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Wie es leuchtet: Roman [Gebundene Ausgabe]

Thomas Brussig
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

30. September 2004
Sommer 1989 bis Sommer 1990 - als alle über Ungarn rübermachen, die Mauer fällt und Deutschland Weltmeister wird. Thomas Brussig erzählt von der rollschuhfahrenden Lena, die den Wendehit schreibt, von Lenas großem Bruder, dem einzigartigen Leica-Photographen, von Leo Lattke, dem Starreporter, der gerade jetzt in eine Schreibkrise kommt, erzählt von Alfred Bunzuweit, dem furzenden Direktor des Palasthotels, von Jürgen Warthe, dem Bürgerrechtler, von Gisela Blank, der begnadeten Rechtsanwältin, oder auch von dem 19-jährigen Albino, der für einen Weltkonzern die Volkswirtschaft sondiert. Thomas Brussig schildert eine Zeit des Aufbruchs, der neu gewonnenen Freiheit, der Unsicherheit, eine Zeit, in der alles möglich war, nichts undenkbar und mehr passierte, als man es je zu träumen wagte. Niemand hat bislang das Lebensgefühl dieser Zeit so farbig und so genau in Bilder und Worte gefasst wie Thomas Brussig.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
  • Verlag: S. Fischer Verlag; Auflage: 2 (30. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100095804
  • ISBN-13: 978-3100095800
  • Größe und/oder Gewicht: 22,1 x 15,2 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 555.207 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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„Alles, was ich über diese Zeit weiß, weiß ich von deinen Bildern“, sagt Lena, die in Thomas Brussigs opulentem Roman Wie es leuchtet gern kämpferisch als „rollschuhlaufende Jeanne d’Arc von Karl-Marx-Stadt“ durch die Gassen schliddert, bevor sie als Sängerin mit einem Nummer-1-Hit die Hitparaden stürmt. Denn die Bestimmung des Ich-Erzählers ist es, „dem Leben die Bilder zu entreißen“. Mit einer Leica-Spionagekamera, ganz subversiv und leise. Das ist auch besser so. Denn „diese Zeit“, die Lena meint, ist einmal mehr die Zeit des Mauerfalls.

Natürlich ist der Ich-Erzähler von i>Wie es leuchtet, der das deutsch-deutsche Geschehen als Medienereignis begreifen hilft, so etwas wie das Alter ego seines Autors. Auch Brussig nämlich verwandelt Geschichte in Bilder, in literarische Bilder allerdings. „Junge Frau auf Bahnsteig 14“ heißt dementsprechend ein Kapitel seines Buchs, „Ein Mann steht im Wasser“ oder „Paulchen geht vorbei“ heißen zwei andere. An einer Stelle gerät ein Starreporter namens Leo Lattke ausgerechnet angesichts der sich überstürzenden Ereignisse in eine Schreibkrise. Ein furzender Tankwart wird Direktor eines Luxushotels, ein 19-jähriger Albino soll dem VW-Konzern auf die Sprünge helfen. In Brussigs chaotischem Mauerfall-Reigen ist alles möglich, wie im Leben damals -- und fügt sich am Ende doch wieder zu einem schlüssigen Bild.

„Lena ist längst nicht die einzige, für die jene Wochen und Monate eine einzigartige, aufwühlende Erfahrung war“, heißt es in Wie es leuchtet über den Herbst 1989 und das so genannte „Deutsche Jahr“: „Trotzdem gibt es kein Buch, in dem die Erfahrungen jener Zeit für alle gleichermaßen gültig aufbewahrt sind, so wie ‚Im Westen nichts Neues’ die Erfahrungen der Frontsoldaten des Ersten Weltkriegs versammelte“. Das Zitat weist darauf hin, dass Brussig mit Büchern wie Helden wie wir oder Am kürzeren Ende der Sonnenallee an eben jenem Wiedervereinigungsepos feilen wollte -- und sich sein Scheitern eingesteht. Auch Wie es leuchtet mit seinem stark Grass’schen Erzählton ist nicht der ganz große Wurf geworden. Und dennoch ragt es aus der unpolitischen deutschsprachigen Betroffenheits- und Subjektivitätsliteratur der letzten Jahre hell leuchtend heraus. -- Stefan Kellerer

