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Wie ein Tier. Der S-Bahn-Mörder. Dokumentarischer Roman.
 
 
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Wie ein Tier. Der S-Bahn-Mörder. Dokumentarischer Roman. [Taschenbuch]

ky , Horst Bosetzky
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 335 Seiten
  • Verlag: Dtv (August 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423200219
  • ISBN-13: 978-3423200219
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,9 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 271.302 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Horst Bosetzky
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Berlin 1940: Eine Serie grausiger Morde schreckt die Berliner Bevölkerung auf. Ein unberechenbarer Triebtäter überfällt wehrlose Frauen, nötigt, vergewaltigt und ermordet sie kaltblütig - wie ein reißender Wolf. Kaum eine Frau wagt es noch, nachts in einen der unbeleuchteten S-Bahn-Wagen zu steigen. Denn es ist Krieg, es herrscht Verdunkelung, die meisten Männer sind an der Front. Mehrmals entgeht Ogorzow den Fahndern um Haaresbreite, weil er sich so geschickt mit der Maske des harmlosen Bürgers tarnt. Über ein Jahr dauert es, bis dem Täter das Handwerk gelegt wird.

Über den Autor

Horst Bosetzky , geboren 1938 in Berlin und unter dem Namen -ky auch als einer der erfolgreichsten deutschen Krimi-Autoren bekannt, ist emeritierter Soziologieprofessor in Berlin. Neben zahlreichen Kriminalromanen, mit denen er sich an die Spitze der deutschen Spannungsliteratur geschrieben hat, verfaßt er Jugendbücher, Hör- und Fernsehspiele, historische Romane sowie seine mehrteilige Familiensaga.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Spannend, aber streckenweise fahrlässig naiv, 13. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Tier. Der S-Bahn-Mörder. Dokumentarischer Roman. (Taschenbuch)
Das Buch erzählt die auf einem tatsächlichen Fall basierende Geschichte eines Serienmörders und -vergewaltigers, der in Berlin während des zweiten Weltkriegs sein Unwesen trieb. Er nutzte die wegen der alliierten Bombardements vorgeschriebene Verdunkelung und seine Position als Arbeiter bei der S-Bahn aus, um sich in den Zügen an alleine fahrende Frauen heranzumachen und beging auch mehrere Verbrechen in den damals als Wohnviertel dienenden Schrebergärten in Karlshorst im Südosten Berlins. -ky orientiert sich eng an den wahren Begebenheiten, ergänzt sie aber um eine fiktive Liebesgeschichte zwischen einem Kriminalbeamten und einer Kollegin und gibt den Charakteren durch die Schilderung ihrer privaten Lebensverhältnisse und ihrer Sorgen und Nöte mit dem Naziregime mehr Substanz, als eine reine Reportage sie liefern würde. Leider ist diese Mischung nicht besonders gut gelungen. Die fiktiven Teile wirken aufgesetzt und sind insgesamt zu flach und klischeehaft, um wirklich zu überzeugen. Bisweilen wird -ky fast schon fahrlässig naiv bei der Darstellung des Lebens in Nazideutschland, zu begierig werden da Selbstdarstellungen des Regimes zitiert. Das schlägt sich auch in den Anleihen aus Zeitungsberichten und Akten nieder: Der Titel „Wie ein Tier" und vor allem die ihn ausführenden entsprechenden Dialoge im Text liegen doch arg nah an der Nazitheorie des kriminellen als tierischem Untermenschen. Zugegeben, in einem Anhang macht -ky seine Sorgen in dieser Hinsicht offenbar, aber es scheint in mehr zu bewegen, ob man überhaupt ein Buch über einen Serienmörder schreiben sollte, weniger scheint in die eigene Rhetorik zu stören. Angesichts der Tatsache, daß sich hinter dem Pseudonym ein Berliner Soziologieprofessor verbirgt ist das schon ein wenig fragwürdig. Davon abgesehen ist das Buch durch aus spannend, als Krimi also brauchbar, wenn auch Charaktere und Atmosphäre bisweilen etwas zu kurz kommen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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