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Wie Zen schmeckt: Die Kunst des achtsamen Genießens - Mit über 50 Rezepten [Gebundene Ausgabe]

Ursula Richard , Doris Zölls , Christof Zirkelbach , Katharina Shepherd-Kobel
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

23. Februar 2009
Ein anderer Lebensstil - achtsam kochen und essen

Dieses Buch enthält die besten Rezepte aus der Zen-Küche, Hinweise auf die „Philosophie“ dieser besonderen Art zu kochen, Tipps zur Kombination von zunächst vielleicht ungewöhnlich erscheinenden Geschmacksverbindungen und Anregungen zum eigenen kreativen Kochen. Die Zen-Lehrerin Doris Zölls zeigt, wie wir das Kochen als spirituelle Übung verstehen können und das Leben als unseren Koch, der uns „weich kocht“.




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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Kösel-Verlag; Auflage: 2 (23. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3466368146
  • ISBN-13: 978-3466368143
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 16,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 523.031 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Doris Zölls, Myô-en An, geboren 1954, ist seit 2003 spirituelle Leiterin des Benediktushofs. Die evangelische Theologin wurde von Willigis Jäger, Kyo-un Roshi im Jahr 2000 als Zen Meisterin autorisiert. Sie gehört außerdem zur Sanbo-Kyodan Schule in Tokio. Doris Zölls ist verheiratet und hat drei Kinder.

Christof Zirkelbach, geb. 1963, ist Künstler und Koch. Er hat in großen Häusern gekocht und leitet seit 2003 die Küche im Benediktushof.

Ursula Richard, geb. 1955, war viele Jahre lang Programmleiterin eines spirituellen Verlags. Gründerin der „Literaturmanufaktur“ zur Vermittlung und Betreuung von spirituellen Büchern. Sie ist Übersetzerin, Herausgeberin, Lektorin und Buchautorin.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der Körper ist das Gefäß der Seele. Er gehört zu meiner Heimat für die Zeit meines Menschseins. Er trägt mich durchs Leben. Er ist die Form des Hintergrunds, den Zen Leerheit und Meister Eckhart Gottheit nennen und der sich als diese meine körperliche Gestalt manifestiert, genau an diesem Ort und zu dieser Zeit. Der Körper ist gleichsam das Instrument, auf dem dieser "göttliche Hintergrund" spielt. Mensch bin ich nur geworden, um Instrument des Spielers "Gott" zu sein. Zu diesem meinem Menschsein gehört daher auch die Sorge für dieses "Instrument Körper", gehören Essen und Trinken, Körperpflege und leibliches Wohlergehen. Was wir essen, spielt dabei eine wichtige Rolle. "Sag mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist."
Das gemeinsame Essen besitzt eine tiefe Bedeutung. Mahl zu halten, ist eine uralte menschliche Weise der Gemeinschaftspflege. Zum Mahl wird man geladen. Essen kann man auch alleine. In vielen Kulturen hat das Mahl auch einen religiösen Charakter. Melchisedek wird im 1. Buch Mose erwähnt, als er Gott Brot und Wein darbrachte. Das Schabbatmahl der Juden am Freitagabend, das erste Mahl am Abend des Ramadan, das Abendmahl und die Eucharistie der Christen sollen weniger den Hunger stillen, als vielmehr in die Einheit mit dem göttlichen Hintergrund führen. Auch in den Zen-Sesshins in Japan habe ich mit allen anderen feierlich die Reisschale gehoben, bevor wir anfingen zu essen. Daher bedeutet Mahlhalten nicht nur Gemeinschaft mit allen Anwesenden und allen Wesen, sondern auch Gemeinschaft mit der "göttlichen Wirklichkeit", die sich in allem offenbart.
Das vorliegende Kochbuch von Doris Zölls und Christof Zirkelbach ist weit mehr als eine Anleitung zum Kochen. Zum einen enthält es natürlich eine Vielzahl von Rezepten - die besten Rezepte der Benediktushofküche. Darunter sind aber keine Fleisch- oder Fischgerichte. Der Respekt vor den Tieren lässt uns im Benediktushof darauf verzichten.
Wir möchten damit nicht zuletzt ein Zeichen gegen die quälende Massentierhaltung und gegen den Hunger in der Welt setzen, der wesentlich durch das Verfüttern von Grundnahrungsmitteln für die Fleischproduktion entsteht.
Dieses Buch möchte uns des Weiteren eine wichtige Seite unseres Menschseins ins Bewusstsein rufen: unsere Leiblichkeit, die auf Nahrung angewiesen ist. Sie zeigt uns, dass bereits die Vorbereitung, das Kochen, eine tiefe Bedeutung besitzt, vor allem wenn man das Mahl für andere bereitet. Nicht umsonst haben Koch und Köchin in den Klöstern des Ostens und Westens eine wichtige Stellung inne. Es ist nicht gleichgültig, was wir zubereiten und wie wir es zubereiten, was wir essen und trinken und wie wir essen und trinken. Dieses Kochbuch zeigt, wie das Kochen und das Essen zu einem bedeutsamen Ausdruck unseres Lebens werden können.
Allen eine "gesegnete Mahlzeit".

