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Wie ich die Finanzkrise erfolgreich verdrängte: Eine Collage
 
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Wie ich die Finanzkrise erfolgreich verdrängte: Eine Collage [Taschenbuch]

Bernd Niquet
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 455 Seiten
  • Verlag: Engelsdorfer Verlag; Auflage: 1 (16. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3869018305
  • ISBN-13: 978-3869018300
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 613.205 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Krisenfrequenz erhöht sich merklich und selbst die Professionellen verlieren zunehmend die Orientierung. Wir Romantiker hingegen kennen uns schon seit jeher im Dunkeln aus. Ich musste mich also nur darin versichern, tatsächlich so sein zu können, wie ich bin, und damit sogar gute Erfolge zu erzielen. Von den entscheidenden Irrtümern wusste ich ja bereits, denn die Möwen folgen dem Fischkutter, weil sie glauben, dass die Sardinen wieder ins Wasser geworfen werden. - Da ich die Finanzkrise leider nicht vollkommen alleine verdrängen konnte, habe ich mich der Hilfe der folgenden Personen bedient: Eric Cantona, Markus Rieger, Hans Christian Andersen, Bernd Isenbeck, meiner kleinen Freundin, Ludwig Wittgenstein, Hermann Hesse, Jarvis Cocker, Hilko Cassens, Christian Kracht, André Kostolany, Marcel Proust, Peter Handke, Thomas Gebert, Gerhard Höller, Hajo Riese, Morrissey, meinem Vater, Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Genazino, Marc Faber, Uwe Weigmann, Thomas Bernhard, Wolfgang Rotard, Ludwig Thoma, George Orwell, Aldous Huxley, André Heller, Laurent Voulzy, John Maynard Keynes, Epiktet, Uwe Johnson, Helmut Schmidt, Erich Honecker, Roy Wood, Annie Haslam, Peter Altenberg, Josef Ackermann, Peer Steinbrück, Roland Leuschel, Hans J. Bocker, Joris-Karl Huysmans, Ingrid Matthäus-Maier, Willy Brandt, Ernst und Erna Niquet, Walter Fels, Gary Glitter, Felix Zulauf, Jérôme Kerviel, Ernest Hemingway, Bernhard Sinkel, Robert Walser, Carl Seelig, Richard Nankivell, James Blunt, Jim Morrison, Robert Rethfeld, Helmuth Blaseio, Thomas Mann, Sören Kierkegaard, Jens Lekman, Ben Bernanke, Anna Schwartz, Milton Friedman, Franklin D. Roosevelt, Matthias Horx, Walter Kempowski, Pepe, Pelé, Didi, Vava, Djalma Santos, Gilmar, Roger Bootle, Charlotte Roche, Eda, Gary Lineker, Michel Houellebecq, Nassim N. Taleb, Michael Winterhoff, Jacques Tati, Dennis Snower, Erich Maria Remarque, Franz Müntefering, Frank-Walter Steinmeier, Timothy Geithner, Frank Schirrmacher, Anja Kohl, Michael Mross, Henry Paulson, Oskar Lafontaine, Martin Siegel, Jim Rogers, Warren Buffett, Anouschka Renzi, Jens Ehrhardt, Georg Funke, Angela Merkel, Gordon Brown, Jim Cramer, Erin Burnett, Gabi Güldner, Dirk Müller, Andreas Männicke, Götz Gerson, Uli Hoeneß, Loriot, Stefan Effenberg, Helmut Kohl, Ralf Flierl, Ludwig von Mises, James Tobin, Karl Brunner, Allan Meltzer, Al Stewart, Pelle Carlberg, John F. Kennedy, John McCain, Barack Obama , Josef Winkler, Daniel Haase, Arch Crawford, Hermann Hesse, Adolf Merckle, Wolfgang Ambros, Antoine de Saint-Exupéry, Gunnar Heinsohn, Bernard L. Madoff, Paul C. Martin, Gottfried Heller, Stephan Eicher, Friedrich Nietzsche, Stephanie Kluge, Hans A. Bernecker, Daniel Bernecker, Bernd Förtsch, Henry Kolarz, Benedikt Fehr, Dirk Elsner, Steffen Bogs, David Foster Wallace, Bill Gross, Max Planck, Martin Stephan, Heinz von Foerster, Ernst von Glasersfeld, Norbert Walter, Klaus Maria Brandauer, Christian Fischer, John Updike, Christian Schnell, Barry White, Wolfram Göbel, Michael Volk, Joseph Goebbels, Adolf Hitler, Michael Volk, Tino Hemmann, Jochen Steffens, Jonathan Franzen, Hermann Kutzer, Harry Weygand, Christopher Flowers, Georg Schönleber, George Grosz, Gunter Sachs, Stelios Tzotzis, Nils Jacobsen, Jochen Schmidt, Alain Finkielkraut, Botho Strauß, Cyril Collard, André Simonoviescz, Paddy McAloon. Ich hoffe, dass zumindest einige von ihnen, die zum Glück oder leider noch nicht gestorben sind, die notwendige Neugier und Eitelkeit aufbringen, die sie betreffenden Passagen nachlesen zu wollen, weil ja ansonsten diese Marketingidee nicht funktionieren würde. Und Krise hin, Krise her, das Marketing ist doch heute schließlich beinahe alles.

