Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Wie aus Deutschen Nazis wurden Taschenbuch – 1. Dezember 2001


Alle 2 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 0,01
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 29,95 EUR 0,35
1 neu ab EUR 29,95 14 gebraucht ab EUR 0,35

Buch-GeschenkideenWeihnachtsgeschenk gesucht?
Entdecken Sie die schönsten Buch-Geschenke im Buch-Weihnachtsshop.
Hier klicken


Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Sichern Sie Ihre Daten kostengünstig und sicher im europäischen Amazon Web-Services-Rechenzentrum. So einfach geht‘s


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. Dezember 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548363202
  • ISBN-13: 978-3548363202
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 996.350 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Deutsche wurden Nazis, weil sie Nazis werden wollten. Sie waren keine Verführten, oder gar Opfer. Zu diesem Ergebnis gelangt Peter Fritzsche, indem er untersucht, was eigentlich neu an der nationalsozialistischen Bewegung war.

Wichtiger Ausgangspunkt für Fritzsche ist die Stimmung zu Beginn des Ersten Weltkriegs. Es deutet vieles darauf hin, daß zu dieser Zeit der bisher von oben verordnete staatliche Nationalismus einen volkstümlicheren Charakter annahm. Das Augusterlebnis 1914 vemittelte nun auch dem Mittelstand nachhaltig ein Gefühl von Selbständigkeit und Eigenvollmacht, das eine populistische Kombination aus Streben nach sozialer Reform und Nationalstolz hervorbrachte.
Dieses Trachten nach Überwindung von Kaiserreich und Klassenkampf gleichermaßen, dieser Erweckung des völkischen Gefühls jenseits der sozialen Schichten und Interessengruppen, scheint Hitlers Nazipartei schon zu einem Zeitpunkt sehr nahe gekommen zu sein, als von Wahlerfolgen noch gar keine Rede sein konnte.

Somit wäre der Nationalsozialismus der Höhepunkt einer allgemeinen Entwicklung einer Geisteshaltung gewesen, die nicht einfach das Ergebnis der wirtschaftlichen Krise oder eines politischen Traumas war. Antisemitismus sei nicht einer der Hauptimpulse gewesen, er war in christlichen sowie deutschnationalen Parteien und Verbänden ebenfalls zur Genüge verbreitet. Fritsche räumt kräftig auf mit dem Klischee von der Machtergreifung.

Einiges klingt plausibel und diskussionswürdig, auch wenn der Rolle der Großindustrie kaum Bedeutung beigemessen wird: Hier ist der Illinois-Professor zu sehr seiner Populismus-These verhaftet.

Dennoch ist Fritsches Beitrag ein erholsamer Lichtblick, gemessen an dem Mist, mit dem uns manche deutschen Dichter und Historiker in den letzten Jahren eindeckten. Der erzählerische Stil des Buches macht die Lektüre zudem kurzweilig -- auch für solche, denen Geschichte sonst zu trocken ist. --Jürgen Grande -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Fritzsche räumt kräftig auf mit den Klischees von der ›Machtergreifung‹." amazon.de "Fritzsches Darstellung ist leicht lesbar und in ihren Schlussfolgerungen nachvollziehbar." DIE ZEIT

Kundenrezensionen

3.0 von 5 Sternen
5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
1
Beide Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Schilling am 25. September 2006
Format: Taschenbuch
Entgegen der vorigen Rezension halte ich das Buch von Fritzsche ausgesprochen hilfreich! Auch wenn es inhaltlich vieleicht den Horizont des Schulalttags übersteigt, ist das Buch sicher nicht so "überladen" wie beschrieben. Ganz im Gegenteil, Fritzsche versteht die Zeit des Nationalsozialismus eben nicht wie viele deutsche Historiker als einzelnes Phänomen, welches dann auch als Einzelaspekt betrachtet wird. Viel eher versteht er die Erscheinung des Nationalsozialismus als Folgeerscheinung. Als Resultat mehrerer Ereignisse, die eben nicht erst ab Januar 1933 untersucht werden dürfen. Fritzsche fängt bereits 1914, dem Beginn zum ersten Weltkrieg an und rekonstruiert anhand der politischen, aber eben auch der Alltagsituation des Alltagsbürgers in Deutschland einen Zusammenhang, der so nur selten aufgezeigt wird. Fritzsche gelingt es, die verschiedenen Faceten der ersten Hälfte des 20. Jhd zu analysieren und schließlich zu vergleichen. Fritzsche bewahrt dabei eine proffessionelle Distanz, die vielen Deutschen Historikern schwer fällt. Entweder versuchen diese ein revisionistisches Bild, oder eben den Nationalsozialismus als singuläres Phänomen zu zeichnen.

Peter Fritzsche hingegen schafft es eben auf Grund seiner vertieften Kenntnisse aufzuzeigen, wie zum einen die Zustände der Politikverdrossenheit aber eben auch die Glorifizierung der sogenannten Volksgemneinschaft eben zu jenem Untersatz geführt haben, den die Nazis nur aufzugreifen und zu perfektionieren brauchten. Dieses Buch bekundet sehr schonunglos und offen, das der Nationalsozialismus in Deutschland eben nicht das Werk der Braunen ist, sondern eben die Umstände dieser Zeit die "Machtergreifung" letzlich durch Adolf Hitler extrem vereinfacht haben.

Wer also ein wirklich kompaktes Buch zu diesem Thema lesen möchte und bei Guido Knopp und Co. nichts neues erfährt sollte hier zugreifen!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
1 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 10. Februar 2004
Format: Taschenbuch
Meiner Meinung ist dieses Buch nicht sehr lesenswert. Ich muss es zurzeit für den Geschichtsunterricht lesen und komme einfach nicht voran! Peter Fritzsche setzt zuviel Wissen in diesem Bereich voraus, wie zum Beispiel die genaue politische Situation von damals mit den Parteienzusammensetzungen und ähnliches, was ein durchschnittlicher Mensch und vor allem ein Schüler gar nicht haben kann und deshalb nicht mal die Hälfte versteht!!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen