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Wie kommt der Hunger in die Welt?: Ein Gespräch mit meinem Sohn [Taschenbuch]

Jean Ziegler , Hanna van Laak
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. November 2002
»Hunger ist kein Schicksal, sondern gemacht.«
Warum sterben Menschen an Hunger, während andere Nahrungsmittel vernichten? Jean Ziegler stellt sich den Fragen seines Sohnes und erklärt prägnant und anschaulich eine der größten Ungerechtigkeiten unserer Zeit.



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Wie kommt der Hunger in die Welt?: Ein Gespräch mit meinem Sohn + Die neuen Herrscher der Welt: und ihre globalen Widersacher + Wir lassen sie verhungern: Die Massenvernichtung in der Dritten Welt
Preis für alle drei: EUR 34,94

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: cbt (1. November 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570300595
  • ISBN-13: 978-3570300596
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
  • Originaltitel: La faim dans le monde expliquee a mon fils
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 92.690 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ziegler weiß, wovon er spricht. (...) Er ist Fachmann in Sachen Hunger - streitbar und umstritten. Ein Los, das er mit anderen teilt, die angesichts empörender Zustände und zynischer »Lösungen« nicht resignieren, sondern sich tatsächlich noch empören und die Welt verändern wollen. (SZ)

Ziegler will - wie in fast allen seinen Büchern - provozieren, diesmal zum Wohle einer Mehrheit. Dafür legt er sich mit den Mächtigen der Welt an: mit den Rohstoffspekulanten, mit dem globalen Finanzkapital und mit dem Neoliberalismus, der das Erbe der Aufklärung zerstört. Ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit! (Hessischer Rundfunk)

Jean Ziegler ist ein engagierter Streiter gegen die Exzesse kapitalistischer Gewinnsucht, ein Aufklärer und Provokateur zugleich. (Hans Koschnik)

Klappentext

Ziegler weiß, wovon er spricht. (...) Er ist Fachmann in Sachen Hunger - streitbar und umstritten. Ein Los, das er mit anderen teilt, die angesichts empörender Zustände und zynischer »Lösungen« nicht resignieren, sondern sich tatsächlich noch empören und die Welt verändern wollen.
SZ

Ziegler will - wie in fast allen seinen Büchern - provozieren, diesmal zum Wohle einer Mehrheit. Dafür legt er sich mit den Mächtigen der Welt an: mit den Rohstoffspekulanten, mit dem globalen Finanzkapital und mit dem Neoliberalismus, der das Erbe der Aufklärung zerstört. Ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit!
Hessischer Rundfunk

Jean Ziegler ist ein engagierter Streiter gegen die Exzesse kapitalistischer Gewinnsucht, ein Aufklärer und Provokateur zugleich.
Hans Koschnik


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einführung in ein komplexes Thema 4. Januar 2006
Format:Taschenbuch
Dieses Buch gibt eine informative Einführung in ein sehr komplexes und auch sehr kompliziertes Thema.
Wer sich schon einegehender mit den Problemen beschäftigt hat, der liest dieses Buch wohl ziemlich schnell durch.
Ich finde es aber eine nette, nicht zu erdrückende Einführung, bei der besonders die Frage nach dem "WARUM?" behandelt wird.

Jean Ziegler, Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, erzählt in einem fiktiven Gespräch mit seinem Sohn, warum es Hunger auf der Welt gibt, und warum dieser nicht weniger, sondern mehr wird.

Dies ist besonders für Kinder und Jugensliche eine gute Einführung und Meinungsbildung, da es einfach, denoch informativ geschrieben ist.

Ich fand das Buch sehr interessant und es regt zudem das Interesse an, sich in einigen der angeschnittenen Bereiche weiter zu vertiefen.

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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen etwas oberflächlich und sehr emotional 10. Mai 2009
Von Flynx
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Jean Zieglers Buch soll eine Einführung in das Thema Wie kommt der Hunger in die Welt" sein. Auf einfach verständliche Weise legt Ziegler in Form eines fiktiven Gesprächs mit seinem Sohn seine Sicht dieser Frage dar.

