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Wie die Liebe bleibt
 
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Wie die Liebe bleibt [Gebundene Ausgabe]

Steve Biddulph , Shaaron Biddulph , John. Wright
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.1999
"Sex war immer ein gewaltiges Problem", stöhnt Dirk Schümer. Aber man muss sagen, dass er gründlich recherchiert hat, um zu dieser Einsicht zu kommen, denn er bespricht das Buch zusammen mit 9 anderen zum selben Thema.
1) Volker Haas: "Babylonischer Liebesgarten" (Verlag C.H. Beck)
Auch im alten Mesopotamien, so versichert Schümer, hatte man bereits Probleme mit Sex und zitiert einen von den Autoren angeführten Spruch aus Babylon: "Wenn ein Mann ständig die Vagina seiner Frau anstarrt, so wird sein Wohlbefinden gut sein; und er wird seine Hand auf Dinge legen, die nicht die Seinigen sind." Schümer gibt zu, dass er das rätselhaft findet. Auch über den Brauch der Tempelprostitution findet er in dem Band keinen rechten Aufschluss.
2) Aljoscha Schwarz u.a.: "Aphrodisiaka" (Hüthig Verlag)
Dieses Buch macht Schümer nicht glücklicher. Hunderte von Mitteln der Luststeigerung würden hier aufgeführt, so "dass Ratsuchende jahrelang mit der Aufarbeitung beschäftigt sein werden". Manche der hier genannten Drogen seien nicht mal legal. Seltsamerweise werde auch Quittengelee empfohlen.
3) Jo Foxworth: "Kulinarische Verführung" (Ehrenwirth Verlag)
Hier gewinnt Schümer immerhin einige kulturgeschichtliche Informationen. Wie gepflegt die Bordelle in den USA im 19. Jahrhundert waren, und dass sie stets Spitzenköche hielten, die die geeigneten Speisen zubereiteten. Der Band biete Rezepte für "sinnliche Menüs".
4) Renate Müller: "Ideal und Leidenschaft" (Dietrich Reimer Verlag)
Auch hier gewinnt Schümer Einsichten , aber traurige. Der Band beschäftigt sich mit der Sexualität im Biedermeier, "eine freudlos derbe Welt". Wenn sie jung waren, kamen die Männer nicht an die erträumten Frauen heran. Und später waren sie halt alt. So gesehen, so resümiert Schümer den Band, lasse sich der deutsche Idealismus mühelos aus den "tristen Erotikverhältnissen" der Zeit ableiten.
5) Mario Perniola: "Der Sex-Appeal des Anorganischen" (Verlag Turia + Kant)
Schümer rät ab. Der Band sei in unverständlicher poststrukturalistischer Prosa geschrieben und preise eine Sexualität ohne Orgasmus. "Techno-Mystik".
6) Karl Pongracz: "Die Masken der Potenz" (Edition Va Bene)
Hier werde nun "Kuschelsex" empfohlen. Schümer wirft dem Autor vor, er wolle die Unterschiede zwischen den Geschlechtern nivellieren. Das Blöde ist nur - so Schümer - dass Sex vom Unterschied lebt.
7) Jean-Claude Guillebaud: "Die Tyrannei der Lust" (Luchterhand Verlag)
Auch dieser Band bringt Schümer in seiner Recherche nicht weiter. Statt ihn über die "gewaltigen Probleme" aufzuklären, schwatze Guillebaud nur über die alt bekannten Intellektuellen, und es sei wohl deren Tyrannei, und nicht die des Sex, die ihm auf die Nerven gehe. "Ein einschläferndes Buch".
8) Steve und Sharon Biddulph: "Wie die Liebe bleibt" (Beust Verlag)
Hier findet Schümer einen der kuriosesten Ratschläge. Das Problem ist bekannt: Wie bleiben Partner füreinander attraktiv, wenn sie seit Jahren verheiratet sind und die Kinder auch noch die Zeit für Sex rauben? Nach Schümer empfiehlt der vorliegende Band, das Petting bis kurz vor dem Orgasmus zu treiben, und dann eine Stunde zu warten. Ob man inzwischen abwaschen soll, fragt Schümer.
9) Samuel Shem und Janet Surrey: "Alphabete der Liebe" (Verlag Klett-Cotta)
Tja: Männer wollen Sex, um die Beziehung zu erleben, und Frauen wollen erst "die Beziehung erleben, um sich auf Sex überhaupt einzulassen". Die Autorin des Bandes schlägt nach Schümer zur Lösung dieses weiteren Problems mit dem Sex ein "sexuelles Wir" vor. Das bringt allenfalls einen Boom für die Partnertherapie, prophezeit Schümer.
10) Georg Felser: "Bin ich so, wie du mich siehst" (Verlag C.H. Beck)
"Rätsel über Rätsel". Warum verlieben sich Leute in Leute, die gar nicht zu ihnen passen? Georg Felsers Verhaltungsforschung gibt Schümer keine rechte Antwort auf diese Frage, denn Felser scheint nach Schümers Zitaten genau vom Gegenteil auszugehen: "Überdurchschnittlich schöne Frauen haben auch überdurchschnittlich große Männer." Damit ist Schümer nicht zufrieden. Die eigentliche Frage sei doch, wie man "als durchschnittlich großer Mann an eine überdurchschnittlich schöne Frau herankommt". Keine Antwort in den diesjährigen Liebesratgebern.

