Wie der Soldat das Grammofon repariert: Roman und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 10 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Wie der Soldat das Grammo... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von Warehouse Deals
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Gelesene Ausgabe in gutem, sauberen Zustand. Seiten und Einband sind intakt (ebenfalls der Schutzumschlag, falls vorhanden). Buchrücken darf Gebrauchsspuren aufweisen. Notizen oder Unterstreichungen in begrenztem Ausmaß sowie Bibliotheksstempel sind zumutbar. Amazon-Kundenservice und Rücknahmegarantie (bis zu 30 Tagen) bei jedem Kauf.
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 2,65 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Alle 2 Bilder anzeigen

Wie der Soldat das Grammofon repariert: Roman Gebundene Ausgabe – 28. August 2006


Alle 10 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 19,99
EUR 19,99 EUR 4,77
68 neu ab EUR 19,99 15 gebraucht ab EUR 4,77

Wird oft zusammen gekauft

Wie der Soldat das Grammofon repariert: Roman + Vor dem Fest: Roman
Preis für beide: EUR 39,98

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Luchterhand Literaturverlag; Auflage: 3. Auflage. (28. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3630872425
  • ISBN-13: 978-3630872421
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 165.300 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Beim Klagenfurter Bachmann-Wettbewerb 2005 lag er in der Publikumsgunst ganz vorn. Dennoch machte Am Seil, Thomas Langs “Kammerspiel auf der Tenne” (Jurymitglied Heinrich Detering), das Rennen. Nun winkt dem Publikumsliebling auch noch der renommierte Deutsche Buchpreis. Saša Stanišiæ? Wer ist das? Was ist passiert? Nicht viel. Ein junger Bosnier hat lediglich uns Deutschen auf deutsch ein kleines Meisterwerk vorgelegt. Vom heiter-sentimentalen bosnischen Familienidyll zum blutigen Massaker und Verlust der Heimat. Eine solche Erfahrung lässt sich offenbar nur träumend und fabulierend bewältigen. Saša Stanišiæ tat dies, in einer Sprache, in der sich Wehmut, Verlustschmerz, Erinnerungswonne und der Kinderblick auf den Wahnwitz einer tollwütigen Welt aufs Schönste vereinigen. Man kann sich gut und gerne in ihr verlieren.

Verantwortlich für Aleksandars (Sašas alter ego) Überlebenswerkzeuge war Opa Slavko, der kurz vor seinem Tod seinem Enkel Zauberhut und Stab vermacht hatte. Erfindung und Fantasie, so der Opa, seien die wertvollsten Gaben. „Merk dir das und denk dir die Welt schöner aus“. Und war gestorben, schnell wie Carl Lewis, der im Fernsehen gerade in Tokio den 100-Meter-Weltrekord brach. Was auf den ersten Blick lächerlich wirkt, waren simple aber mächtige Instrumente. Die Erinnerungssterne, mit denen Aleksandar fortan seinen Zauberhut beklebte, wandelten sich zu Schreckensbildern, als der 14-Jährige 1992 mitansehen musste, wie serbische Truppen in seine Heimatstadt Višegrad einfielen und sie dem Erdboden gleichmachten. Hier half auch kein Zauberstab.

Eine Restfamilie und ihr zukünftiger Autorensohn fand damals Zuflucht in Deutschland. Essen, dann Heidelberg. Welch anheimelnde Neue Heimat! Und doch wurde auch in der merkwürdigen Kältezone namens Deutschland Aleksandars Zauberhut mehr als nötig. Wegträumen. Bilder aufkleben. Nicht verdrängen, spielend verarbeiten. Aleksandars Briefe an die zurückgebliebene Freundin Asija zerreißen fast das Herz. Saša Stanišiæ studierte die deutsche Sprache. Wie sehr ihm dies gelang, liegt nun vor uns. Ein Kind als Spielball zwischen massakrierenden Horden, gefangen im Epizentrum der Kriegsgräuel und Unmenschlichkeit. Und die poetische Reise in eine Heimat die einst Jugoslawien hieß, zurück zur quirligen Tante Taifun, zurück an die Drina, den ewigen Schicksalsstrom, zurück in eine Zeit, als alles gut war. Was Aleksandars Zauberstab berührt, bleibt für immer am Leben. Und ist -- man darf es sagen --, eindringlicher als manche Kriegsberichterstattung. --Ravi Unger

