Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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150 von 157 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Opportunismus pur...., 17. November 2003
Der Titel erklärt worum es geht, eine Methodik Freunde zu gewinnen. Wer dieses Buch kauft verrät schon viel über sich selbst, nämlich dass er glaubt es gäbe eine solche Methodik. Nun gut, Sie sind schon mitten drin und es empfiehlt sich daher auch dieses Buch zu kaufen. Vielleicht befällt Sie beim Lesen manchmal ein komischer Beigeschmack der Manipulationen, der Opportunitäten eben so beiwohnt... aber Sie sollten weiter lesen. Weshalb? Es ist ein hervorragendes Lehrbuch, wie Menschen normalerweise reagieren. Gut beschrieben, gut analysiert und mit guten Anweisungen versehen. Gute Freund gewinnt man damit allerdings nicht, nur gute Opportunisten, die uns exakt dann wieder verlassen, wenn wir die "Funktion des Nutzenbietens" nicht mehr aufrecht erhalten können. Wer sich ernsthaft mit Liebe und Freundschaft beschäftigt braucht dieses Buch nicht, sollte es aber trotzdem lesen, damit ihm auffällt, wie methodisch fehlerhaft manche (auch wir selbst) an Partnerbindungen herangehen. Für Verkäufer und Manager ein gutes Buch, eben um die Opportunisten, die einen umgeben zu identifizieren. Eventuell ist man selbst daran schuld, weil man auf die Carnegie Methode unbemerkt reagiert - inosfern ein gutes Buch zur Eigenreflexion. Überall dort, wo es von Kundennutzen spricht hervorragend, überall dort wo es um eigene Gesinnungen, die absichtlich opportunistisch werden, weniger hervorragend. Dale Carnegie hätte sich selbst wahrscheinlich als altruistisch bezeichnet und jeden Opportunismus abgelehnt. Wer Lust hat, die Grenzlinie zwischen beiden genauer zu untzersuchen, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Lesen Sie es nicht als kochbuchartige Anweisung sondern als kritische Reflexion im Umgang mit Ihren sozialen Beziehungen. Dass dieses Buch zum Welterfolg wurde sollte Sie besonders nachdenklich machen. Versuchen Sie die Frage zu klären, ob es an dem allgemeinen Wunsch nach Freunden liegt oder an der allgemeinen Unfähigkeit Freundschaften zu schliessen. Wie Sie wissen, liegt es meistens daran, dass wir uns selbst nicht ausreichend mögen, um die Kraft zu ernsten Freundschaften zu haben. Dale Carnegie wird Sie nachdenklich machen, zeitweise hoch begeistern, an anderer Stelle wieder abschrecken ... Eben eine gute Gelegenheit über sich selbst nachzudenken, weshalb man einmal so und einmal anders reagiert. Am Ende werden Sie mit sich selbst Freundchaft schliessen - auch ein lohnenswertes Ergebnis dieser anregenden Lektüre.
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Abschreckender Titel, genialer Inhalt!, 29. August 2006
Obwohl der Titel dieses Buches den Anschein macht, dass man einsam im sozialen Gefüge rumirrt, verbirgt sich jedoch darin ein Regelwerk, welches grundlegend für das Auskommen mit unseren Mitmenschen ist. Leicht zu lesen und anschauliche Beispiele schmücken den Klassiker von Carnegie. Die Besonderheit in diesem Buch, was es zu anderen Selbsthilfe Büchern abhebt ist, dass es eine Problemlösung auf äußerst freundliche art anbietet.
Die Rückseite verspricht die Entwicklung zu einem besseren Gesellschafter und "angenehmeren" Mitmenschen. Es zeigt auf, wie man mit kleinen Handlungen, die Menschen um sich herum begeistern kann.
Im Großen und Ganzen kann man dieses Buch nur empfehlen. Es ist ein zeitloses Meisterwerk, welches früher wie heute gelesen und verstanden wird. Die angeführten Beispiele wirken etwas überholt, was aber trotzdem nichts von der Anschaulichkeit und der Botschaft des Autors nimmt.
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wer sagt, dieses Buch sei schlecht, hat es nicht gelesen!, 1. August 2007
Warum bin ich einsam? Warum hört mir nie jemand zu? Warum interessiert sich keiner für meine Probleme? - Ganz einfach: weil sich jeder andere Mensch genau dieselben Fragen stellt.
Als ich mir dieses Buch kaufte, erwartete ich ein paar Tricks und Kniffe, wie man Menschen dazu bringt, sich für einen zu interessieren und diese Erwartung wurde zu 100% erfüllt, allerdings ganz anders als erwartet. "Wie man Freunde gewinnt" leitet den Leser nicht dazu an, Menschen zu manipulieren, im Gegenteil: der Autor stellt deutlich heraus, dass seine Strategie nur funktioniert, wenn man seinen Mitmenschen gegenüber echtes - und nicht etwa geheucheltes - Interesse entgegenbringt. Wie der Titel schon sagt: es geht nicht darum, Menschen in seinen Bann zu ziehen (auch, wenn das durchaus ein angenehmer Nebeneffekt sein kann), sondern darum, Freunde zu gewinnen - und das beruht für gewöhnlich auf Gegenseitigkeit.
Zugegeben: obwohl ich das Buch erst zur Hälfte gelesen habe, konnte ich es nicht abwarten, eine Rezension zu schreiben.
Dieses Buch vermittelt viel mehr als es verspricht: es erweitert den Horizont, es zeigt, wie interessant es ist, sich nicht nur auf sich selbst, sondern vielmehr auf andere zu konzentrieren, es hilft, zufriedener und glücklicher zu werden und - last but not least - Freunde zu gewinnen, beliebt und einflussreich zu werden.
Wer die Tipps des Autors im ersten Kapitel beherzigt (wie man mit dem Buch die größten Erfolge erzielt), der muss die Anregungen, die im Verlauf des Buches gegeben werden, nicht stur runterbeten, sondern bekommt durch das mehrmalige Lesen, das Anstreichen von Textpassagen usw. eine völlig neue Grundeinstellung zu sich und anderen - und das im positiven Sinne.
Ich habe gestern angefangen, ein paar der Anregungen umzusetzen und herausgefunden, wie interessant es sein kann, anderen Menschen einfach zuzuhören. Oft reicht schon eine kurze Frage zu einem Thema, das den anderen interessiert, und schon sprudelt es aus ihm heraus.
Dieses Buch und die Erfolge, die man durch die Lektüre automatisch hat, sind derart verblüffend, dass es sich auch für 100 Euro noch lohnen würde, es zu kaufen!
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