Pablo Picassos einziges Drama "Wie man Wünsche beim Schwanz packt" ist wie seine Bilder ein eigenwilliges und zugleich zeitlos schönes Stück Kunstgeschichte. Die Übersetzung aus dem Französischen von Paul Celan ist die perfekte Unterhaltung für den dunklen Winterabend. Die Wahl seiner Protagonisten läßt den theatergewandten Leser aufhorchen. Gerade der bibliophile Käufer wird sich an dem rotschimmernden Einband erfreuen können. Wie viele Bücher aus dem Archeverlag eine gute Wahl. Das Buch kann jedoch nicht den mächtigen Eindruck der als szenische Lesung gestalteten Uraufführung Picassos in Paris wiedergeben.