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Wie Unternehmer Reden schreiben: Geistreich und treffend formulieren [Gebundene Ausgabe]

Michael Behrens


Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

5. März 2004
Tag für Tag treten Wirtschaftsführer auf die Bühne, ziehen das Mikrofon zu sich herüber und blicken in die erwartungsvollen Gesichter ihrer Zuhörer und damit der Öffentlichkeit, bevor sie anfangen zu sprechen. Pro Jahr sind das etwa 60 Reden in jedem deutschen Großunternehmen – mehr Reden, als der durchschnittliche Bundestagsabgeordnete hält! Doch was gilt es der interessierten Öffentlichkeit zu berichten? Es geht darum zu überzeugen: von der eigenen Unternehmerpersönlichkeit. Und vom eigenen Unternehmen. Ziel des Buches ist es, Reden und damit den Redner selbst zu einem eigenen unverkennbaren Markenzeichen zu machen, nicht unähnlich Mercedes, Coca-Cola oder den vielen mittelständischen Unternehmen mit ihrem unverwechselbaren Profil. Behrens liefert zu den Themen Hauptversammlung, Investorentreffen, Quartalszahlenvorstellung, Pressekonferenzen, Festreden, Betriebsversammlungen Tips und Tricks für eine treffsichere Rede. Fallbeispiele gelungener Reden profilierter Wirtschaftsführer sowie persönliche Do ’s and Don ’ts verdeutlichen den gelungenen Aufbau einer „Unternehmer “-Rede.

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Der Autor Michael Behrens war aktiver Redenschreiber u.a. für den Intendanten a.D. der Deutschen Welle, Dieter Weirich, und den Vorstandsvorsitzenden der DaimlerChrysler AG, Jürgen Schrempp.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Recherche

„Um eine gut improvisierte Rede halten zu können, braucht man mindestens drei Wochen.“
Mark Twain, Schriftsteller

Eine gute Rede beginnt mit einer noch besseren Recherche. Und gleicht mit seiner logistischen Herausforderung dem Auslaufen einer Fischfangflotte, bei der man eine Vielzahl von Netzen auswirft, um Informationen einzuholen, bevor man mit dem gesammelten Wissen im „Hafen“ (der eigene Schreibtisch, der PC) landet. Damit sind nicht die Punkte für den Faktenzettel, sondern das Einlesen und Einarbeiten in das Thema des Vortrags. Das kostet Zeit und Aufwand, die sich jedoch in jedem Fall lohnen. Denn eine fundierte Rede verleiht dem Sprecher Autorität, Kredit und Macht.

Wie viel Zeit und Arbeit muss man investieren? Die Manangementberaterin Gertrud Höhler merkte einmal an, dass sie für eine Rede oder Präsentation etwa zehnmal soviel Material sammelt, wie sie anschließend verwendet. Das bedeutet: Für jeden Gedanken, den sie zu Papier gebracht hat, wurden neun verworfen. So schrieb auch schon der Dichter Matthias Claudius: „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse alles, was Du sagst.“

Als Faustregel gilt:

- 30 Prozent = Die Recherche sollte mindestens ein Drittel Ihrer gesamten Vorbereitungszeit betragen.

- 20 Prozent = Für das Sammeln der einzelnen Punkte des Faktenzettels sind ein Fünftel der Zeit einzuplanen.

- 50 Prozent = Das eigentliche Schreiben, Redigieren und Einüben nimmt die restlichen Hälfte der Zeit in Anspruch.

Erste Bestandsaufnahme

Als erstes breiten Sie all das einmal vor sich aus, was Ihnen bereits vorliegt. Das ist zumeist schon eine ganze Menge. Dieser „Grundstock“ besteht aus:

- Zahlen, Daten, Fakten, die Sie nennen möchten (Broschüren, Geschäftsberichte, Pressematerial, Memos).

- Anekdoten, Erinnerungen, persönlichen Eindrücken, die Sie unbedingt erzählen wollen.

- Informationen aus Hintergrundartikeln, (Fach-)Büchern, Bibliografien, Lexika, Mitschriften, Protokollen, Ratgebern.

- Alte Reden mit wiederverwertbaren „Versatzstücken“ und Kernaussagen.

- Gegenstände, wie zum Beispiel Bilder (Fotos der Fabrik vor 25 Jahren), Objekte (der Meisterbrief Ihres Vorarbeiters, den Sie verabschieden).

- Videomitschnitten (Eindrücke vom letzten Betriebsfest) und Präsentationen (Finanzzahlen, Risikoanalysen, Investor Relations-Material).

Erst wenn dieses Material vor Ihnen ausgebreitet liegt, wenn Sie es zumindest grob nach Themen und Punkten sortiert und jeweils in eine eigene betitelte Klarsichthülle („Allgemeine Wirtschaftslage“, „Geschichte des Unternehmens X“, „Zahlenmaterial zur deutschen Schraubenindustrie“) gesteckt haben, wenn Sie die wichtigsten Stellen mit Textmarker gekennzeichnet und spontane Gedanken, die Ihnen beim Lesen gekommen sind, gleich am Rand vermerkt haben - erst dann sollten Sie tiefer „einsteigen“. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie dieses Material auch irgendwie und irgendwo aufgehoben haben. Legen Sie also ruhig ein paar Kartons mit Material für mögliche Reden an oder sammeln Sie Material zu immer wiederkehrenden Redethemen. Das Sortieren ist dabei nicht so wichtig, Hauptsache, Sie haben Ihren „Grundstock“ nicht vorher weggeworfen.


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