Warum sterben Menschen an Hunger, während andere Nahrungsmittel vernichten? Jean Ziegler stellt sich den Fragen seines Sohnes und erklärt prägnant und anschaulich eine der größten Ungerechtigkeiten unserer Zeit.
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Produktinformation
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Ziegler will - wie in fast allen seinen Büchern - provozieren, diesmal zum Wohle einer Mehrheit. Dafür legt er sich mit den Mächtigen der Welt an: mit den Rohstoffspekulanten, mit dem globalen Finanzkapital und mit dem Neoliberalismus, der das Erbe der Aufklärung zerstört. Ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit!
Hessischer Rundfunk
Jean Ziegler ist ein engagierter Streiter gegen die Exzesse kapitalistischer Gewinnsucht, ein Aufklärer und Provokateur zugleich.
Hans Koschnik
Jean Ziegler, Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, erzählt in einem fiktiven Gespräch mit seinem Sohn, warum es Hunger auf der Welt gibt, und warum dieser nicht weniger, sondern mehr wird.
Dies ist besonders für Kinder und Jugensliche eine gute Einführung und Meinungsbildung, da es einfach, denoch informativ geschrieben ist.
Ich fand das Buch sehr interessant und es regt zudem das Interesse an, sich in einigen der angeschnittenen Bereiche weiter zu vertiefen.
Aber:
Das "Gespräch mit [seinem] Sohn" wirkt dermaßen gekünstelt (ist es ja auch) und unwirklich, daß es einfach nervt. Stattdessen hätte ein normaler Text gereicht. Kein normaler Fragesteller baut in seine Fragen Aufzählungen und sonstige Informationen ein. Rein schriftstellerisch verdient das Buch gerade mal 2 Punkte.
Und:
Der Hauptteil, also dieses sogenannte Gespräch, ist wirklich gut (inhaltlich). ABER was danach kommt, der Epilog und das Nachwort, zeugen davon, daß der Autor nicht im Mindesten die eigentlichen Mechanismen versteht. Besonders seine Hinweise auf das dümmliche und fatale Modell des Gesellschaftsvertrags nach Jean-Jaques Rousseau haben mir jegliche Begeisterung am Buch geraubt. Wer Elend sieht, sollte auch WIRKLICH die Hintergründe hinterfragen. Dazu kann ich nur das Buch "Die revolutionäre Frage - Föderalismus, Sozialismus, Antitheologismus" von Michael A. Bakunin empfehlen und dort wiederum im Hauptabschnitt Antitheologismus die ausführliche Diskussion des Gesellschaftsvertrages.
FAZIT: Sehr informative Darstellung, eher mangelhaft umgesetzt und mit katastrophal falschen (nicht logisch hinterfragten) Schlußfolgerungen!
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