Einführung
von Ursula Richard

Niemand würde wohl behaupten, der Benediktushof habe sich allein aufgrund seiner guten Küche so schnell als eines der wichtigsten spirituellen Seminarzentren und Tagungshäuser im deutschsprachigen Raum etablieren können und erfreue sich deshalb bei einer stetig wachsenden Zahl von Menschen so großer Beliebtheit. Aber nicht von der Hand zu weisen ist, dass die Liebe für den Benediktushof stets auch durch den Magen geht. Regelmäßig wird nach den Mahlzeiten die Küche von Kursteilnehmern aufgesucht, die die jeweiligen Rezepte aufschreiben möchten, sodass zu Hause nachgekocht werden kann, was während des Seminarbetriebs genossen wurde.
So lag die Idee eines Kochbuchs der "Benediktushofküche" nahe; doch sollte es kein übliches Kochbuch mit lauter Rezepten werden, sondern, einer tragenden Säule des Benediktushofes folgend, ein Buch, das wesentlich auch vom Geist des Zen geprägt ist. Darin waren wir uns in unseren ersten Vorgesprächen schnell einig, doch während für die Zen-Lehrerin Doris Zölls und mich ein Kochbuch in seinem praktischen Teil fast synonym mit Rezepten war, widersprachen für den Koch Christof Zirkelbach Rezepte als festgefrorene Vorgaben dem Zen-Geist fundamental, der als Anfänger-Geist stets die Frische der Erfahrung sucht. Er wollte ein solches Buch vor allem als Ermutigung konzipiert wissen, sich im Kochen vor allem von der eigenen Kreativität leiten zu lassen und immer neue Geschmacksverbindungen experimentell zu kombinieren. Unsere Vorstellungen hätten nicht weiter auseinanderliegen können, und so legten wir das Ganze erst einmal auf Eis. Im September 2007 leiteten dann Doris Zölls und Christof Zirkelbach im Benediktushof einen dreitägigen Kurs "Zen und Kochen", und dieser Kurs machte nicht nur allen Beteiligten großen Spaß, sondern er bewies auch, dass die unterschiedlichen Vorstellungen im Praktischen durchaus miteinander harmonieren können: Wir, die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer, waren fasziniert von den kreativen Dimensionen der "Benediktushofküche" und wurden immer experimentierfreudiger, um dann aber doch nach Rezepten als "Gerüst" zu verlangen und alles genau mitzuschreiben; und Christof Zirkelbach erkannte, dass Rezepte nicht zwangsläufig das Ende der Kreativität bedeuten müssen, sondern sehr wohl Ausgangspunkte für experimentelle Versuche aus einem offenen Geist heraus sein können. Die das Kochen begleitenden Vorträge von Doris Zölls verdeutlichten dann, wie viel das Kochen mit dem (restlichen) Leben zu tun hat, wie beides Felder der alltäglichen Zenübung sind und wir sowohl unser Leben als Mahl verstehen, als auch sehen können, dass und wie uns das Leben selbst immer wieder (weich) kocht. Dem Akt des Kochens kommt dabei eine Bedeutung zu, die weit über das Zubereiten von Mahlzeiten hinausgeht.
Diese Sichtweise ist im Zen seit mindestens 800 Jahren bekannt.