Pressestimmen

Deutscher-Buchpreis-Gewinner der Herzen. (Tagesspiegel)

Wir aber können uns freuen über die Ankunft eines jungen, hochbegabten Erzählers in der deutschen Literatur. (FAZ)

„Sasa Stanisic ist da ein einfühlsamer, poetischer Roman über einen Heranwachsenden gelungen, in dessen Alltag die Gewalt einbricht.“ (Leipziger Volkszeitung)

"Es ist ein Buch gegen das Vergessen, das keinen gleichgültig lässt." (Pustertaler Zeitung)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Floetelei am 3. April 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist der schönste und beste Beweis dafür, dass exzellente Literatur manchmal mehr leisten kann als -zig Sachbücher und Nachrichtensendungen. Die Konflikte im ehemaligen Jugoslawien sind doch an den meisten von uns vorbei gerauscht - zu kompliziert, zu traurig, zu beängstigend.

Mit seinem Aleksandar und seinen anderen Figuren hat Stanisic "Helden" geschaffen, die in der Lage sind, Herzen von Lesern weltweit zu bewegen - gerade, weil sie so in ihrer Heimat verwurzelt sind - im Guten wie im Bösen.

Nun sind "gut" und "böse" simple Kategorien und simpel ist Stanisic Roman keinesfalls, auch wenn er Züge eines Schelmenromans à la "Simplicissimus" aufweist. Denn wie bei jenem grandiosen Epochengemälde aus dem 30-jährigen Krieg, liegen auch bei Stanisic das Heitere, das Groteske und das Schreckliche eng beieinander.

Einige Szenen werden den Leser nie mehr verlassen, etwa das Fußballmatch, das sich Serben und Bosnier während einer Gefechtspause auf dem Schlachtfeld liefern.

Meisterhaft beschreibt Stanisic wie Hass und Krieg in eine scheinbare Idylle eindringen. Eine erste Vorahnung gibt es schon bei einem fröhlichen Fest auf dem Lande, als einer der serbischen Gäste sich über den "türkischen Zigeunerdreck" ereifert, den die Musiker spielen.

Ein Qualitätsmerkmal eines wunderbaren Buches ist, dass es nie, wie ein Schundroman, alle Fragen beantwortet, sondern die richtigen Fragen offen lässt. Mich hat dieses Buch so bewegt, dass ich nun zum Beispiel gerne mehr darüber wissen möchte, wie ein Arzt und Psychiater wie Radovan Karadzic sich zu einem Kriegsverbrecher entwickeln konnte.

Ich wünsche Stanisic tragikomischen Roman noch viele Leser, die sich nicht von der Thematik abschrecken lassen sollten. Sie werden mit der Lektüre eines grandiosen Buches belohnt, das sie nicht mehr vergessen werden.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MyandMar HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 28. Februar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Diese Lebensweisheit gibt Opa Slavko seinem Enkel Aleksandar am Tag seines Todes mit auf den Weg. Und Aleksandar hält sich daran. Fortan findet er alles Abgeschlossene unnötig, unglücklich und unverdient und versucht sich als "Fähigkeitenzauberer". Er erzählt mit unbändiger Lust die irrwitzigen Geschichten seiner Kindheit, von der großen Familie und den kuriosen Begebenheiten im kleinen Višegrad, zuweilen brüllend komisch.

Als 1992 der Bürgerkrieg ausbricht, lässt er uns in seiner naiv-altklugen Kindersicht daran teilnehmen. Angst spielt dabei eine geringe Rolle. Politische Hintergründe werden fast vollständig ausgeblendet, Kriegsereignisse lediglich beschrieben, ohne sie zu interpretieren. Es ist vielmehr die Ungläubigkeit der großen Kinderaugen, die lediglich die Fakten benennt, ohne sie in einen großen Zusammenhang zu stellen.

