Lange Zeit habe ich mich immer wieder gefragt, warum ich nicht demütig sein kann. Unmissverständlich und klar wurde mir bereits in der zweiten Zeile des Abschnittes Der Löffel der eigenen Kompromisse die Antwort gegeben! Weil ich nicht demütig sein will, sondern auf dem Level ich möchte gern verharre.
Erschreckend deutlich zeigt Zanko dem Leser auf, welch Theaterstücke und Kompromisse wir als unser Leben bezeichnen und nicht fähig sind der Wahrheit ins Auge zu sehen und sie gar nicht sehen wollen. Mit ich möchte gern finden wir tausend Ausreden, Gründe und Zielstellung in unserem Leben, untermauern unsere Ängste und spielen uns selbst eine heile Welt vor. Wer aber wirklich etwas verändern will, muss den Schritt in die Kompromisslosigkeit wagen und das Niveau des Wollens erlangen.
Ein erster Schritt in die Kompromisslosigkeit ist die nackte Konfrontation mit diesem Werk.