Über den Autor

Dr. Bernd Niquet promovierte über das Entstehen neuer wirtschaftlicher Strukturen und war für die Privatisierung von Unternehmen für die Treuhandanstalt tätig. Daneben kümmerte er sich um Sanierungsmanagement in den neuen Bundesländern sowie um die Finanzierung junger Wachstumsunternehmen. Seit 1998 ist er als selbständiger Autor und Publizist in eigener Sache tätig. Seine hintergründigen Marktberichte und spitzen Kolumnen begeistern alle an Wirtschaft Interessierte. Der Autor lebt und arbeitet in Berlin.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fundiert 20. Mai 2010
Das ist ein wunderbares Buch! Bernd Niquet erzählt sein Erleben als schriftstellernder Privatier, verwoben mit den Geschehnissen an den Börsen - oder ist es umgekehrt? Die Vermischung des Börsengeschehens mit seinem Erleben lassen das Buch flüssig lesen, so flüssig, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen mochte. Die Erzählung deckt den Zeitraum Anfang 2007 bis Sommer 2009 ab. Niquet ist originell, ist nur seinen Gedanken und seinen Gefühlen verpflichtet und ist damit in der Minorität. So soll es sein, denn für die Herde gibt es an der Börse nichts zu gewinnen, es sind die eigenwilligen Querdenker, die zu beneidenswerten Ergebnissen kommen. Die gründlichen Überlegungen von Niquet bringen dem Leser fundierte Erkenntnisse zum Aktienmarkt, zu Rohstoffen und mehr noch zu Anleihen. Klein- und Groß-Investoren sollten durch das Buch ihr Wissen bereichern.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
In seinem neuen Buch lässt Bernd Niquet die Finanzkrise noch einmal Revue passieren. Er schreibt auf der einen Seite, was alles passiert und auf der anderen Seite, was er selbst unternimmt. 2007 hat er alle seine Aktien verkauft, was er noch nie zuvor gemacht hat in seinem Leben, wenn man ihm glauben darf. Doch die Märkte steigen weiter und er muss zuschauen, wünscht sich sehnlichst einen Crash herbei. Als dieser dann kommt, hat er jedoch schon wieder umgeschaltet, denkt, die Krise ist bereits ausgestanden. Sollte es tatsächlich so gewesen sein, ist das ganz schon ehrlich, so viele Fehler zuzugeben.