1223, mit 23 Jahren macht sich Eihei Dogen, später einer der größten Zen-Meister Japans, nach China auf, um dort den Buddhismus zu studieren. In einem Hafen kommt ein alter Mönch an Bord seines Schiffs, um von den japanischen Händlern Pilze zu kaufen. Sein Kloster ist viele Kilometer entfernt und Dogen lädt ihn ein, über Nacht zu bleiben, um sich mit ihm über die buddhistische Lehre auszutauschen. Der Mönch aber lehnt ab, da er für die Küche des Klosters verantwortlich sei und von daher nicht zu spät zurückkehren könne. Dogen fragt ihn, warum er denn trotz seines Alters noch als Koch arbeite und nicht nur Zazen praktiziere. Der alte Mann lacht und sagt: "Guter ausländischer Freund! Du verstehst überhaupt nicht, worum es in der Übung geht!" Monate später treffen sie sich erneut und Dogen fragt ihn: "Worum geht es denn in der Übung?" Der Koch sagt: "Es gibt nichts in der Welt, was verborgen wäre."


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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie Zen schmeckt 25. Oktober 2009
Von Doris Iding TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wer einmal auf dem Benediktushof in Holzkirchen war, weiß, dass Erleuchtung durch den Magen geht. Dreimal täglich verwöhnt Chefkoch Christof Zirkelbach und sein Kochteam die Retreatteilnehmer mit köstlichen Mahlzeiten, die gut schmecken, und darüber hinaus auch leicht verdaulich sind. In seinem Kochbuch verrät er nicht nur über 50 Rezepte, sondern führt den Leser zusammen mit der Zen-Lehrerin Doris Zöllis in die Kunst des achtsamen Genießens ein, die überall praktikabel ist. Die Rezepte sind äußerst alltagstauglich und ideal für berufstätige Menschen, denn sie sind leicht nach zu kochen und verlangen nicht nach exotischen Ingredienzien. Gleichzeitig sind sie deswegen nicht langweilig, sondern hier kann man am eigenen Gaumen erleben, wie aus einfachem Essen schnell ein köstliches Mahl werden kann.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das schmeckt mir! 25. Juni 2009
Von M v.Zmuda
Format:Gebundene Ausgabe
"Tu deinem Leib etwas Gutes, dass er Lust hat darin zu wohnen" (Teresa von Avila)
Das ist nur eines von vielen Zitaten und Gebeten in diesem Buch.
Es ist kein reines Rezeptbuch, sondern ein Buch über Kochen, Essen, Nahrung, Achtsamkeit. Kreativität soll angeregt werden durch die Rezepte, Es gibt Geschichten zum Nachdenken, Christof Zirkelbach plaudert über Kochalltag, über Kräuter und Geschmacksrichtungen.
Es ist ein wunderbares Buch, schön und liebevoll gestaltet.
Kochen ist keine lästige Pflicht, sondern kann auch eine spirituelle Übung sein.
Das Essen auf dem Benediktushof schmeckt immer sehr gut. Natürlich ist es auch sehr gut - aber ich weiß, dass es auch deshalb bei allen Besuchern gut ankommt, weil man die Ruhe und die Achtsamkeit dort hat, es zu genießen. Das wunderbarste Essen ist verschwendet, wenn es achtlos und in Eile gegessen wird.
Ein Stück von dieser Ruhe und Achtsamkeit vermittelt uns dieses Buch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hinleitung zum bewußten Kochen und Genießen 12. Januar 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch fällt aus dem Rahmen.

Es ist weder Lehrbuch zum Kochen und auch kein Lehrbuch des Zen.
Es ersetzt keine Kochschule und will es auch nicht. Die Grundtechniken in der Küche werden einfach vorausgesetzt.

Es in jeder Zeile davon durchdrungen, was Kochen und Essen sein können, wenn die entsprechende Bewußtheit aufgebracht wird. Einfachheit, Kreativität und Leben im Augenblick sind die Maximen, die zugrundeliegen.
Damit ist es natürlich ein Zen-Buch im besten Sinne.

Interessant wird es besonders durch die verschiedenen Sichten der Autoren auf das Thema. Die wunderbaren Zeichnungen sowie das schöne Papier runden den sinnlichen Eindruck des Buches schön ab.

Nachdem mir das Essen am Benediktushof schon so gut geschmeckt hat, kommen mit dem Buch die Erinnerungen daran wieder hoch und das Essen kann auch zuhause eine neue Dimension bekommen.

Einziger Wermutstropfen - der Rezeptteil könnte etwas dicker sein und für Milchallergiker mehr Rezepte ohne Milch enthalten.

Dennoch würde ich mir das Buch jederzeit wieder kaufen.
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