Hier wird deutlich, wie kindliche Beobachtung funktioniert.

Immer nüchterner wird der Erzählstil, als der junge Aleksandar mit seinen Eltern nach Deutschland flieht. Zu stark waren die traumatischen Erlebnisse, zu kühl die Atmosphäre in dem neuen Land und immer "erwachsener" wird er. Zwischenzeitlich flieht er in frühe Kindheitserinnerungen, "als alles noch gut war", was sich sogar in den Kapitelüberschriften widerspiegelt (sie sind jetzt wesentlich kleiner dargestellt)

Erst bei einem Besuch seiner geliebten Heimat nach zehn Jahren Exil kommt die Fabulierfreude wieder zum Vorschein, obwohl ihn das immer noch traumatisierte Land und seine verbliebenen Bewohner stark erschüttern.

"Wie der Soldat das Grammofon repariert" ist ein märchenhaft schönes und wahrlich beeindruckendes Meisterwerk.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wagner Rebekka am 21. November 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
DAS Buch "Wie der Soldat das Grammophon reparierte" kann ich voll und ganz empfehlen zu lesen, wenn man gerne literarische Werke mag, die durchaus Niveau haben.
Der Inhalt ist ja bei wikipedia( und etlichen anderen) zu finden, aber ich möchte noch hinzufügen, dass dieses Buch komplett aus der Sicht eines Kindes erzählt.
Das ist dem Autor so unglaublich gut und realistisch gelungen, dass man fast meint, das Buch sei auch von einem Kind geschrieben worden.
Auf dem KLapptext findet man auch den Ausspruch, dass Buch sollte man wie Schokolade genießen.
Das kann ich wirklich vollkommen unterschreiben, denn das Buch ist sehr verschachtelt ( Buch im Buch)und mit vielen lit. Mitteln (Reimformen,Metaphern etc.) geschrieben und angereichert.
Ein Kunstwerk
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Pankraz am 11. Juni 2008
Format: Gebundene Ausgabe
"Oma möchte vorne fahren, Miki parkt aus, sie sagt: einmal hat Slavko für mich die Wohnung in Blumen gelegt, einmal hat er vor dem ZK, statt einer Rede, Rotkäppchen in einer eigenen Fassung vorgetragen, einmal hat er prophezeit, es kann nicht gut ausgehen, dass wir alle nur Ideale haben, aber keine Alternativen zu den Idealen, und einmal hat er darüber nachgedacht, mich zu betrügen, ich habe es an seinen Küssen geschmeckt."

Sasa Stanisic erzählt Geschichten, erzählte Geschichten, Geschichten des Großvaters, eigene Geschichten, der durchs Leben stolpernde Aleksandar macht Listen und sucht seine Asija, seine Liebe in den Wirren des Krieges...

"Ich nenne sie nicht Flüchtlinge, ich sage: Schützlinge. Sie haben ein Mädchen mit so hellem Haar beschützt, dass ich meinen Vater fragen muss, ob es für so ein Hell einen Farbnamen gibt.
Er sagt: Schön.
Ich sage: Schön ist keine Farbbezeichnung.
Schön und ihr Onkel mit dem gezwirbelten Schnurrbart essen mit uns im Keller. Ibrahim wartet, bis Schön mit dem Kopf auf seinem Schoß eingeschlafen ist und erzählt leise von ihrer Flucht. (...) Wir sind die Letzten aus unserem Dorf, Ibrahim überlegt kurz, wir sind die Letzten aus unserem Nichts."

Man erfährt, "wann etwas ein Ereignis ist, wann ein Erlebnis, wie Mister Hemingway und Genosse Marx zueinander stehen, was hinter Gottes Füßen gespielt wird und wofür sich Kiko die Zigarette aufhebt". Geschichten von Bildern, die nicht fertig gemalt werden, von der Großmutter, von der Tante Taifun, die gegen Carl Lewis läuft, Geschichten vom Fluss...
Lesen Sie weiter... ›
2 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden