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am 18. Juli 2011
Willumeit schreibt in dem amüsanten, auch dem Laien zugänglichen kleinen Büchlein über seine späte Leidenschaft, das Klettern. Dabei muss er es zu beachtlichen Fertigkeiten gebracht haben, denn Ereignisse wie niederstürzendes Geröll, Abstürze senkrecht ins Nichts, Erfrierungen in den Eiswänden schottischer Berge (es scheint dort nicht nur Schafshügel zu geben), um nur weniges zu nennen, kann man, ohne daran zugrunde zu gehen, wohl ohne sehr viel Training nicht überleben.
Willumeit hält ironisch Distanz zu sich, aber ein bisschen stolz ist er wohl (mit Recht) auf seine Leistungen als Spätberufener. Unterhaltsam ist sein Verhältnis zu Ralf, der ihn zu dem Sport gebracht hat, und mit dem ihn eine herzliche Hassliebe verbindet, was man sofort nachempfinden kann.
Für mich als jemand der Sport (wenn überhaupt)nur in der Fläche betreibt und Höhenangst bereits beim Blick aus dem Fenster bekommt, ist dieses Buch ein gelungener Versuch zu erklären, warum es Menschen gibt, die stundenlang an steilen Felsen hochklettern, um dann sofort auf der anderen Seite wieder abzusteigen. Der Weg scheint wie so häufig das Ziel zu sein. Die schlappen 10€ für das Buch sind eine gute Investition. Jetzt frage ich mich nur noch: Wann kommt der Everest?
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am 22. August 2011
Wovon handelt das Buch?
Von einem, der auszog, das Klettern zu lernen und dabei nicht nur den Berg, sondern hauptsächlich sich selbst entdeckt.

Und wie liest es sich so?
Viel bequemer und amüsanter als ein Ausflug auf den Mount Everest!
Der Nicht-Alpinist muss sich an einigen Stellen kühn über Fachausdrücke hinweghangeln. Man kann aber darauf vertrauen, dass Begriffe, die einem aus dem Alltag nicht vertraut sind, entweder ein Kletter-Utensil oder eine bestimmte Steinform beschreiben. Also: Einfach nicht hinunter sehen, darauf vertrauen, dass der Sicherungshaken im Textgestein hält und weiter lesen - schnell wird man mit der Aussicht auf überaus funkelnd witzige Passagen belohnt.

Wer sollte dieses Buch lesen?
A) Der Kletterer, der wissen möchte, warum er das um Himmelswillen immer wieder auf sich nimmt.
B) Der Mensch, der sich anschickt, Kletterer zu werden und das vielleicht noch gar nicht weiß.
C) Jemand, der einfach nur verstehen möchte, was die Kollegin, den Freund, die Liebste oder den Liebsten zu lebensgefährlichen Ausflügen treibt, wo man doch bequem die Seilbahn nehmen könnte.

Fazit:
Bringt Spaß. Bergeweise.
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am 15. November 2014
Kann mich den anderen Rezensenten nur zum Teil anschließen.
Das fängt mit dem Geständnis des Autors im Vorwort an, daß das Buch gar nicht aufzeige, wie der Autor Kletterer geworden sei, sondern es handelt sich um eine lose unzusammenhängende Sammlung von in Bergmagazinen erschienenen Artikeln. Diese versieht der Autor als "Feigenblatt" mit einem einführenden Kapitel, wie er auf die Idee zum Klettern kam. Fertig ist ein Buch!

Schade, Chance vertan. Anstatt aufzuzeigen, wie die ersten Schritte abliefen, vielleicht Kurse in einer Kletterhalle, die ersten Ausflüge in die Berge (oder Mittelgebirge nahe der norddeutschen Heimat?), wie kam er zu seinem Klettermentor Rolf? Nichts! Da hätte sich der Autor ja nochmals Arbeit machen müssen ...