Als es dann richtig knallt, kauft Niquet unbeirrt weiter, nicht nur Aktien, sondern auch verfallene Pfandbriefe und Anleihen. Er glaubt fest daran, dass die Krise nicht zum Zusammenbruch führt und schaut sich kaum noch die Nachrichten an. Es ist durchaus lehrreich, ihm hierbei zuzuschauen, wie er über die mangelnde Qualität des Wirtschaftsjournalismus berichtet, der sein Fähnchen stets nach dem Wind richtet. Es ist aber nicht minder interessant, zu beobachten, wie der Autor die meisten seiner Entscheidungen nicht aus der Datenlage, sondern aus seinen Grundüberzeugungen und seinen Emotionen ableitet, wie er also genau das macht, was man eigentlich nicht machen soll.

Da dieses dicke Buch keine durchgehende Handlung hat, kann man es gut in Etappen lesen. Schade, dass ich schon durch bin, ansonsten würde ich es im Sommer genüsslich am Strand lesen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich beschließe auf Seite 407 inne zu halten. Ich muss diesem Niquet jetzt einfach zurück schreiben, sonst zerplatze ich. Ich schaffe es einfach nicht meine Klappe zu halten.

Also, ich will diesem Niquet in dieser Sekunde mitteilen, dass er nicht alleine dasteht. Dass auch meine neuen Teller nicht benutzt werden, auch ich den Konsumrausch verweigere, dass auch ich aufs Magenknurren genau um 18 Uhr Abendesse, CNBC im Notfall gucke, dass der Baltic Dry Index irreführend ist oder dass Kultur & Establishment ein zu enger Zwinger für mich sind.

Ich muss ihm - ob es ihn interessiert oder nicht - sagen, dass auch ich meine selige Ruhe nicht nur beim Schreiben brauche und er wie ich Ohrstöpsel verwenden soll - die ich seit Jahrzehnten sogar nachts reinstopfe, weil ich sonst vom Lärm meiner Bettdecke aufwache. Dass ich mit meinen 3 Büchern bei 16 Verlagshäusern abgeblitzt bin und es mir trotzdem egal ist, weil ich primär für mich selber schreibe. Dass ich Thomas Bernhard nicht mag, aber Bernhards von Bernd kopierter Erzählstil der Wiederholungen mich beim Lesen unterstützte. Dass mir geschäftliche oder private Abendessen ein Gräuel sondergleichen sind, ich nicht gerne verreise und es trotzdem immer wieder tue, ich niemals auswandern werde aber im Kopf Schaumbäder nehme. Ich muss ihm mitteilen, dass auch ich seit Jahren kein Radio mehr höre, gerne koche und dass ich einmal in seinem Buch ganz vorne laut auflachen musste, weil ich mich verlesen und "...die ARD-Börsenklofrau Anja ...." gelesen hatte. Niquet möge doch alle seine Buchexemplare wieder einsammeln und um die 3 Buchstaben "K L O" ergänzen, vielleicht verkauft sich sein Buch dann noch besser.

Ich habe nunmehr auf 465 Seiten versucht einen Beistrich zu finden, der mir persönlich gegen den Strich geht - erfolglos. Über den Musikgeschmack lässt sich auch nicht streiten, weil ich fast keines der darin erwähnten Stücke kenne. Dann kam meine gleichgroße Freundin in MEIN Atrium und meinte lapidar, dass doch alle Männer so oder so ähnlich gestrickt seien.

Siehst Du dachte ich bei mir: "Niquet und ich sind also doch nicht so alleine wie vermutet?!"

PS: Ich finde viele Menschen wertschätzen die Arbeit anderer viel zu wenig, daher "Danke" für die gute Unterhaltung an diesem sonnigen Wochenende Herr Niquet. Meine Wertschätzung haben Sie.

PS2: Winklers "Apfelbutzen" sind übrigens das abgenagte Kerngehäuse - also im übertragenen Sinne "das Innere" über das Sie so trefflich in Ihrem Buch philosophieren.
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