Kein Allerwelts-Kabarrett, das die bloße Alltagspolitik abnudelt, kein Intellektuellen-Kabarrett, kein Kabarrett im klassischen Sinn (nein, auch kein Mitmach-Kabarrett!). Sondern: Eine Plauderei über den Rheinländer, seine "mediterrane" Lebenskunst und Lebensart, seine Sprache und wie ihm seine Sprache hift, mit seiner Lebensart so angenehm wie möglich zu überleben, obwohl es auch andere Menschen gibt. (Vielleicht sogar, WEIL es andere Menschen gibt.)
Ein tiefer und gerade deshalb witziger Blick in die Seele des Rheinlandes, ein modernes Bekenntnis zum Dialekt und dazu, daß Sprache Musik ist. Für den Westphalen: Vermutlich vergeblicher Unterricht darin, Mensch zu sein.