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Produktinformation
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Horst (Michael Lott) und Vera (Anna Böttcher) haben es schon lange nicht mehr "wie die Karnickel" getrieben. Beziehungskrise ist angesagt, spätestens als Vera einen Porno im Müll findet. Zur gleichen Zeit zieht ein schwuler Nachbar (Sven Walser) ein. Der ist nicht nur aufgeklärt und smart, sondern entpuppt sich auch als Horsts alter Kumpel Sigi. Kurz darauf brennt der Putz. Der enthemmte Horst hängt Pornoplakate auf, durchstreift Sexshops und vernascht schließlich eine üppige Operndiva, während Sigi zwischen seinem Ex-Lover und dem süßen Möbelpacker schwankt.
Wie die Karnickel verlässt sich auf exibitionistischen Humor, reiht derbe Teenie-Scherze aneinander und bleibt dabei überraschend hausbacken. Da gibt es onanierende Kontrabassisten, allzeit bereite Blondinen, zweckentfremdete Buttermilch und slawische Riesenweiber. Der sexfixierte Humor Königs hat ja durchaus seine Berechtigung und der aufklärerische Versuch durch die unterhaltsame Klischeeverarbeitung die Grenzen zwischen Heteros und Schwulen aus dem Weg zu räumen, kann nicht hoch genug angerechnet werden. Bei Regisseur Sven Unterwaldt gerät das leider zur Nummernrevue, verliert der Dialogwitz mit zunehmender Zeit den Schlagabtausch im Zotenkrieg. Ralf Königs knubbelige Comicfiguren werden zu rückwärtsgewandten Spießgesellen, der Herrenwitz liegt einem auf der Zunge. --Thomas Reuthebuch
Vielleicht sind nicht alle "Insider"-Gags dem breiten Publikum zugänglich, dies tut aber dem Spaß an der Geschichte keinen Abbruch. Für einen vergnüglichen Video-Abend wirklich zu empfehlen.
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