Leider erscheint Zieglers Analyse in vielen Punkten oberflächlich und emotional getrübt. Auch gelingt es ihm nicht, seine eigene Position innerhalb des Systems der internationalen Hilfsorganisationen zugunsten einer übergeordneten Warte zu verlassen und deren Handeln kritisch zu hinterfragen. Er empört sich über die mangelnde Hilfe der reichen Staaten für die Hungernden der dritten Welt, ohne jedoch langfristige Lösungen des Problems vor Ort aufzuzeigen. Fremdhilfe kann immer nur eine kurzzeitige Lösung sein. Langfristig führt sie zu Abhängigkeit. Er beschreibt die aufopferungsvolle Arbeit der internationalen Hilfs- und Entwicklungsorganisationen in heldenhaften Farben, ohne jedoch die offensichtliche, langfristige Wirkungslosigkeit dieser Arbeit aufzuzeigen und neue Ansätze zu entwickeln.
Der Bürgerkrieg als Ursache des Hungers in vielen Staaten Afrikas und Lateinamerikas wird gegeißelt. Als Auslöser dieser Kriege beschreibt Ziegler Fremdsteuerung durch die reichen Staaten oder die bösen" internationalen Konzerne. Das Opfer ist hingegen immer der edle Wilde". Diese Romantisierung der Opfer und die klare Einteilung der Welt in Gut und Böse erfolgt durch den gesamten Text. Natürlich gab und gibt es die Einflussnahme fremder Mächte und Konzerne. Das sich jedoch auch nach erfolgreichen Revolutionen die neuen Machthaber in Ländern der dritten Welt regelmäßig in kürzester Zeit als genauso korrupt wie ihre Vorgänger erwiesen und das gleiche System der Vetternwirtschaft lebten, wird ausgeblendet. Das es gerade in Afrika vielfach anscheinend nicht gelingt den Menschen ein Nationalgefühl anstatt der Verhaftung in Stammesdenken zu geben, um landesinterne Konflikte und Vetternwirtschaft, die daraus entstehen, zu überwinden, wird nicht problematisiert. Wenn Ziegler dann an Punkte gelangt, die sein Modell nicht mehr erklären kann, nimmt er Zuflucht in die Emotionalität, empört sich und ruft den Altruismus des Menschen an. Der wesentliche Grund, warum Kapitalismus so gut oder besser so viel effektiver funktioniert, liegt meines Erachtens im wesentlichen darin, dass er nicht auf Altruismus, sondern auf den natürlichsten Instinkten des Menschen aufsetzt. Diese sind nun mal zutiefst egoistisch.
Erstaunlich fand ich, wie ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung des Hungers in diesem Buch völlig marginalisiert wird: Bevölkerungswachstum. In vielen Staaten der dritten und zweiten Welt muss die Wirtschaft jedes Jahr gewaltige Steigerungen erreichen, nur um das Wachstum der Bevölkerung auszugleichen (China z.Zt. ca. 6 % pro Jahr). Zieglers einziger Kommentar dazu ist ein: Ach das passt schon!

Insgesamt ist dieses Buch ein hilfreicher Ansatz als Ausgangspunkt für eigene Überlegungen, sollte aber sehr kritisch gelesen werden.
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33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr informativ, aber... 25. Mai 2002
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch ist sehr informativ und enthält eine Menge interessanter Fakten und Zahlen. Dafür und für den humanitären Aufklärungscharakter hätte es durchaus 5 Sterne verdient.

Aber:

Das "Gespräch mit [seinem] Sohn" wirkt dermaßen gekünstelt (ist es ja auch) und unwirklich, daß es einfach nervt. Stattdessen hätte ein normaler Text gereicht. Kein normaler Fragesteller baut in seine Fragen Aufzählungen und sonstige Informationen ein. Rein schriftstellerisch verdient das Buch gerade mal 2 Punkte.

Und:

Der Hauptteil, also dieses sogenannte Gespräch, ist wirklich gut (inhaltlich). ABER was danach kommt, der Epilog und das Nachwort, zeugen davon, daß der Autor nicht im Mindesten die eigentlichen Mechanismen versteht. Besonders seine Hinweise auf das dümmliche und fatale Modell des Gesellschaftsvertrags nach Jean-Jaques Rousseau haben mir jegliche Begeisterung am Buch geraubt. Wer Elend sieht, sollte auch WIRKLICH die Hintergründe hinterfragen. Dazu kann ich nur das Buch "Die revolutionäre Frage - Föderalismus, Sozialismus, Antitheologismus" von Michael A. Bakunin empfehlen und dort wiederum im Hauptabschnitt Antitheologismus die ausführliche Diskussion des Gesellschaftsvertrages.

FAZIT: Sehr informative Darstellung, eher mangelhaft umgesetzt und mit katastrophal falschen (nicht logisch hinterfragten) Schlußfolgerungen!

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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen naja, doch nicht die Lektuere die ich erwartete
ich bin von dem Buch nicht wirklich begeistert und es gefaellt mir nicht wie es geschrieben ist, aber das ist schliesslich eine rein subjektive bewertung. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Markus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Darum Jugendgerecht weil
es in Interview-Form geschrieben ist und offenbar auf Ziegler's Sohn zugeschnitten. Trotzdem oder grade deswegen zeigt er die Mechanismen die dem Welthunger Vorschub leisten auf. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. April 2011 von "Kaktusblüte"
1.0 von 5 Sternen Schwach umgesetzt
Jean Ziegler ist ein profunder Kenner der herrschenden Ungerechtigkeit zwischen Erster und Dritter Welt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. März 2010 von Peter Schneider
5.0 von 5 Sternen Tja, wie kommt er nun in die Welt - der Hunger
Daß dies kein echtes Vater - Sohn-Gespräch ist war mir von vornherein klar.
Das Buch ist aber gut geschrieben und beschreibt die Sachlage klar und einfach. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. November 2009 von Peter Kirstein
3.0 von 5 Sternen Von wenigen Glanzpunkten abgesehen eine große Enttäuschung
Jean Ziegler ist ein bekannter Schriftsteller und arbeitet seit 2000 als Sonderberichterstatter der UNO-Menschenrechtskommission für das Recht auf Nahrung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. September 2004 von "markusbeckmann3"
2.0 von 5 Sternen Anklage gelungen, aber wo bleibt die Lösung?
Dieses Buch klagt den Hunger und die Unterernährung in der Welt an. 800 Millionen Menschen leben ohne ausreichende Ernährung, jährlich verhungern rund hundert... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2003 von "djauernig4"
2.0 von 5 Sternen Welche Lösung gibt es für den Hunger in der Welt?
Dieses Buch klagt den Hunger und die Unterernährung in der Welt an. 800 Millionen Menschen leben ohne ausreichende Ernährung, jährlich verhungern rund hundert... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. August 2003 von "djauernig2"
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