Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Wie Phönix aus der Asche
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Wie Phönix aus der Asche [Broschiert]

Annick Kayitesi
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.


Produktinformation

  • Broschiert: 237 Seiten
  • Verlag: Heyne (29. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453640152
  • ISBN-13: 978-3453640153
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 706.248 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ruanda im Jahre 1994: Die 14-jährige Annick Kayitesi erlebt den Völkermord an den Tutsi hautnah mit. Aufrüttelnd erzählt sie zehn Jahre später vom Massaker an ihrer Familie, aber auch von ihrer Flucht nach Frankreich und dem neuen Leben, das sie dort beginnt. Obwohl hier andere Verletzungen in Form von Rassismus und Diskriminierung auf sie warten, lässt sie sich nie entmutigen. Ein leidenschaftlicher Appell an die Menschlichkeit und gegen das Vergessen.

"Am Rande des Abgrunds, in Extremsituationen, entblößen Menschen - deutlicher und wahrhaftiger als im normalen Leben - ihre schrecklichsten oder edelsten Züge ... Annick verkörpert die Ethik der Zukunft."
André Glucksmann

Über den Autor

Annick Kayitesi wurde 1979 in Ruanda als Tutsi geboren. Ihr Vater stirbt bei einem Unfall, als sie noch ein Kind war. 1994 erlebt sie den Völkermord an den Tutsis mit, dabei werden ihre Mutter und ihr Bruder ermordet. Sie lebt in Paris.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ruanda 1994. Unruhen brechen aus zwischen den ethnischen Gruppierungen Tutsi und Hutu. Die kleine Annick ist gerade 14 Jahre alt als der grausame Völkermord über das Land hinwegfegt. Ihre unschuldigen Kinderaugen müssen mit ansehen wie ihre Familie und Freunde sterben, einer nach dem anderen. Doch Annick schafft etwas, das vielen anderen nicht gelingt. Annick überlebt! Ihr unsagbar großer Mut und ihr immens starker Wille führen sie nach Frankreich, wo neue Herausforderungen auf sie warten....
In ihrem autobiographischen Werk 'Wie Phönix aus der Asche' schildert die heute 25jährige Annick Kayitesi ihre Erlebnisse im Ruanda zur Zeit des Genozids mit einer nüchternen Klarheit, die ins Herz trifft. Eindringlich und ohne Beschönigungen beschreibt sie ihre Erfahrungen und lässt den Leser teilhaben an ihrem bewegenden Schicksal. Die Schilderungen der jungen Autorin hinterlassen einen tiefen Eindruck und stimmen nachdenklich. Trotz aller Grausamkeiten verliert Annick Kayitesi nie den Mut und macht deutlich, wie wichtig es im Leben sein kann zu kämpfen und zu hoffen.
'Wie Phönix aus der Asche' ist ein bemerkenswertes Zeugnis einer couragierten jungen Frau. Besonders diejenigen, die über die Vorkommnisse in Ruanda mehr erfahren möchten als in Geschichtsbüchern zu lesen ist, sollten dieses Buch nicht verpassen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Massenmord in Ruanda 31. Dezember 2008
Dieses Buch bewegte mich sehr. Ich sah bereits mehrere Filme über das Massaker in Ruanda und den Völkermord. Unvorstellbar wie schrecklick es war. Die 14jährige hat es miterlebt und überlebt. Heute berichtet sie davon. Das Buch legte ich nicht mehr aus der Hand bevor ich es durch hatte. Sehr zu empfehlen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Hymne an die Freude wollte sie schreiben und schrieb ein Buch des Schreckens. Freude ist, wenn man trotz allen Widrigkeiten trotzdem lacht. Annick beschreibt hier ihren Werdegang von einem Tutsimädchen, das zunächst behütet und glücklich in einer privilegierten Familie in Ruanda aufwächst und dann mit ihrer Familie in den Genozid verwickelt wird. Anliegen des Buches ist es, Zeugnis abzulegen, dass hier ein Völkermord stattgefunden hat und kein Bürgerkrieg und dass die Weltöffentlichkeit sich abgewandt hat als diese Abscheulichkeiten im Namen der rassischen Säuberung begangen wurde. Sie will auch, dass die Erinnerung an die Menschen, die ihr Leben lassen mussten, auf diese Weise weiterlebt.
"Wenn ich Zeugnis ablege, dann nicht, um die Rolle des Opfers zu spielen, sondern um die Mauern der Gleichgültigkeit und des Schweigens, die um diesen Genozid errichtet wurden, niederzureißen."