Pressestimmen

"Brussig, dem Wunderknaben vom Prenzlauer Berg, ist der Deutschlandroman gelungen, auf den man seit jenen Tagen gewartet hat.
Er nimmt sich die Wendegesellschaft Berlins vor wie Balzac einst in seinen 'Verlorenen Illusionen' die Salons und die Demimonde von Paris, figurenreich, aberwitzig, rührend, politisch, in Hunderten Facetten treffsicher. (...) Brussig ist Satiriker und Gesellschaftskritiker und magischer Realist." (DER SPIEGEL) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mein favorit unter den wenderomanen 8. August 2006
Format:Taschenbuch
bis zum heutigen tag habe ich keinen roman gelesen, der die zeit 1989/90 besser beschreibt als brussigs <wie es leuchtet>. als ich dieses buch las, fühlte ich mich selbst in die zeit von damals zurückversetzt wie bei keinem anderen ähnlich gearteten buch.

ich war beim erscheinen des hardcovers bei einer lesung, ohne das buch zu kennen. aber was brussig da vorlas, machte mich mehr als neugierig. ich war gefangen beim lesen und wollte nicht mehr aufhören. was kann einem autor besseres passieren. und die problematik, daß es eigentlich keine hauptfigur gibt, kann man getrost bei seite lassen. alle sind sie hauptpersonen, ob sie lena heißen, wilder willi, kathleen bräunlich leo lattke oder albino und und und. sie alle spiegeln das besondere dieser zeit wider, in der alles und nichts möglich schien. da springen erfolgversprechende autoren in den tod, da wird die erste silvesterfeier am brandenburger tor beschrieben, als wäre man selbst dabei gewesen. brussig spart seinen humor auch nicht aus (siehe solimarke/kathleen bräunlich, aber es gibt da noch mehr stellen). er greift aber auch die politische lage auf. besonders bleibt der erste ostdeutsche wahlkmapf hängen mit den coca cola büchsen , die interessanter schienen als politische programme. und haben wir nicht alle nach dem westgeld geschielt und die möglichkeiten, die man damit hatte? und wieviele glaubten, daß man die ddr von innen hätte reformieren können.

brussig beschreibt das alles so real, und das gerade für leute, die das alles miterlebt haben. die westdeutschen protagonisten lattke und der sogenannte albino werden schonungslos beschrieben, das man gleichzeitig symphathie und mitleid empfindent.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufen Sie dieses Buch nicht, wenn... 26. Januar 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Ja, kaufen Sie dieses Buch nicht, wenn Sie bei "Sonnenallee" vor Lachen fast vom Stuhl gefallen sind, und das nun wieder erwarten. Kaufen Sie dieses Buch auch nicht, wenn Sie weder ein bißchen Wissen über noch großes Interesse für die deutsche Einheit haben. Zumindest vorsichtig mit einem Kauf sollten Sie auch sein, wenn Sie finden, dass Sven Regener der größte deutsche Autor und "Herr Lehmann" das wichtigste deutsche Buch der Gegenwart ist. Trifft das alles nicht auf Sie zu, dann KAUFEN SIE DIESES BUCH. Es ist ein Meisterwerk.
Thomas Brussig hat eigentlich einen Dokumentarfilm geschrieben, der eine handvoll Menschen ein Jahr lang begleitet. Und in diesem einen Jahr geht für alle diese Menschen ein altes Leben zu Ende, und ein neues beginnt. "Short Cuts" auf ostdeutsch, zu Papier gebracht mit viel Liebe für die Sprache, die Details und vor allem die Personen. Anfänglich etwas sperrig und distanziert, im Verlauf immer lockerer und intimer nähert man sich an die Protagonisten an, und am Ende mag man sogar Leo Lattke - obwohl der Sauhund sich an Lena rangemacht hat!
Und "Wie es leuchtet" gelingt noch etwas, woran fast alle anderen Bücher scheitern: es hat ein wunderbares Ende. Kitschig, pathetisch, wenig realistisch, todtraurig und überhaupt nicht ostdeutsch - aber es leuchtet!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Bücher von T. Brussig 23. April 2007
Von Kasia
Format:Taschenbuch
Ich bin polnische Studentin und ich bin von Brussigs Büchern begeistert. Es geht in den Büchern um die Wende und Wiedervereinigung. Diese Zeit ist auch komische Art und Weise dargestellt und deswegen liest man die Bücher mit Vergnügen. Auch für eine Ausländerin wie ich macht es Spaß. Auch das Buch "Wie es leuchtet " ist empfehlenswert. Obwohl es viele Personen und Protagonisten gibt, habe ich "mich nicht verlaufen". Alles wurde sehr lebendig und interessant dargestellt. Schade, dass nicht jeder Pole die Bücher von Brussig lesen kann. Nur ein Buch wurde bis heute ins Polnische übersetzt.

