... wurde versucht kindlich gerecht in Worte zu fassen. Mir hat das Buch bedingt gefallen. Generell ist es okay für 4-Jährige, jedoch ist das Buch dafür zu wenig illistriert meiner Meinung nach. Die Geschichte umfasst 50 Seiten, zwar groß geschrieben, so dass es Erstleser evtl. auch allein lesen könnten, aber für 4-jährige ist das Buch zu "langatmig" finde ich. Teilweise sind beide Seiten voll beschrieben und dann kommt mal wieder ein kleines Bild.
Die Vorstellung der Verbrennung des toten Körpers ist sowohl für einen Erwachsenen aber mehr noch für ein Kind schwer zu verstehen. Verbrennt sich das Kind einmal hat es Schmerzen. Hatte der Opa dann auch Schmerzen? Das wird dem Kind damit erklärt, dass der Opa "vielleicht ja auch froh war, ihn dalassen zu können, seinen Körper, wo der doch alt und voller Schmerzen war und es ihm ohne ihn bestimmt besser ging." Find ich gut erklärt. Aber anschließend gehts halt nur noch ums Krematorium und nicht mehr darum was mit Opas Seele geschieht, was also wieder viele Fragen beim Kind aufwirft. Ich habe mir einige Kinderbücher bestellt, die sich mit dem Thema Tod befassen und denke ich werde aus allen etwas mitnehmen und meinem Sohn ein eigenes kleines Buch speziell für unsere Situation schreiben, mit Bildern seiner Oma und ihrer Geschichte.