In Rwanda wurden innerhalb von hundert Tagen ca 1 Million Tutsi von den Hutus ermordet, die meisten wurden mit Macheten zerhackt. Wie durch ein Wunder ist Annick dieser Hölle entgangen, sie verliert jedoch Familie, Freunde, Bekannte, Haus, Land. Sie musste mit ansehen wie sich harmlose Nachbarn in gemeine Monster verwandeln und findet auch später keine Erklärung dafür. Sie erzählt ohne Pathos, ohne Selbstmitleid. Sie überlebt die Grausamkeiten und Gemeinheiten zuerst in ihrer Heimat und dann in Frankreich, wo sie in der Pflegefamilie missbraucht wird. Aber sie hält durch und emanzipiert sich, weil sie niemals aufgibt. Daraus schöpft sie Kraft und Hoffnung.
Ihr Bericht ist zwar subjektiv, enthüllt aber dennoch die Geschehnisse aus der erschütternden Perspektive einer Heranwachsenden. Das erinnert an das autobiographische Zeugnis von Elie Wiesel, der im gleichen Alter in die Todeslager der Nazis kam. Überhaupt sind die Parallelen der Genozide an den Juden und Tutsi frappant. In beiden Fällen wird die Mordaktion geplant und propagandistisch mit Hetzkampagnen vorbereitet. Ausführende sind zum Bösen verführte Massen, die sich die Fähigkeit selbständig zu denken haben abnehmen lassen. Und in beiden Fällen hat die Weltöffentlichkeit erst dann davon Notiz genommen, als die Tat vollbracht war. Zurzeit läuft eine ähnliche Aktion im Süden von Sudan. Auch da sind die in die mittlerweile in die Millionen gehenden Opfer nur Schwarze, zumeist Christen, die von Muslimen abgeschlachtet werden oder infolge der repressiven Politik der islamistischen Regierung ihr Leben verlieren. Und wieder schaut die Weltöffentlichkeit zu.
Annick erkennt die Art von Rassismus, den sie in Ruanda kennen gelernt hat, auch in Frankreich. Glucksmann hat Recht, wenn er über den Hass als Begabung jedes Menschen schreibt: "Er lauert überall, verschleiert und doch jederzeit bereit, seine Klauen auszustrecken, um Gewalt anzuwenden und zu erniedrigen."
Die Autorin selber zieht folgenden Schluss: "Niemand kann die Augen verschließen oder sich selbst beruhigen, dass ihn das alles nichts angeht. Ganz gleich ob in Bosnien, in Tschetschenien, in Ruanda, im Kongo oder in New York: Dort sind die Menschen gestorben, weil andere ihren niederen Instinkten nachgegeben haben. Also ist auch der Rest der Menschheit involviert und bedroht." Sie sagt sogar es geht um die Rettung der Menschheit! Warum? Weil sie durch die verderbliche Macht der menschlichen Natur bedroht ist. Damit hat sie mehr Erkenntnis als viele Theologen. Es handelt sich nämlich um ein Problem, das die Menschen offensichtlich nicht lösen können. Die Menschen sind sich gleich, ob in Nazideutschland oder in Ruanda. Die Behauptung der Humanisten, dass der Mensch im Kern gut sei, ist längst entlarvt als unwahres Wunschdenken und wird immer wieder ersichtlich.
Annick beklagt: "Viele Menschen, Präsident Kagame vorneweg, sprechen von Versöhnung und Verzeihen. Die Täter des Genozids werden freigelassen und kehrten in ihre Häuser, auf ihr Land zurück. Sie müssen eine gemeinnützige Arbeit leisten...Unterdessen aber bleiben die Überlebenden, denen niemals auch nur der geringste Teil ihres Hab und Guts zurückgegeben wurde, die ewigen Opfer."
Und sie fragt: "Mit wem sollte ich mich also versöhnen? Mit denen, die meine Familie abgeschlachtet und diejenigen umgebracht haben, die ich liebe?"
Die Überlebenden des Genozids müssen nu weiter, Tür and Tür mit den Denunzianten und Mördern von früher zusammenleben. Und sie werden weiter von ihnen als Untermenschen und Kakerlaken betrachtet. Die Frauen, die überlebt haben, wurden vergewaltigt. Viele sind an Aids erkrankt. Sie haben nicht nur den Seelenschmerz zu tragen, sondern auch den Hohn der Täter.
Annick sagt vor einem uninteressierten Gericht gegen die Mörder und Verräter ihrer Familie aus. Doch sie werden aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Doch auch sie unterliegt dem Irrtum, wenn sie sagt: "Diese Individuen gleichen mehr Tieren als Menschen." Nein, so ist der Mensch! Man muss nur seine verborgenen " Qualitäten" wecken. Tiere haben solche Qualitäten nicht!
Das Schlusswort der Autorin lautet: "Das Schuldgefühl überlebt zu haben, lässt nach. Jetzt habe ich andere Gefühle, andere Hoffnungen. Ich habe die Vergangenheit nicht vergessen und werde alles tun, damit sie nicht vergessen wird. Nicht um den Hass unsterblich zu machen, sondern um die Grenzen des Grauens auszuloten. Damit aus der Abscheu vor der Barbarei die Werte der Menschlichkeit auftauchen. Damit unsere Stellung und unser Schicksal, Mensch zu sein, Bedeutung hat. Und unsere Würde."
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar