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Wie ich Schriftsteller wurde: Versuch einer intellektuellen Autobiographie (edition suhrkamp)
 
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Wie ich Schriftsteller wurde: Versuch einer intellektuellen Autobiographie (edition suhrkamp) [Taschenbuch]

Andrzej Stasiuk , Olaf Kühl
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (24. September 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518122363
  • ISBN-13: 978-3518122365
  • Größe und/oder Gewicht: 17,7 x 11,1 x 1,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 138.259 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Andrzej Stasiuk
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 24.10.2001
"Wer eine edle Geschichte von Widerstand und endlichem Triumph der Soliarnosc oder einen Bildungsroman lesen möchte, sollte nicht zu diesem Buch greifen", warnt Karl-Markus Gauß. Und auch wie Andrzej Stasiuk einer der wichtigsten polnischen Schriftsteller geworden ist, erfahre man in "Wie ich Schriftsteller wurde" nicht. Dafür manches andere: Über östliche Trinksitten (Brennspiritus, Magentropfen, Zahnpasta), westliche Rockmusik und wie man als Schwarzfahrer mit der Eisenbahn Polen durchqueren konnte. Selbst der amerikanische Prophet solchen Glücks, Jack Kerouac, sei, verglichen mit Stasiuk, ein "Pathetiker des Umsturzes", staunt Gauß: Selbst als Stasiuk wegen Desertation vom Militär geschnappt und ins Gefängnis gesteckt wurde, empfand er die Abwesenheit sinnvoller Beschäftigung noch als angenehm. 'Ich hätte eine Wut auf jemanden haben sollen, aber mir war das so was von egal, ich hätte irgendwelche Ansichten haben sollen, aber er hatte keine', zitiert Gauß den Schriftsteller. Stasiuk erzähle statt von idealen vom schmutzigen Glück am Rande, von Rausch, Rock und Verweigerung, so Gauß: "Es ist ein Land am Abgrund, das Stasiuk zeigt. Und er hat sich, damals als Jugendlicher und jetzt als Autor, weit an den Rand vorgewagt, um in den Abgrund zu blicken."

© Perlentaucher Medien GmbH

Über den Autor

Andrzej Stasiuk, der in Polen als wichtigster jüngerer Gegenwartsautor gilt, wurde 1960 in Warschau geboren, debütierte 1992 mit dem Erzählband "Mury Hebronu" (Die Mauer von Hebron), in dem er über seine Gewalterfahrung im Gefängnis schreibt. Stasiuk wurde 1980 zur Armee eingezogen, desertierte nach neun Monaten und verbüßte seine Strafe in Militär- und Zivilgefängnissen. 1986 zog er nach Czarne, ein Bergdorf in den Beskiden.
Er ist freier Mitarbeiter bei der Zeitschrift "Czas Kultury" und bei der Wochenzeitung "Tygodnik Powszechny". 1994 erschienen "Wiersze milosne i nie" (Nicht nur Liebesgedichte), 1995 "Opowiesci Galicyjskie" (Galizische Erzählungen) und "Bialy Kruk" (Der weiße Rabe; 1998 bei Rowohlt Berlin), 1996 der Erzählband "Przez rzeke" (Über den Fluss; diesem Band ist "Die Reise" entnommen) und 1997 "Dukla".
In seinem eigenen Verlag "Czarne" brachte er eine Sammlung mit Texten von Zygmund Haupt (1907-1975) heraus und leitete dadurch die Wiederentdeckung dieses in die USA emigrierten Autors ein, der als Meister der literarischen Reportage gilt.

2002 erhält er den von den Partnerstädten Thorn(Polen) und Göttingen gemeinsam gestifteten Samuel-Bogumil-Linde-Literaturpreis. Den literarischen Jahrespreis Nike erhielt Andrzej Stasiuk 2005 für sein Buch Unterwegs nach Babadag.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unglaublich! 29. August 2002
Format:Taschenbuch
Wer die Zeit erlebt hat, kann nur glucksend folgen:
was dem Bundes- oder DDR-Bürger ein Horrortrip war-
ist bei Stasiuk eine Zeitreise durch die 70iger und
80iger Jahre des damaligen Volkspolens:
Brilliant erzählt er dem Leser seine Geschichte
des Erwachsenwerdens im realen Sozialismus.
Der spröde Titel verschweigt das kolossale Vergnügen seiner Erzählkunst.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Stasiuk nimmt den Leser auf eine Reise - eine chaotische, laute Reise mit Freunden, viel Musik und reichlich Getränken.
Am Ende ist der Jugendliche nicht mehr jugendlich und sein Warschau auch irgendwie ein anderes geworden.
Auf dem Weg dahin liegen Orte, wo eigentlich keiner hinwollte, aber das war immer irgendwie ok.
Erinnerungen an die Jugendzeit - ohne Sentimentalität, statt dessen mit Witz und einer erfrischenden Portion Selbstironie.
130 Seiten pralles Leben, die zu lesen sich unbedingt lohnt.
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