© Perlentaucher Medien GmbH

Brigitte, 21/2000

Das Buch überzeugt durch seinen persönlichen Ton und die unkomplizierte Art, wie die Autoren die vielfältigen Erfahrungen weitergeben, die sie als Psychotherapeuten, Liebende und Eltern gemacht haben.

LebensART, Dezember 1999 / Januar 2000

Ihr Buch versteht sich als ein "Kompass für kompromissloses Zusammenleben" - aber dabei soll nicht die Selbstaufgabe, sondern die Selbstbefreiung die Grundlage sein. Das Autorenpaar will erstens dazu verhelfen, dass Paare zusammen bleiben, dass sie zweitens aber auch lernen, ihre Beziehung dauerhaft zu genießen. Das Buch gibt eine Fülle von Anregungen, damit der Familienalltag die Liebe nicht erdrückt. Ein weiterer wichtiger Bereich: Wie bringe ich meine persönlichen Wünsche so zum Ausdruck, dass der Partner nicht verletzt wird, ich selber aber nicht zu kurz komme? Auch dazu werden praktische, umsetzbare Hilfen gegeben. Paare, die wollen, dass ihre Beziehung gedeiht, ohne gegen die Stimme ihres Herzens und ihres Verstandes Kompromisse zu schließen, sollten dieses Buch lesen.

Kurzbeschreibung

'Ein Großteil der Trennungen ist vermeidbar' - so lautet die brisante These des weltbekannten Familientherapeuten - und Psychologenpaares Shaaron & Steve Biddulph. Sie verstehen es, in ihrem Buch 'Wie die Liebe bleibt' nicht nur tiefgründig, sondern auch sehr praxisnah zu vermitteln, dass ein Großteil der Ehen bzw. Beziehungen nicht scheitern müßte, wenn Lebenspartner die Kunst des Paarseins richtig erlernen. Eine bislang eher vernachlässigte Thematik wird in diesem neuen Buch sachlich und fundiert aufgegriffen. In einer so bisher noch nie formulierten Methodik geben die Autoren - die absoluten Beziehungs- und Erziehungs-Gurus - in 'praktischen Schritten' Anleitungen für Paare zur Verwirklichung einer dauerhaften Partnerschaft. Nicht Selbstaufgabe, sondern Selbstbefreiung steht dabei im Vordergrund. Das Buch versteht sich als eine Art Kompass für kompromissloses und gleichzeitig positives Zusammenleben. Anhand von Anekdoten und empirischen Beispielen wird aufgezeigt, wie man aus Erfahrungen anderer Paare lernen und bestimmte Fähigkeiten erlernen kann, um Krisen zu überwinden und erfolgreich eine harmonische Beziehung aufzubauen. Besonders für Paare mit Kindern ist dies nicht immer einfach, da zu häufig partnerschaftsfördernde Bedürfnisse hinten angestellt werden. Die 'acht Gebote für faires Streiten' zeigen auf, wie man nicht destruktiv, sondern lösungsorientiert streitet. Anhand von Analysen und Checklisten kann der richtige Umgang mit Konflikten persönlich überprüft werden. Man erfährt, wie wichtig es ist, seine Wünschen zum Ausdruck zu bringen, damit die eigene Persönlichkeit in einer Partnerschaft nicht zu kurz kommt. These des Buches ist es, die wirklichen individuellen Bedürfnisse zu erkennen. In einem inspirierenden, von viel Gespür und Humor getragenen Stil weisen Shaaron und Steve Biddulph den Weg zu eigenen wichtigen Erfahrungen und Erkenntnissen in Sachen Partnerschaft.

Über den Autor

Steve und Shaaron Biddulph, leben seit 25 Jahren zusammen, 16 davon verheiratet. Sie haben zwei Kinder, eine Tochter und einen Sohn und wohnen in Australien. Dort arbeiten sie als Psychologen und Familientherapeuten. Steve Biddulphs Erziehungsratgeber Das Geheimnis glücklicher Kinder wurde zu einem Welterfolg, ebenso wie sein Buch Männer auf der Suche. Durch seine Bücher wurde das Ehepaar weltweit bekannt. Beide sind gefragte Experten und Referenten zu den Themen Partnerschaft, Familie und Kindererziehung.
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