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Wie das Selbst sein Gehirn steuert
 
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Wie das Selbst sein Gehirn steuert [Taschenbuch]

John C. Eccles , Malte Heim
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 281 Seiten
  • Verlag: Piper (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492222862
  • ISBN-13: 978-3492222860
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 505.895 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Hirnforscher und Nobelpreisträger vollzieht hier den lange vorbereiteten, folgenreichen letzten Schritt in seiner Arbeit am Gehirn-Geist-Problem. Während die materialistisch orientierten Naturwissenschaften zum Dogma erheben, daß das Gehirn uneingeschränkter Herrscher über den Geist sei, führt Eccles in diesem Buch zum ersten Mal den neurophysiologischen Nachweis: Es gibt ein Bewußtsein, das nicht identisch ist mit der Materie der Gehirnmasse. Es verfügt frei und unabhängig über das Gehirn.

Über den Autor

John C. Eccles, geboren 1903 in Melbourne, gestorben 1997 in Locarno. Medizinstudium in Melbourne. Lehrtätigkeit in Oxford, dann Institutsdirektor in Sidney. Professuren in Otago/Neuseeland, Canberra/Australien und Buffalo/USA. 1963 Nobelpreis für gehirnphysiologische Forschungen. Zahlreiche Veröffentlichungen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

44 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Längst überfällig!, 19. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wie das Selbst sein Gehirn steuert (Taschenbuch)
Der Nobelpreisträger John Carew Eccles vollendete mit diesem Buch sein Lebenswerk. Er zeigt hier, warum für ihn der Materialismus, der in der heutigen Naturwissenschaft mehr und mehr den Rang eines unumstößlichen Dogmas einnimmt, schlicht unhaltbar ist und daher eine Art "Aberglaube" darstellt. Hierzu weist er überzeugend nach, daß der Materialismus nicht unbedingt mit den Naturgesetzen übereinstimmt, obwohl dies immer wieder behauptet wird, und entwickelt ein quantenphysikalisches Modell, das seine Hypothese des dualistischen Interaktionismus stützt. Er zeigt dadurch schlußendlich, daß dieser mit den Erhaltungsgesetzen im Einklang steht und daß er deutlich plausibler ist als der Materialismus, den er mit dieser provokanten Publikation herausfordern möchte. Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der "gesichertes Wissen" (wie den besagten Materialismus) noch längst nicht für gesichert hält und der dazu bereit ist, ein vom Gehirn unabhängiges Bewußtsein zu akzeptieren! Allerdings wird dieses Buch angesichts der vielen materialistischen Publikationen wohl nur wenig beachtet werden...
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12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Mogelpackung, 27. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Wie das Selbst sein Gehirn steuert (Taschenbuch)
J.C.Eccles stellt in diesem Buch seine "dualistisch-interaktionistische Theorie" über die Wechselwirkung von Geist und Gehirn vor. Diese Theorie basiert auf der Annahme, daß das Bewußtsein a) unabhängig vom Gehirn ist und b) aktiven Einfluß nimmt. Damit nimmt er eine Sonderstellung unter den Gehirnforschern ein, welche im Allgemeinen diese beiden Annahmen eher verneinen, da alle bisherigen Erkenntnisse dieser recht jungen Wissenschaft eher dagegen sprechen.

Die dualistisch-interaktionistische Theorie ließe sich umfassend und allgemeinverständlich auf vier bis sechs Seiten darstellen.
Die restlichen Seiten des Buches sind gefüllt mit Abhandlungen über den Aufbau von Gehirn, Synapsen, Boutons, Dentriten etc., unter mehr als ausgiebigem Gebrauch von Fachbegriffen, nach deren mühevoller Durcharbeitung man sich fragt, welche Relevanz sie für das Verständnis der Theorie haben sollen. Wer sich für diese Dinge interessiert, ist mit einem aktuellen Lehrbuch sicher besser beraten, wer dies nicht tut kann sie getrost überlesen.
(Wichtig sind hier nur der probabilistische Charakter bei der Ausschüttung von chemischen Botenteilchen, wofür der quasikristalline Aufbau des Vesikelgitters verantwortlich zu sein scheint, und die Tendenz bestimmter Dentriten zur Bildung von Bündeln.)
Dafür wird fast alles immer und immer wieder aufs neue durchgekaut - die meisten Kapitel sind zu 50% oder mehr identisch, selbst in den abgebildeten (und selten hilfreichen) Diagrammen.
Diese Wiederholungen haben ihre Ursache darin, daß es sich bei dem Buch im Grunde um eine Sammlung einzelner Aufsätze handelt - ohne sie hätte es keine 100 Seiten.

Auch bleibt das Versprechen des neurophysiologischen Nachweises der Unabhängigkeit des Geistes von der Materie selbverständlich unerfüllt - Eccles Theorie ist philosophischer Natur, und die wesentlichen Punkte bieten keinen empirischen Zugang. Die naturwissenschaftliche Seite des Buches dient nur dazu, physikalische Einwände zu entkräften - und vielleicht auch, den philosophischen Charakter zu verschleiern.

Lobenswert sind allerdings die mehr als ausführlichen Literaturverzeichnisse am Ende jeden Kapitels (die sich natürlich auch wiederholen).

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