Ja, das Buch liest sich locker und schnell. Aber die flapsige Sprache klingt oft recht gewollt.
Praktische Tipps zu den Touren oder Tiefgang, z.B. Reflexionen über die Gefahren am Berg oder Risikobereitschaft, darf man nicht erwarten. Im Gegenteil: im Kapitel der Beschreibung der Begehung des Biancogrates am Piz Bernina offenbart der Autor eine haarsträubende Geisteshaltung zum Thema Risikoverhalten am Berg: bei sehr schlechten Bedingungen kommen sein Partner und er an umkehrenden Bergführern samt Kunden vorbei und werden von ihnen angesprochen und zum Umkehren aufgefordert, und der Autor belustigt sich nun über diese Bergführer, die sauer über die beiden Protagonisten seien, da die Bergführer nun ihrereseits gegenüber ihren Kunden die eigene Umkehr schwerer rechtfertigen könnten.
Diese wie auch andere Kapitel des Buches wirken oftmals wie unreife Schülerzeitungsaufsätze.
Der Autor kokettiert penetrant mit seiner Uneitelkeit und demonstriert mit diesem Buch genau das Gegenteil.

Wie man es besser und deutlich entspannter und sympathischer machen kann zeigt Peter Schneckenleitner in seinem Buch "12 Berge: Ein Ratgeber für jedermann".
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am 17. August 2011
...jedenfalls für mich: aus der gleichen Stadt stammend, der Impuls zum Klettern ebenfalls der (Berg-)Literatur entsprungen, bei Kletterbeginn (natürlich in den Dolomiten) noch ein paar Jahre älter und auch ständig mit der Nikotinsucht ringend.
Christoph Willumeit beschreibt mit viel Selbstironie seinen ganz persönlichen Weg in die Berge. Wie im wahren Leben geht meist alles gut - trotz so manchen Handicaps wie fehlender Kondition, nackter Angst, zu spätem Aufstehen oder Stress mit dem Seilpartner. Allen, die den angelsächsischen Humor lieben und lieber Brunnert als Messner lesen, wird dieses Buch gefallen. Fragt sich nur eines: sollte ich ihn mal in einer Route treffen - hat er dann ne Kippe für mich?
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am 31. August 2015
Meinen Geschmack hat der Autor mit seinem Schreibstil voll und ganz getroffen.

Er schreibt, in meinen Augen, sehr humorvoll und verbildlicht die Landschaften, Umgebungen und Situationen, in denen die Protagonisten unterwegs sind bzw. sich befinden, sehr gut. Das Buch befasst sich, neben dem Klettern/Bergsteigen und Auszügen des Autors auf dem Weg dahin, auch mit zwischenmenschlichen Situationen (Konflikte, etc.) zwischen dem Autor und seinem Kletterpartner sowie seinen Gedankengängen. Das geschilderte Vorgehen und die Entscheidungen während der Touren, wie eine der vorherigen Bewertungen kritisiert, sind nicht zentraler Bestandteil des Buches und auch keine Empfehlungen des Autors. Jeder muss beim Klettern/Bergsteigen seine eigenen Grenzen kennen, sich damit verbundenen Risiken bewusst sein und entsprechend der vorherrschenden Situation gemäß dieser handeln.

Ich finde seine Erzählungen gelungen und würde das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen. Vielleicht erscheint ja noch eine Fortsetzung - nur vielleicht mit etwas mehr farbigen Bildern vom Weggefährten ;-)
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am 24. September 2013
Das ist die alpine Buchempfehlung des Jahres. Wunderbar geschrieben,
köstlich zu lesen, versehen mit viel Humor, Ironie und auch Sarkasmus.
Christoph Willumeit gelingt die hohe Kunst der Selbstverspottung in
genialer Weise.

Besagter Herr Willumeit ist 37 Jahre alt, starker Raucher, leidenschaftlicher
Alkohol-Trinker, ordentlich übergewichtig, ausdauernder Langschläfer,
akademischer Lebenskünstler und . . . . . lebt zufrieden in den Ebenen
Hamburgs. Wahrlich nicht die besten Voraussetzungen für einen
Bergsteiger.

In einer durchzechten Nacht hört er erstmals von George Mallory. Tags
darauf beschließt er, wiewohl wieder nüchtern, Kletterer zu werden.
Das war der Anfang.