Ich bin schon gespannt auf das neue Buch Berliner Orgie".

Mit freundlichen Grüßen

Katarzyna Kwiatkowska
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Poetik der Wende 28. Oktober 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Thomas Brussigs Roman "Wie es leuchtet" ist die wunderbare Schilderung von Menschen und Ereignissen rund um die Jahre 1989/90.
In tollen, poetischen Bildern setzt der Autor den großen und kleinen Leuten ein Denk(!)mal, die mit Ihren Träumen und Taten den Herbst 1989 gestaltet haben. Der Autor wäre nicht Thomas Brussig, wenn er nicht auch mit Wortwitz und satirischer Übertreibung arbeiten würde, wenn etwa der Palasthoteldirektor Alfred Bunzuweit aufgrund Körperfülle und Ernährung immer wieder mit dem reichhaltigen Austritt von Körpergasen zu kämpfen hat oder der "Sohn" des VW-Vorstandsvorsitzenden, der Hochstapler Werner Schniedel, die Direktion des Sachsenring-Werkes dazu bringt, diverse neue Trabbis zu Schrott zu fahren.
Die eigentlichen Helden des Romanes aber sind Lena, die Physiotherapeutin aus Karl-Marx-Stadt und ihr großer "Bruder", der mit seiner Lomo einzigartige Bilder erschafft. Gemeinsam mit dem recht überheblich wirkenden westdeutschen Starreporter Leo Lattke bilden die Beiden das zentrale Element der Erzählung.
"Wie es leuchtet" ist ein Entwicklungsroman, ein breites Panorama einer spannenden Zeit, ein Roman über Menschen, Träume, Wirklichkeiten, ein Buch voller Tragik, voller Komik, ein Buch, das zum Lachen anregt wie zum Nachdenken, ein Buch wie das Leben!!!
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5.0 von 5 Sternen Wenderoman
Für mich der beste Wenderoman aller Zeiten - bisher. Einfach ein tolles Buch, super Geschichten, gute ausdefinierte Figuren und schöne atmosphärische Beschreibungen. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Mrs.Book veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Viel Wende, wenig Wendepunkte
Thomas Brussigs "Wie es leuchtet" handelt von der Wende, von der Umbruchstimmung in der ehemaligen DDR über den Mauerfall bis hin zur Wiedervereinigung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. April 2010 von Cats
4.0 von 5 Sternen dies buch leuchtet auch
das ist meiner meinung nach das beste literarische werk über diese bewegte zeit damals, ich habe zumindest noch keines gefunden, welches so leicht, liebevoll, heiter, ironisch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. November 2009 von rosa mund
5.0 von 5 Sternen Komisches, Banales, Authentisches: Ein echter Brussig eben!
Als ich noch in der Vorwärmphase zum großen Gedächtnisherbst anlässlich der 20. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2009 von Hyrax
4.0 von 5 Sternen Schöne Alltagsepisoden im Prozess der Wende
Anhand verschiedener Einzelschicksale zeigt "Wie es leuchtet" von Thomas Brussig aus dem Jahr 2004 das Lebensgefühl vor, während und nach der Wende an. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Februar 2009 von D. Model
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das (gemischte) Erinnerungen für den Leser...
Ich habe noch nicht viele Wende-Bücher gelesen, aber dies erscheint mir doch als eines der gelungendsten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Mai 2008 von Bastet
3.0 von 5 Sternen Naja,...
...kein wirklich schlechtes Buch, aber leider auch kein wirklich Gutes.
Sind einige unterhaltsame Abschnitte enthalten, aber insgesamt mangelt es diesem Titel an Zug, es wird... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. November 2007 von P. Haaf
5.0 von 5 Sternen und wie es leuchtet!
ein glänzender, schillernder, brillanter roman. lebendig, mitreißend, hinreißend. zum totlachen komisch und zum weinen authentisch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2007 von kd
5.0 von 5 Sternen Wende-Wälzer mit Pfiff
"Alles was ich über diese Zeit weiß, weiß ich von deinen Bildern". Das sagte Lena einst und daran erinnert sich Lenas großer Bruder im Prolog des Romans. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Mai 2007 von Juliane Ehrlich
5.0 von 5 Sternen Ein toller Roman!
Ich habe angefangen das Buch zu lesen und konnte gar nicht wieder aufhören. "Wie es leuchtet" ist super interessant geschrieben und stellt die Wendezeit toll dar. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Mai 2007 von Kathleen
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