Ich habe das Buch zufällig in einem Buchladen entdeckt und es sofort gekauft. Ich koche zwar gerne und recht gut, merke aber doch an einigen Stellen, dass mir das Wissen und die Basics fehlen.
Das Buch startet mit einem echten Basic, dem Spiegelei und zahlreichen Variationen. Und steigert sich über Spaghetti Carbonara, Risotto und glasiere Möhren zu einem Creme bruleé.
Oder haben Sie sich schon mal gefragt, wie Sie r i c h t i g im Wok braten? Wie werden Bohnen und Spinat richtig lecker? Auf all diese Fragen gibt Sebastian Dickhaut Antworten. Als gelernter Koch erklärt er die "Spielregeln" aller Gerichte im Buch. Und das nicht herablassend, sondern einleuchtend, einfach und anschaulich.
Das Buch macht viel Lust aufs Mitmachen, man möchte schon nach den ersten Seiten loskochen... Was in den meisten Fällen kein Problem sein sollte, selbst wenn der Supermarkt schon geschlossen ist. Denn es sind wirklich viele Rezepte, die aus den Zutaten bestehen, die (fast) jeder im Kühlschrank hat. Sogar als berufstätige Frau. :) Auf meiner Liste für die nächste Zeit steht z.B. der Schokoladencroque: zwischen 2 Toastbrothälften wir eine halbe Tafel Lieblingsschokolade geschmolzen und zu einem guten Kaffee gegessen. Wahsinn, oder?..
Damit kommen wir zu einer Zielgruppe, für die das Buch nur bedingt geeignet ist: die KalorienzählerInnen unter uns. Die Rezepte enthalten keine Kalorienangaben und sind mir reichlich Butter, Käse und Sahne angereichert. Planen Sie also eine extra Trainigseinheit im Studio oder eine halbe Stunde Joggen mehr ein.
Ich würde selbst auf keinen Fall eines dieser Gerichte wegen etwas "mehr" an guten Zutaten weglassen wollen. Daher bleibt es bei 5 von 5 Sternen.
Das Buch ist ebenfalls - typografisch und photografisch - schön gestaltet.