13 Jahre später, also heuer, klettert er noch immer. In den Dolomiten,
den Westalpen, in Schottland. Wie es dazu kam, warum er damit nicht
aufhört, auch davon handelt dieses Buch. Freilich auch von der
grandiosen Anatomie eines Streits. Bitte unbedingt lesen, Seite für
Seite, uneingeschränkte
Empfehlung.
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am 22. Juli 2011
Hier weiß einer genau, was er tut: beim Klettern (andernfalls hätte er wohl nicht mehr darüber schreiben können) und beim Schreiben auch, denn selbst ich als Nichtkletterin habe das handliche Büchlein in einem Rutsch verschlungen. Kenner finden hier zweifellos viele schöne Routen besprochen, Laien aber bekommen auf höchst unterhaltsame Weise eine Ahnung davon, wie das so ist mit der Kletterei: die keuchende Anspannung am Berg, das erlöste Rumgealbere am Gipfel, die Dynamik in der Seilschaft, gewürzt durch die Schönheiten der Natur, die Unbilden des Wetters und fernsehergroße Flugobjekte. So nah lässt der Autor den Leser an sich heran, dass man manchmal fast vergisst, dass man gerade sicher und trocken auf dem Sofa sitzt. Und obwohl es in Christoph Willumeits Bergwelt keineswegs dauernd idyllisch oder heroisch zugeht, hat man nach der Lektüre ein bisschen besser verstanden, warum dieser Sport für viele, die ihn ausüben, zur Leidenschaft wird. Sehr gut und der Stimmung zuträglich sind im Übrigen die Schwarz-Weiß-Fotos, die sich durch das Buch ziehen.
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am 28. Juli 2012
DIESES BUCH HABE ICH MIR AUFGRUND DER BEURTEILUNGEN BEI AMAZON GEKAUFT. ICH INTERESSIERE MICH SEHR FÜR BERGSTEIGERLITERATUR, NATURGEMÄß WIRD ES DABEI OFT SEHR DRAMATISCH. DIESES BUCH BILDET EINEN ABSOLUTEN GEGENSATZ ZU VIELEN ANDEREN BÜCHERN AUS DIESER KATEGORIE.DAS BUCH IST WITZIG UND KURZWEILIG, ICH HABE OFT LAUT LOSGELACHT. AUßERDEM MACHT DIESES BUCH MIR ALS FLACHLANDTIROLER MUT SO ETWAS AUCH MAL IN KLEINEREM MAßSTAB ZU VERSUCHEN. BEI ALLER WITZIGKEIT TEILTE SICH MIR ABER DOCH EINE GEWISSE FASZINATION MIT UND DER AUTOR HAT ES GESCHAFFT DAS ICH DIESES BUCH NUR SCHWER AUS DER HAND LEGEN KONNTE. MEIN NÄCHSTER URLAUB WIRD IN DEN ALPEN STATTFINDEN..WILL MAL ECHTE BERGE SEHEN. ICH KANN DIESES BUCH NUR EMPFEHLEN!!!
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am 22. Oktober 2013
der klappentext verspricht wirklich weder zu viel, noch zu wenig.
Die mehr oder weniger aneinander gereihten kurzgeschichten sind angenehm zu lesen und sind zudem oft sehr witzig gestaltet. Man hat auf jeden fall das gefühl, dass es sich dabei um die wahren eindrücke handelt. Nichts verfälschtes und keine heroischen beweihräucherungen und dennoch etwas lehrreich (keineswegs in technischer hinsicht).
Das Buch gibt Anregungen und lässt darauf hoffen, dass man selber noch die möglichkeiten hat (gerad als Flachlandbewohner) ein paar interessante Ausflüge in den Bergen zu erleben.
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am 18. Juli 2011
Ja, wie wird man eigentlich Kletterer? Besonders wenn man aus Norddeutschland kommt, wo ja wenig Berge rumstehen. Einfach: man hat Talent, Lebenserfahrung und etwas Glück bei Bücherfunden in Antiquariaten. Christoph Willumeit beschreibt höchst amüsant und unterhaltend wie er durch Zufall mit Mitte 30 zum Alpinen Klettern kam und seinem Berichten nach 10 Jahre später durchaus beeindruckende Leistungen vorweisen kann. In 14 Kapiteln klettert, quält, keucht, fürchtet und freut sich der Leser mit ihm durch diverse anspruchsvolle Alpen Routen mit imponierenden Namen und auch Patagonien wird nicht ausgelassen. Durch seine Selbstironie und den meisterlichen Wortschwung hält Herr Willumeit den Leser, ob Novize oder Alpenkönig, bis zum Schluss bei guter Laune. Ein Buch für die, die wissen wovon er redet und die, die noch auf den Bergruf warten, es lohnt sich.
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