Thomas Glavinic
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.at-Redaktion

Die Ratgeberproduktion boomt. Denn eine Gebrauchsanweisung für das Leben benötigen viele, wenn sie mit ihrem Alltag unzufrieden sind. So sucht man etwa als 16-Jähriger händeringend nach einem Leitfaden, der einem hilft, alles in seinem Leben irgendwie auf die Reihe zu bringen. Und hier setzt der neue Roman Wie man leben soll von Thomas Glavinic ein.

Geschlagen mit einem Namen wie Karl "Charlie" Kolostrum ist sein Held die ideale Zielgruppe für Ratgeber aller Art, wie "Die große Geschichte der Rockmusik, psychologisch betrachtet" oder "So mache ich mir Freunde". Charlie ist nach Ratgeberdiktion ein "Sitzer". Konkret ein sehr dicker Sitzer, der immer Zweiter ist. Er hat eine Vorliebe fürs Essen, Karl-May-Romane und abenteuerliche Tagträume. Sonst interessiert ihn eigentlich nichts. Gar nichts. Außer Sex natürlich. Damit wir nun sehen, was Ratgeber so alles anrichten, dürfen wir Charlie durch sein Leben begleiten, von Mitte der 80er-Jahre bis in die Gegenwart. Zuerst also im Gymnasium, später dann während des Studiums der Kunstgeschichte, als Klinkenputzer für das Rote Kreuz, als Taxifahrer und schließlich als Sänger.

Das könnte nun eine sehr öde Geschichte sein, doch Glavinic erzählt mit einer gehörigen Portion Ironie vom Leben der "Wicki, Slime und Piper"-Generation, der er auch selbst angehört. Dann lässt er Charlie in einer Reihe von sehr grotesken Situationen auftauchen, etwa wenn seine Freundin eine Gräte verschluckt und er versucht sie mit einem Luftröhrenschnitt zu retten. Klappt natürlich nicht. Oder wie er des Nachts seine 100-jährige Tante Ernestine besucht, da er sich überzeugen möchte, ob sie noch lebt und ihr dabei so einen Schrecken einjagt, dass sie gleich verstirbt.

Verglichen zu seinem ersten Roman Kameramörder, hat Glavinic hier einen ganz anderen Ton angeschlagen, der manche verwirren dürfte. Doch zeigt der Autor damit, dass er auch mit den Methoden des Slapstick und der Groteske umgehen kann, obwohl er manchmal ein wenig zu witzig sein möchte. --Tobias Hierl

Pressestimmen

In klarer Sprache geht hier das ab, was man so Leben nennt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Amüsant und anders, 5. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Wie man leben soll: Roman (Taschenbuch)
Ich muss gleich vorausschicken, dass ich kein vorbehaltsloser Glavinic-Fan bin. "Der Kameramörder" hat mich nicht umgeworfen, war jedoch zweifellos eine Talentprobe, und bei "Die Arbeit der Nacht" gab es ein paar unlogische Handlungsstränge, die mich teilweise gewaltig gestört haben.

Jedoch: "Wie man leben soll" ist ein Buch, das mir Respekt abverlangt. Der eigenwillige Erzählstil, bei dem sich der Hauptprotagonist Karl Kolostrum mittels der Bezeichnung "man" von sich selbst distanziert und dadurch in eine objektive Beobachterrolle zu schlüpfen scheint, die feine Beobachtungsgabe des Autors und der teilweise skurrile Humor machen das Buch durchaus lesens- und empfehlenswert.

Fazit: Ein amüsantes Lesevergnügen abseits vom Mainstream, intelligent und abgerundet.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Ratgeber der etwas anderen Art, 25. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Wie man leben soll: Roman (Taschenbuch)
Der Protagonist verschlingt Ratgeber, ist fett, Student der Kunstgeschichte und weiß eigentlich nicht, wie er weiter leben soll..... Mit ziemlich abgedrehtem Wiener Schmäh, Momentaufnahmen der Art, wie Studenten im Jahr 2000 (oder schon immer???) leben und jeder Menge Skurrilitäten eine kurzweilige Lektüre.

Ich habe diese 238 Seiten in 64 Stunden verschlungen (incl. Schlaf und lektürefreie Lohn-Arbeitszeit)
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Aussergewöhnlich komisch und doch nicht ohne tieferen Sinn, 27. März 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wie man leben soll: Roman (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch in ein paar Stunden durchgelesen und muss sagen ich habe mich noch selten mit einem Buch so amüsieren koennen. Die Geschichte über einen immer dicker werdenden Jugendlichen, dem Katastrophe auf Katastrophe zustösst ist so lustig dass ich, fast auf jeder Seite, laut lachen musste! Charlie ist ein Mensch, in dem ich mich wieder erkannt habe und sich wohl fast jeder wieder erkennen wird wenn er ehrlich ist. Er interessiert sich nicht für viel, ja eigentlich nur für Sex und für gutes Essen (ja auch das kann ich nachvollziehen *schäm*). Seine Familie ist kurios, er hat unter ihr zu leiden, das kenne ich auch gut. Die Geschichte ist voll von "gutgemeinten" Ratschlägen die in Wahrheit natürlich nicht ernstgemeint sind. Mein Lieblingssatz lautet: "Man soll nicht alles glauben was man denkt!" Wie wahr! Höhepunkt des Buch ist die Szene, in der Charlie versucht, seine Freundin, die an einer Fischgräte zu ersticken droht, zu retten. Er versucht einen Luftröhrenschnitt, aber er weiss nicht, wo die Luftröhre ist. So schneidet er und schneidet er... Wirklich sehr witzig!!!
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