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Dabei ist die "Fibel" , wie sie Gagel, der im Berufsleben an der Wirtschaftsfront im In und Ausland viele Erfahrungen sammeln konnte, selbst bezeichnet, in zwei Teile gegliedert: Zunächst wird das Entstehen einer Bilanz ab Unternehmensgründung und deren Fortschreibung durch alltägliche Geschäftsvorfälle, begleitet von den jeweiligen Bilanzen, beschrieben, dann wird das Thema Bilanzkritik und -analyse auf der Grundlage einer Bilanz eines deutschen Welt-Chemiekonzerns abgehandelt.
Wer nun aber erwartet, dass Reinhold Gagel einen Bilanz-Krimi verfasst hat, der wird enttäuscht. Es geht dem Finanzfachmann, der als Geschäftsführer in Produktionsbetrieben ebenso gearbeitet hat wie in Handelsunternehmen, um die Sache, doch dies kann durchaus spannend sein, wenn man versteht, die verschiedenen Positionen zu hinterfragen. Ein Grund für Gagel, das Werk zu schreiben: "Ich bin in meinem Berufsleben vielen Menschen begegnet, die wichtige Entscheidungen getroffen oder mitgetroffen haben, ohne dass sie sich auf ein eigens dafür notwendiges Basiswissen hätten berufen können." Gagel begründet dies unter anderem damit, dass die vorhandene Literatur von Fachleuten für Fachleute geschrieben worden ist, wodurch sie derart kompliziert und umfangreich wurde, dass sie zum einen kaum jemand liest und dazu für den "Hausgebrauch" kaum verständlich ist.
"Wie man eine Bilanz liest" kann nach Gagels Vorstellungen hier Abhilfe schaffen, zumal das Ganze bereits in jahrelanger Seminarpraxis erprobt worden ist. Schon dabei stand das Ziel im Vordergrund, diese vermeintlich schwierige Thematik auf leicht verständliche Art und in kürzester Zeit zu vermitteln "wie jetzt mit dem Buch" , versichert Gagel. Gerne erinnert sich der Wirtschaftsfachmann dabei an eine Aussage einer erfahrenen Bilanzbuchhalterin: "Ich habe in diesem Seminar eine ganz andere Sichtweise zu Bilanzen bekommen." Und dann der Mittelständler, der sich nach Seminarende als Gesprächspartner auf Augenhöhe mit seinem Steuerberater sah. "Was im Seminar abgehandelt wurde, ist nun kompakt im Buch zusammengefasst" , konkretisiert Gagel, derals Lesezielgruppe all diejenigen ausmacht, die wissen wollen, wie es funktioniert mit einer Bilanz. Vielleicht könnte sein Buch auch an Berufsschulen und Unis zum Einsatz kommen, so Gagel.
Und darüber hinaus, wer sollte sich noch angesprochen fühlen? "Das Feld ist weit" , stellt Gagel fest. So denkt er unter anderem auch an Aktionäre, aber auch Gewerkschafter, die in Betriebs- oder Aufsichtsräten sitzen, Firmengründer, aber auch Juristen. "Kaufmännische Grundkenntnisse sind nicht die Voraussetzung, um den Inhalt und die Erkenntnisse des Buches zu verstehen, was auch im privaten Bereich Vorteile bringt" , versichert der 71- Jährige.
Diese Meinung vertritt auch die Wirtschaftsregion Dreiländereck-Hochrhein, die die Fachpublikation "bestens" empfiehlt. --Badische Zeitung, August 23, 2008
Entscheidungsträger, Führungs- und Fachkräfte in Unternehmen werden täglich mit Begriffen und Daten aus Bilanz und Rechnungswesen konfrontiert. In der Praxis reicht das theoretische Wissen in der Regel nicht aus, um die wichtigen Informationen zwischen den Zeilen richtig lesen, verstehen und vor allem interpretieren zu können. Um die Auswirkungen betriebswirtschaftlicher Maßnahmen optimal beurteilen zu können und fachliche Entscheidungen zu treffen, ist ein solches Verständnis, nämlich finanzieller bzw. bilanzieller Zusammenhänge unerlässlich. Fehlentwicklungen müssen frühzeitig erkannt und der erforderliche Handlungsbedarf ermittelt werden. Die erarbeitete Fibel ermöglicht spielerisch das Selbststudium. Sie dient dem Autor auch als Grundlage für die Vermittlung des Stoffes in Seminaren. Die Thematik wird auf unkonventionelle Weise vermittelt und ist in dieser Form als einmalig zu bezeichnen. Der Autor war als Geschäftsführer für Finanzen, Betriebswirtschaft und Controlling sowie Organisation in namhaften Produktionsfirmen der Branchen Maschinenbau, Gebrauchsgüter, Textil und Medizintechnik sowohl für deutsche als auch für amerikanische und Schweizer Unternehmen tätig. Als Mitglied in zwei Arbeitsausschüssen im Bereich Betriebswirtschaft des VDMA hat er an betriebswirtschaftlichen Veröffentlichungen mitgewirkt. Der erste Teil des Seminars dient der Vermittlung des Stoffes, im zweiten Teil wird die Konzernbilanz eines namhaften deutschen Konzerns analysiert. Der Teilnehmer erfährt nicht nur, wie eine Bilanz entsteht und wie sich Ihre Inhalte durch Fortschreibung verändern, sondern wird in die Lage versetzt, die verschiedenen Positionen zu hinterfragen und bekommt zudem ein Gespür für Bilanzfälschungen, Bilanzschönungen usw. Aufgrund der Einmaligkeit dieser Vorgehensweise und des daraus resultierenden Erfolgs empfehlen wir die Fachpublikation bestens. Dr. Rolf Strittmatter - Geschäftsführer
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