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Wie man Kletterer wird: Reportagen von einem, der rein zufällig den Berg rufen hörte
 
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Wie man Kletterer wird: Reportagen von einem, der rein zufällig den Berg rufen hörte [Broschiert]

Christoph Willumeit
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 188 Seiten
  • Verlag: Panico Alpinverlag; Auflage: 1 (8. Juni 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 393674078X
  • ISBN-13: 978-3936740783
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 86.507 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Christoph Willumeit, in Hamburg geboren und inzwischen Berliner, ist ein alpin ziemlich Spätberufener.
Eingehend und eindrücklich schildert er in seiner ersten Geschichtensammlung, wie man vom Barhocker an den Berg gelangt, sich dort heillos verirrt und warum man nach mühseligem Abstieg gleich wieder ganz dringend aufsteigen muss. Die branchenüblichen Höchstleistungen, Heldentaten und farbenfrohen Erfrierungen interessieren ihn dabei nur am Rande. In Willumeits Buch geht es vielmehr um die Drangsale des ganz normalen Kletterers - und um die Verwunderung darüber, dass man einer bestürzend nutzlosen Beschäftigung mit Haut und Haaren verfallen ist. Und dann geht es noch um Zufall, um Angst, um wilde Streitereien und alpine Seligkeit, um schottischen Matsch und die unbedingte Vermeidung von Konditionstraining. Kurz gesagt: Es geht um alles!

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wann kommt der Everest? 18. Juli 2011
Willumeit schreibt in dem amüsanten, auch dem Laien zugänglichen kleinen Büchlein über seine späte Leidenschaft, das Klettern. Dabei muss er es zu beachtlichen Fertigkeiten gebracht haben, denn Ereignisse wie niederstürzendes Geröll, Abstürze senkrecht ins Nichts, Erfrierungen in den Eiswänden schottischer Berge (es scheint dort nicht nur Schafshügel zu geben), um nur weniges zu nennen, kann man, ohne daran zugrunde zu gehen, wohl ohne sehr viel Training nicht überleben.
Willumeit hält ironisch Distanz zu sich, aber ein bisschen stolz ist er wohl (mit Recht) auf seine Leistungen als Spätberufener. Unterhaltsam ist sein Verhältnis zu Ralf, der ihn zu dem Sport gebracht hat, und mit dem ihn eine herzliche Hassliebe verbindet, was man sofort nachempfinden kann.
Für mich als jemand der Sport (wenn überhaupt)nur in der Fläche betreibt und Höhenangst bereits beim Blick aus dem Fenster bekommt, ist dieses Buch ein gelungener Versuch zu erklären, warum es Menschen gibt, die stundenlang an steilen Felsen hochklettern, um dann sofort auf der anderen Seite wieder abzusteigen. Der Weg scheint wie so häufig das Ziel zu sein. Die schlappen 10¤ für das Buch sind eine gute Investition. Jetzt frage ich mich nur noch: Wann kommt der Everest?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ja, wie wird man eigentlich Kletterer? Besonders wenn man aus Norddeutschland kommt, wo ja wenig Berge rumstehen. Einfach: man hat Talent, Lebenserfahrung und etwas Glück bei Bücherfunden in Antiquariaten. Christoph Willumeit beschreibt höchst amüsant und unterhaltend wie er durch Zufall mit Mitte 30 zum Alpinen Klettern kam und seinem Berichten nach 10 Jahre später durchaus beeindruckende Leistungen vorweisen kann. In 14 Kapiteln klettert, quält, keucht, fürchtet und freut sich der Leser mit ihm durch diverse anspruchsvolle Alpen Routen mit imponierenden Namen und auch Patagonien wird nicht ausgelassen. Durch seine Selbstironie und den meisterlichen Wortschwung hält Herr Willumeit den Leser, ob Novize oder Alpenkönig, bis zum Schluss bei guter Laune. Ein Buch für die, die wissen wovon er redet und die, die noch auf den Bergruf warten, es lohnt sich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht nur für Alpinisten 22. August 2011
Von Greta G.
Wovon handelt das Buch?
Von einem, der auszog, das Klettern zu lernen und dabei nicht nur den Berg, sondern hauptsächlich sich selbst entdeckt.

Und wie liest es sich so?
Viel bequemer und amüsanter als ein Ausflug auf den Mount Everest!
Der Nicht-Alpinist muss sich an einigen Stellen kühn über Fachausdrücke hinweghangeln. Man kann aber darauf vertrauen, dass Begriffe, die einem aus dem Alltag nicht vertraut sind, entweder ein Kletter-Utensil oder eine bestimmte Steinform beschreiben. Also: Einfach nicht hinunter sehen, darauf vertrauen, dass der Sicherungshaken im Textgestein hält und weiter lesen - schnell wird man mit der Aussicht auf überaus funkelnd witzige Passagen belohnt.

Wer sollte dieses Buch lesen?
A) Der Kletterer, der wissen möchte, warum er das um Himmelswillen immer wieder auf sich nimmt.
B) Der Mensch, der sich anschickt, Kletterer zu werden und das vielleicht noch gar nicht weiß.
C) Jemand, der einfach nur verstehen möchte, was die Kollegin, den Freund, die Liebste oder den Liebsten zu lebensgefährlichen Ausflügen treibt, wo man doch bequem die Seilbahn nehmen könnte.

Fazit:
Bringt Spaß. Bergeweise.
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